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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1929-01-01 · 46.1929 · page 44

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
46.1929
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 44)
Language
German
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wo die Wallfahrt am Hüttenfest mit der Gewährung des Regens in Zusammenhang gebracht wird. 66) Regen als Begattung Tos. Taan. II I u. ö. vgl. Levy, Neuhebr. Wort. IV 4iS; Regen und Auferstehung b. j. Taan., Anfang; die Quellen über Feststrauß und Gericht bei Strack-Billerbeck a. a. O. 792 f. Daß als „Ethrog" die Frucht eines am Wasser wachsenden Baumes gefordert wird (Sukka b. 35a, j. III 53d), beruhtauf einer mißverständlichen Deutung von Aquila, der n~n Lev. XXIII [\0 uowo transkribiert hatte, was man später als 55a>p-Wasser erklärte. 57) Ber. rab. LXX 8, ed. Theodor — Albeck, S. 806. In diesen Zusammenhang gehört Jesu Predigt Joh. VII 38 von der Befriedigung der Durstenden (und dem Ausschütten des Heiligen Geistes, gerade am Sukkot. Auch daß Joh. IV 10 das „lebendige Wasser" gerade am Jakobsbrunnen (das. vs. 6) sich findet, hängt mit dieser Deutung zusammen. Vgl. die Stellen bei Strack-Billerbeck 433 ff. 5S) „Die p/W sind seit den sechs Schöpfungstagen mit geschaffen", „die VIPV sind bis zum omn hinab gebohrt", Tos. Sukka III i5, b. 49a, j. IV 7 (54d). Vgl. Feuchtwang, Das Wasseropfer usw. in Monatsschrift für Gesch. u. Wiss. des Judentums, LIV, 1910, S. 544 ff- Vgl. das. S. 720 ff. über den Stein Schetija, aber, wenn auch seine kosmische Bedeutung und sogar seine Etymologie mit der des r>">v verwandt ist (vgl. das. 729 und LV, 1911, S. 44), so sind doch die beiden Vorstellungskreise zu trennen. 59) Das Neujahrsfest Jahwes (Laubhüttenfest), Tübingen 1912, vgl. dazu die Kritik von Eissfeldt in RGG.2 II, 557. 60) Über alle diese Einrichtungen vgl. Rosenau, Jewish Ceremonial Institutions and Customs, S. 98/100. Strack-Billerbeck, S. 795 ff., 808 ff. ei) Über Kalirs Bitten um Regen vgl. Feuchtwang, das. S. 53 ff., Elbogen, Gottesdienst, 2i4f. Die Komposition des Stückes, welches die Erwähnung der Monatsnamen mit den Sternbildern des Tierkreises verbindet, erfährt hellere Beleuchtung durch die jüngsten Ausgrabungen einer Synagoge in Beth-AJpha in der Ebene Jesreel. Dort wurde ein rundes Mosaik gefunden, das die Bilder des Tierkreises mit der Bezeichnung der Monate darstellt und in den vier Ecken Symbole für die vier Jahreszeiten enthält (Vortrag von Prof. Sukenik von der Hebräischen Universität Jerusalem vor dem Internationalen Archäologen-Kongreß in Berlin, am 24. April 1929). Eine Inschrift ist soweit erhalten, daß man den Bjau der Synagoge im Anfang des sechsten Jahrhunderls datieren kann. Das beweist, daß damals dieses Motiv verbreitet war, und man versteht es besser, wenn Kalir, der ja unter byzantinischem Einfluß steht, es für seine Dichtung verwendet. Man sieht wieder, wie zäh sich religiöse Überlieferungen unbemerkt erhalten, bis sie eines Tages wieder ans Tageslicht treten. Zu Kalirs Geschem- Dichlung vgl. den Anhang. 62) Die 70 Opfer b. Sukka 55b u. ö.; Prophetenabschnitt Sech. XIV, vgl. vs. 9. ue

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