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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1914-01-01 · 1914 · page 7

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1914
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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IRI
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— 8 — geholfen. Der Name Max Weiss wird mit der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums für alle Zeiten unzertrennlich bleiben. Dies beabsichtigt das Kuratorium auch äußerlich zu bekunden, indem es beantragen wird, Ihnen die immerwährende Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Gestatten Sie, hochverehrter Herr Weiß, daß wir Ihnen an Ihrem heutigen Festtage namens der Lehranstast den herzlichsten Glückwunsch und tiefgefühlten Dank aussprechen. Möge es Ihnen vergönnt sein, Ihre segensreiche "Wirksamkeit in unverminderter Rüstigkeit und voller Schaffensfreude noch lange Zeit fortzuführen! Möge es unserer Lehranstalt beschieden sein, sich Ihrer Kraft und Ihrer Förderung bis in Ihr höchstes Alter zu orfreuen. Das walte Gott! M« weis*. Aus Anlaß des siebzigjährigen Geburtstages ihres Vaters haben die Kinder und Schwiegerkinder des Herrn Weiss, Gerichtsassessor Dr. Bernhard Weiss, Franz Weiss, Dr. Adolf Weiss, Conrad Weiss, Frau Lucie Fuld-Traumann geb. Weiss, Alfred Fuld-Traumann und Leo Königsberger, 2000 Mk. als Grundstock für eine Max Weiss- " Stiftung gespendet. Bei Gelegenheit einer Familienfeier hat dann Herr Weiss selbst der Stiftung weitere 1000 Mk. zugeführt. Zweck der Stiftung soll die Gewährung von Unterstützungen an Hörer der Lehranstalt in besonders dringenden Fällen sein. s-fiTi-i-Kttii^iuB Wie bereits im vorigen Jahresbericht angekündigt, hat Herr Jlabbiner Dr. Baeck mit dem Beginn des Sommersemesters das Lehramt für Homiletik an unserer Anstalt angetreten. Wir hoffen zuversichtlich, dass seine Tätigkeit eine ersprießliche für die Lehranstalt sein wird. In der Anlage veröffentlichen wir seine Antrittsvorlesung, durch welche zugleich unsere Wohltäter einen Einblick in die Arbeitsart des Verfassers gewinnen. Im Anfang des Wintersemesters ist Herr Dr. Yahuda von der spanischen Regierung zur Abhaltung einer Reihe von Vorträgen über „die frühere jüdische Zivilisation in Spanien und die-gegenwärtige Lage dor sephardischen Juden in Marokko und im Orient" mit anschließenden seminaristischen Uebungen in Madrid eingeladen worden. Dem Wunsche der spanischen Regierung entsprechend, haben wir Herrn Dr. Yahuda zu diesem Zwecke von seiner Tätigkeit an der Lehranstalt beurlaubt, und

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