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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1930-01-01 · 47.1930 · page 69

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
47.1930
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 69)
Language
German
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derbnis vorliegt!) den Hörnern des Altares keine besondere Bedeutung beigemessen und sie einfach mit „sega zameswa '* (= Altar selbst, im Gegensatz zur „Schwelle" des Altars, vgl. 49, 20) wiedergegeben. Dieses darf dann aber nicht mit ^Fleisch, des Altars" übersetzt werden. Vgl. noch Josephus, Ant. III, 9, 3 und weiter Anm. 149. Ebenso ist im Satze: Und alles Fett brachte er auf den Altar, wo er das Ganzopfer „und" das Rind ... bereitete, das Wörtchen „und" zu streichen. lit0) Aram. Fragm. JQR. 1907 (19), S. 574, dieses und das griechische englisch übersetzt in Charles' Ausgabe der Apokryphen II, S. 365. M1) Ygl. Num. 15, 1—16, Mischna Menachot V, 3, Sifra Nedaba Perek 15, 4, Talmud Menachot 59 a. 142) Tosefta Menachot I, 16, Talmud Sota 14 b und Raschi z. St. unten: mn >3 nJ12^1 ^Ölp "IttpDl In Menachot 13b unter tDip^ erklärt Raschi dagegen: nVlcn nJU^n whü ITH ^Dipn mtSpH inxH •ITtSpDI Allerdings heißt es auch in der Gemara das.: man kann sowohl die Handvoll Mehl ( fölp ) als auch den Weihrauch zuerst opfern; vgl. auch Mischne Lamelech zu Maimuni Hil. Maase Hakorbanot XIII, 12. 1*3) Zebachim 91b. «*) Sifre Num. 107 (S. 110, ed. Horovitz), Sifre Zutta zu Num. 15, 10 (282), vgl. auch Mischna Sukka IV, 9, Meila III, 3, Tosefta Sukka III, 14—15, Talmud Sukka 49 a f. 145) Ant III, 9, 4. Vgl. auch Maimuni Hilchot Maase Hakorbanot II, 1 und die Lesart bei Horovitz Sifre Zutta a. a. O. li6) Keritot 6 a f, Jeruschalmi Joma IV, 41 d. 147) Bell. V, 5, 5. Die einzelnen Arten werden von ihm nicht genannt. Die Rabbinen rechneten nicht dazu: rVöHD rh& und p'y r6yQ. 148) Es ist zu lesen: Und alles Fett des Opfers (statt des „Ganzopfers") bringe auf dem Altar mit Feinmehl dar und (zwar) das Speise opfer in öl gekocht ... Und das Fett des Heilsopfers wirst du auf das Feuer ... legen ... Das äthiopische „senhah" kann sowohl „Ganzopfer" als auch „Opfer" schlechthin bedeuten. Hier aber bedeutet es dem Sinne nach nur „Opfer". Der Lateiner übersetzte schon falsch: „holocausti"; vgl. noch weiter Anm. 210. Richtig übersetzt von Charles. i*9) Zebachim V, 7, Sifra, Nedaba Parascha 4, 9—10, Talmud Zebachim 53 b. Philo De Spec. Leg. I, 205, sagt vom Ganzopfer, für das dieselbe Bestimmung gilt, daß sein Blut im Kreise rings um den Altar gesprengt wird. Ähnlich Josephus Ant. III, 9, 1—3. 15°) JQR. 1907 (19), S. 573; englische Übersetzung in Charles' Ausgabe der Apokryphen II, S. 365. 151) Lev. 7, 15; 22, 30. Vgl. Maimimi, Hilchot Peside Hamukdaschin XVIII, 9. 152) De Special. Legibus I, 220. 51

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