Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 47.1930
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 74)
- Language
- German
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De Sp. Leg. III, 29, Josephus, Ant. VIII, 7, 5, vgl. dazu Nehemia 13,26 und Jeruschalmi Sanliedrin II, 20 c. 196) Vgl. Mischna Sanliedrin VII, 2, Talmud 52 b und den oben, Anm. 184, genannten Aufsatz S. 548 ff. 197) Mischna Sanliedrin VII, 4, vgl. auch Talmud 54 a. 198) Sifre Num. 7, Talmud Jebamot 35 a u. s. 199) Vgl. Baschjazi, Adderet, Naschim VI. 20°) Jeruschalmi Sanliedrin II, 20 a unten. Vgl. auch Finkelstein S. 56. 2°i) Ketubbot 51 b. 202) Jon. Deut. 22, 26, vgl. Chajes, Inue Bina 19 a. 203) Vgl. folgende Anmerkung. Die Frage, ob der Levitenzehnt nicht später den Priestern gegeben wurde (vgl. meine Bemerkung zu Gen. r. S. 827), gehört nicht hierher. 204) De Virtut. 95 (M. II, 391). Außerdem schreibt er noch eine Abgabe an die Priester vom Ertrag der Felder und von den Baumfrüchten (Erstlinge) Yor. Aus dieser Stelle ist zu ersehen, daß Philo unter dem Zehnten den Levitenzelmten versteht, ebenso wie unser Verfasser den Levitenzelmten mit dem Viehzehnten zusammenfaßt. Der Zehnt von Getreide, Wein und öl ist demnach den Leviten zu geben, der von Tieren an die Priester zu entrichten. Die Abgabe vom Ertrag der Felder ist aber nichts anderes als die Priesterhebe (nonn), die Philo zusammen mit den Erstlingen nennt, weil sie beide rWX") (droxpyai) genannt sind; vgl. Ex. 23, 19; 34, 26, Num. 18, 12, Deut. 18, 4. Danach ist auch die Parallelstelle in De Sp. Leg. I, 134 und 141 zu erklären. In 134 spricht er von der Priester hebe und den Erstlingen (= Besitzsteuer), in 141 wiederum vom Zehnten (= Einkommensteuer). Diesen Zehnten erklärt er dann näher in 156 f., daß er den Leviten gehört, die aber von ihm den Zehnten „den Priestern des höheren Ranges" abzugeben haben, so daß beide Arten von Priestern an ihm Anteil haben. Vgl. auch die Ausdrucksweise des Josephus Ant. IV, 4, 3—4; 8, 8, 22 und Nehemia 10, 39. Vgl. dagegen Heinemann, Philons griechische und jüdische Bildung, S. 35 f., dessen Ausführungen die Schwierigkeiten nicht zu beheben vermögen, und der die im Text angeführten Stellen über den Zehnt von Getreide, Wein und öl unberücksichtigt ließ; vgl. noch Raschi zu Lev. 27, 30. 205) Vgl. Ibn Esra z. St. und Ramhan Deut. 12, 6. 206) Im Buche Tobit im Cod. Sinaiticus 1, 7 wird dagegen gesprochen vom Zehnt „von Getreide, Wein, öl, Granatäpfeln und anderen Obstbäumen". Im Vulgärtext heißt es einfach: Den Zehnten (aller Bodenerzeugnisse). 207) Vgl. Tosafot Rosch Haschana 12 a unter lOn und Parallelen, Rabed zu Maimuni Hil. Maaser I, 9. Ramban zu Deut. 14, 22 und Maimuni Hil. Terumot II, 1 mit Kommentaren. 20S) Mischna Zebachim V, 8. 56