Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1914
- Date
- 1914-01-01
- Page
- – (sequence 73)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/2273546-2273609--1849-2275636- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 74 — Raba bildet den Grundstock unserer Predigt; dies ergibt sich deutlich daraus, dass Jochanan, der Autor unserer Predigt, sich auf ihn beruft und hier denselben Satz des .leremia, wie in der Version des Bereschit rabba, zum Belege anführt Unsere Predigt liegt uns also in drei Schichten vor, die eine Rekonstruktion ermöglichen: 1) die Ausführung des Rab (Sabbat 156). 2) die des Jochanan (der mittlere. Teil des Kapitels in Ber. r.i; 3) die des Levi (Anfangs- und Scblusssatz in Ber. r.); hierzu kommt dann noch der im Namen der „Lehrer" angefügte Satz (s. Anm. 2o)j der vielleicht auch auf Rab zurückzuführen ist. 28) Bereschit rabba 17, h (zu 2, 21) und 44,17 (zu Ifi, 12): na »an n nacr Man o^yn nSau vftn nxua rA»a na»» rwa roau \n nAau v\bv -cn pmi» .rmn i^yoSt? naan nSau nan hshi nH'jahv mix rta rmn iyj spora pa» »n Vergl. Plotin, Enn. II, 9,4: -;otp aus» ~üp [isXtwuv stxmv toO ixst tt'jjjo; rapa to ivzaGDa rup; .... aXXo; v^.o; sxscvov zpo Tout'ii» WO op«ujx*voa Tic; Diese Lehre von «höheren Lichte" als dem Urb Udo der Sonne ist ausführlich von Piiilon behandelt worden; s. de opificio mundi, I, 6 f. M. 1, 9 C. W. '.jtuto;, 3 ■nct'Xiv asiijiaTov y,v xai vorj~av YjXiou TOcpaosifp* . . . . xo os aopcrciv xca vor,tiv ©c7>? i/.slvo Ostoo Xoyoo ^aYOvsv eiVov xou otsp^ViUdavcos '^v fivrpiv auxou; ebenso ebendort I, 12 M. I, 18 0. W.: r.pbz o* tyjv tou vo/j-cou csco-oj loiav sxsi'vtjv ditiotov, f4 XsXsxtcci xara t^jv obojii/xTOv xoajxov, £o/j|xioupYsi to*>? aisOrjtouc dc-spa?. Vgl. auch den Gebrauch von rsio^ »toTt'Csiv, 'ftoTt3u.oc in den Mysterienliturgieen (vergl. Reitzenstein, Hellenist. Mysterienreligionen 72 f., 106 u. passim); ebenso Klemens, Protrept. XI, 114: oioj . . kl oupavou . . . YtXwu xaftap<oTspov. — Vgl. auch das bekannte Wort, in der Einleitung zu Bereschit rabba, das die Thora, umgekehrt, nicht als Abbild, sondern als Urbild hinstellt: oViyn >nm mina o'aa n"apn n»n -p. Eine andere Version dieses Satzes gibt Bachja ben Ascher als Midraschzitat in seinem Pentateuchkouamentar zu Gen. 1,26: na«» kwi nt Synxp nma VnS im« nana u»sa r6yo K^aca Sanoa» t; *w ntny n*apn p». Zu dieser nVya x^ae, als Bezeichnung der Ideenwelt — s. hierüber Piaton, Timaaus p. 37 — vergL Beracboth 17 a, Sanh. 67 b und 99 b; auch in diesen Sätzen erscheint die sichtbare Welt als Abbild der unsichtbaren. 29) S. Midrasch Tehillim za 17,7: -pin vwv ny»a *b p ymn» n na« n«apn oipa un nnoun innaai vaoS pSna n»a>6a K'»p»K Tra Für das schwer verständliche n'ax'ja «wp»H ist, entsprechend den bald danach folgenden Worten novh vsy j*msi* rnawtoi, zu lesen a«3H^a ha navibi ähnlich Madrasch zu Pa. 5,5. Zu vergleichen ist auch die Uebersetzung des Symmachus, der Gen. 1,26 wiedergibt mit: ^oujatoijLSv av»po>7rov u>? etxovat f4{xo>v, während die anderen griechischen Ueberaetzer dafür £v shwi bezw.