Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 47.1930
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 67)
- Language
- German
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116) Der Monatstag des Festes wird hier nicht angegeben, sondern in 32, 4. i") Vgl. Epstein, Eldad Hadani, S. 162. 118) Ant. III, 10, 4. Kranz sipsouövTj. 119) Vgl. Ibn Ezra und Hamibchar Lev. z. St., Eschkol Hakopher, S. 64 b, 86 d und Baschjazi, Adderet, Sukkot I. 120) Vgl. II. Makk. 10, 6—8, Jos. Ant. XIII, 13, 5. ist) Sukka IV, 5; vgl. noch Anm. 106. 122) Sukka II, 8; vgl. auch Tosefta I, 1, Sifra Emor Perek 17, 9 und Sifre Num. 112. 123) Littmann übersetzt unrichtig: „daß sie trauern". Es handelt sich um das biblische Gebot, Lev. 23, 27: D^ntPSJ HS DrWU das nach der Tradition auch „fasten" bedeutet. So wird die Stelle auch richtig von Charles aufgefaßt. 124) Taanit IV, 8; vgl. auch Talmud 30 b. 125) De Special. Leg. II 194 f (M II 296); vgl. auch Elbogen, Studien zur Geschichte des jüdischen Gottesdienstes, S. 53 f.!26) Vgl. Beer, Das Buch der Jubiläen, S. 73. Nach Faitlovitch, Quer durch Abessinien, S. 95, Anm. 3: „ein Gedenktag an die Klage Jakobs" um Joseph, wie in unserem Buche. 127) Faitlovitch a. a. O. S. 96 f. 128) Mischna Joma VIII, 8, vgl. Talmud babli 85 b, aber auch Jeruschalmi 45 b. 129) Nach unserem Verfasser ist die Welt nicht im Tischri, sondern im Nisan geschaffen worden; vgl. 2, 14 mit 3, 9, 17. Überhaupt rechnet er Jahre und Monate vom Nisan an. Dies ist die Ansicht des R. Josua. Nach R. Eliezer wurde dagegen, die Welt im Tischri geschaffen (Rosch Haschana 10 b f.). „Die jüdischen Weisen" haben sich in bezug auf die Weltschöpfung für den Nisan entschieden (nach R. Josua), rechnen aber die Jahre vom Tischri an (Seder Olam r. 4, Rosch Hasch. 12 a). Dies hat jedoch mit dem Neujahrstage am 1. Tischri garnichts zu tun. Denn die Mischna Rosch Haschana I, 1, die den 1. Tischri als Jahresanfang festsetzt, wird nur von einem Amoräer nach der Ansicht des R. Eliezer erklärt. Die anderen aber meinen, daß nach allen, auch nach R. Josua, der 1. Tischri einen Jahresanfang bilde, z. B. in bezug auf das Gericht der Welt (Rosch Haschana 8 a, vgl. Mischna I, 2). Unsere Entscheidung nach R. Eliezer, daß die Welt im Tischri erschaffen wurde, rührt erst aus amoräischer Zeit her (Rosch Haschana 27 a, Jeruschalmi Aboda Zara I, 39 c). Es darf uns daher nicht wundernehmen, daß auch unser Verfasser den ersten Tag des siebenten Monats (Tischri) als Neujahrstag kennt, wie aus 12, 16 hervorgeht. Da wird erzählt: „Und in der sechsten Jahrwoche___saß Abraham bei Nacht, am Neumonde des siebenten Monats, um die Sterne zu beobachten ..., um zu sehen, wie es in dem Jahre mit dem Regen sein werde ..." Und dann in Vers 19: „Und er betete 49