Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 47.1930
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 66)
- Language
- German
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auch vor 20 Jahren in jeder Strafsache Richter werden. So wird die Stelle auch im Kommentar Korban Haeda erklärt. Derischa Uperischa zu Tur Ghoschen Mischpat 7 erklärt allerdings, daß nach Jeruschalmi der Richter für mtPDJ beides, das zwanzigste Lebensjahr und die Pubertätszeichen erreicht haben muß. Danach genügt das zwanzigste Jahr ohne Pubertätszeichen ebensowenig wie Pubertätszeichen ohne «das zwanzigjährige Alter genügen. Der Yerf. scheint aber mit dieser Auffassung allein da zu stehen. 101) "Vg^ aDer auch Tosafot Raba R. z. St. unter ")did 102) Vgl. Sefer Hamizwot, ed. Harkavy, S. 22, 59, und ed. Schechter (Documents etc. II), S. 23. 103) Pesachim V, 6. Zebachim V, 8. Tosefta Zebachim VI, 15, vgl. Rabli Zeb. 37 a, Sifre Num. 118, ed. Horovitz, S. 139 und Parallelen. m*) Vgl. auch Ex. 23, 18. los) Zebachim 37 a, Sifra Nedaba Perek 20, 5 u. s. 106) "Wein: Pesachim X, 1, Jeruschalmi das. 37b, Gen. r. 88, 5, S. 1081 f und Parallelen. Hallel: Pes. IX, 3, X, 6. Unser Verfasser meint natürlich nicht gerade das Hallel, vgl. Tosefta Pes. VIII, 22 (TtJ>) und Talmud 95 b, 117 a. Ebenso spricht Philo, De Sp. lieg. II, 148 von Gebeten und Lobgesängen. Verfasser läßt auch Abraham und Jakob am Laubhüttenfest Gott loben und danken (16, 31; 32, 7), vgl. dazu Sukka IV, 1. 107) Flad, S. 56, berichtet, daß die Falaschas keine Kräuter zum Osterlamm essen, weil sie nicht wissen, „was sie sind". los) Vgl. Epstein, Eldad Hadani, S. 161. 109) 15, 1; 16, 13; 44,4; vgl. auch 14, 10, 20, wo der Rund mit Abraham ebenfalls auf die Mitte des Monats verlegt wird. 110) Vgl. ausführlich darüber Raschjazi, Schabuot Iff.; siehe auch Hadassi, Eschkol, S. 42 a, 85 b f. Geiger, Nachgelassene Schriften, III, •2941 m) Vgl. Menachot X, 3 und Talmud das. 65 af. 312) Philo, De Special. Legibus II, 162 (Mang. II, 294), Jesephus, Ant. III, 10, 5. So auch Onkelos und Pseudo-Jonatan zu Lev. a. a. 0. «*) Vgl. Reer, Das Ruch der Jubiläen, S. 64 f. ni) Wenn der zweite Monat (Ijar) zu 29 Tagen und der erste (Nisan) zu 30 Tagen gerechnet wird. So rechnen auch die Falaschas. Werden aber beide Monate zu 30 Tagen gezählt, so erhält man für das Wochenfest den 11. Siwan. 115) Vgl. auch Reer a. a. 0., S. 80, A. Epstein in Revue des etudes juives, 1891 (Rd. 22) S. 8 ff und Eldad Hadani S. 156 ff (nach ihm zählte unser Verfasser die Monate zu 28 Tagen, so daß sieben Tage von Nisan, 28 von Ijar und 15 von Siwan 50 sind; ihm folgte auch Charles) und Singer, Das Ruch der Jubiläen, S. 196 f; vgl. noch weiter Anm. 132. U8