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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1931-01-01 · 48.1931 · page 62

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
48.1931
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 62)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273641--2403-2276206
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13) Theologisch-politisches Traktat, Kap. III. SS 17, 22, 26, 42; Kap. IV, $31. (Die Paragraphonzählung nach der Bruderscheii Yusgabe.) ") a. a. 0., Kap. III.. SS IS, 26. ' a. a. 0., SS 19, 20; Kap. V, SS S, 10. ,6) Die Theologie der katholischen Kirche und des ortho ^'xen Protestantismus sprach dem Alten Testament den Unsterblichkeitsg«»«;nken in der Regel nicht ah, lehrte aber, daß er dort nur in verhüllter Form ^halten, und erst im Meuen Testament deutlich ausgesprochen sei. Welche Bedeutung das Fehlen der Unsterblichkeitsverheißung in der antijüdislwen Polemik des Mittelalters hat, geht z. B. aus Albos Ikkarim III, 25 hervor. Bezüglich des Sozinianismus vgl. L. Strauss, Die Rcligionskritik Spinozas als (irundlage seiner Bibclwisscnschaft, S. 34 ff. Eine Zurückweisung dieser Behauptung der ..Unitarier" in Mendelssohns Gegenbetrachtungen ül>er Bonnets Palingenesie, Jubiläumsausgabe VII, S. 101, wo die Unsterblichkeitslehre unter Berufung auf das Buch Hiob, die Psalmen und Propheten nachdrücklich für das Alte Testament in Anspruch genommen und unter die „Glaubensartikel" des Judentums gerechnet wird. >*) Jerusalem, Gesammelte Schriften, III, S. 315ff., 319 ff. J«) a. a. O., S. 319. la) Theologisch-politischer Traktat, Kap. 1, $ 16. 20) a. a. 0., Kap. XIII, S 17. 21) a. a. 0., Kap. XIV, $ 34. Die deutlichste Ausführung des Gedankens f indet sich in dem erst im 19. Jahrhundert bekannt gewordenen kurzen Traktat von Gott, dem Menschen und seiner Glückseligkeit, II, 24 (Schaarschmidtsche Übersetzung, S. 102). Spinoza erklärt dort, Gott könne sich nicht durch Worte kund geben, weil die Menschen die Bedeutung der Worte, um sie zu verstehen, schon vorher kennen müßten, und fährt fort: „Wie, wenn Gott z. B. den Israeliten gesagt hätte: ,Ich bin Jehova, Euer Gott', so mußten sie vorher schon ohne die Worte gewußt haben, daß er Gott wäre, che sie versichert sein konnten, daß er es war . . . und so halten wir es für unmöglich, daß Gott sich durch irgendein äußeres Zeichen den Menschen kund tun könne." 22) Thcolog.-polit. Traktat, II, S 31 ff. s3) Vgl. meine Abhandlung, Religion und Wissenschaft im mittelalterlichen und im modernen Denken, Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, S. 155 f. 21) Vgl. das Vorwort zur Thcodicce S 3 mit der prägnanten Formulierung, das Christentum habe die Religion der Weisen zur Religion der Völker gemacht. 25) Jerusalem, Gesammelte Schriften, III, S. 315 f. 26) Jubiläumsausgabe VII, S. 73. Auch die Stelle des Jerusalem, al a. 0. S. 345—347, nach der Gott den Sünder nur zu seinem eigenen Besten straft und darum keine ewigen Strafen im Jenseits verhängen kann, ist mit geringfügigen Abweichungen den Gegenbetrachtungen a. a. O. S. 72 f. entnommen. Anderes findet sich dort dem Sinne nach. Als Mendelssohn 6U

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