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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1930-01-01 · 47.1930 · page 62

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
47.1930
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 62)
Language
German
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16, 29 beziehen die einen nur auf das Sammeln des Manna (Raschi z. St., Tosafot Erubin 17 b unter die anderen auf eine Entferntimg von 12 Meilen (Alfasi Erubin I, Ende, Maimuni, Sabbat 27, 1). 50) Erubin III, 21a, V, 22 d, vgl. auch vorige Anmerkung. 51) Sie haben dieses von ihnen erlassene Verbot durch die Einführung eines sogenannten Erub gemildert, vgl. Erubin, Kap. 3 f. Der von Schürer II4, S. 575 gegen die Rabbinen erhobene Vorwurf einer Umgehung des Gesetzes ist hier ebenso wenig berechtigt Avie beim „Vermischen der Höfe", vgl. oben Anm. 37. 52) Fragments 10, 21 und 11, 6. 53) Ant. XIII, 8, 4; XIV, 10, 12. bi) Sifre Deut. 203: nach Schammai drei Tage vor Sabbat, ebenso Talmud Sabbat 19 a. Tanchuma und Num. r. Schelach 1 sprechen davon, daß man drei Tage vor Sabbat das Schiff nicht (besteigen darf. In Jeruschalmi Sabbat I, 4 a ist unsere Lesart: ^2*0 l^'SX "»KDC? rP3 .*p"PnD r/'y] Tosafot Erubin 43 a unter PD?~ folgern aus dieser Stelle, daß nach Bet Hillel sogar am Freitag das Schiff bestiegen werden darf; vgl. auch Rosch Erubin IV, 3 und Raban Responsum 60. Vgl. noch Jeruschalmi Pes. IV, 30 d. 55) Vgl. Beer, Das Buch der Jubiläen, S. 67 und Flad, Die Juden in Abessinien, S. 52. 56) Vgl. Baschjazi, Adderet, Sabbat c. 15; anders Hadassi, Eschkol 56 b. 57) Vgl. dagegen Rosch Haschana 19 a und auch Erubin 40 b f. 58) Taaniot III, 67 a, Nedarim VIII, 40 d. Ginzberg a. a. 0., S. 91, Anm. 1, behauptet, daß Fasten am Sabbat „nach der Ansicht der beiden Talmudim biblisch verboten" sei (Rosch Haschana 19 a Jer. Ned. VIII "inVl S/7i<l ni?T?), „aber nur deswegen, weil dadurch das Gebot des ^Hp nicht erfüllt wird, und da dies nur ein ntpy DlSölist, so ist keine Strafe möglich". In Wahrheit beziehen sich die Worte rinn ^121 lV?n in Rosch Haschana nicht auf das Verbot des Fastens am Sabbat und Feiertage, sondern auf den Sabbat und die Feste selbst, die von der Thora eingesetzt sind, im Gegensatz zu den Festtagen, die in Megillat Taanit aufgezählt werden. So gehört nach dem Talmud auch der Neumondstag zu den Festtagen der Thora, weil er in der Thora erwähnt ist, keineswegs ist aber damit gemeint, daß das Fasten am tSHÜ Will biblisch verboten sei. Ebenso ist eine Ansicht im Jerusch. das., daß sogar bei den rabbinischen Festtagen des Meg. Taanit der Grundsatz "lrPH X"**! npi1? gilt. Der Derasch von KHp (vgl. oben Anm. 34) ist wahrscheinlich nur xrDÖDN, vgl. Pesachim 106 a. Daher erklärt es sich, daß manchmal das Fasten am Sabbat erlaubt sei, Sabbat IIa. 59) Vita 54. Vgl. auch die Damaskusschrift, S. 11, 3 und dazu die Korrektur Schechters: . . B"X StHn' ^8 eo) Vgl. oben Anm. 34 und Sabbat 117 b—119 a. 61) An ihm Sabbat halten von aller Arbeit, 2, 20. UU

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