Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1914
- Date
- 1914-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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— 7 — serer Hochschule gestanden; seine Söhne haben als die treuen Hüter des geistigen Erbes ihres Vaters zu deren gedeihlicher Weiterentwicklung durch moralische Förderung und materiello Unterstützung beigetragen. Herr Prof. Philippsou hat zu uusorer Freude die Wahl angenommen. Am 24. November feierte das Mitglied unseres Kuratoriums, m« wcu* Herr Max Weiss, seinen '<0. Geburtstag. 18l»9 in das Kuratorium gewählt, wurde ihm zwei Jahre später das Schatzmeisteramt übertragen, das er seitdem ununterbrochen behalten hat. Das Kuratorium hat aus diesem Anlaß beschlossen, die Verdienste unseres unermüdlichen und erfolgreichen Mitarbeiters dadurch zu ehren, daß es der Generalversammlung seine Wahl als immerwährendes Ehrenmitglied in Vorschlag bringt. Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium überreichte das Kuratorium ihm nachfolgende Adresse: Hochverehrter Herr Weiß! Der Tag, an dem Sie Ihr siebenzij;stes Lebensjahr vollenden, bildet einen Festtag auch für unsere Lehranstalt. Dürfen wir doch sagen, dass nächst Ihrer Familie unsere Lehranstalt Ihnen am meisten am Herzen liegt. In unablässiger Fürsorge sind Sie seit Jahren um ihr Wohl und Gedeihen bemüht und in steter, rastloser Arbeit um ihre Festigung und die Sicberstellung ihrer Zukunft bekümmert. Die treue Anhänglichkeit an unsere Glaubensgemeinschaft, der iuuero Wunsch nach Läuterung und Festigung ihrer Lohre, deren Inhalt Ihnen dank der Erziehung eines gelehrten und frommen Vaters schon früh geläuflg war, hat Sie die Bedeutung unserer Anstalt erkennen lassen und zur Teilnahme an deren Verwaltung geführt. Seit mehr denn einem Jahrzehut sind Sie so unermüdlich wie zielbewusst an der Erfüllung dieser Aufgabe tätig und haben es mit außerordentlichem Geschick verstanden, für unsere Anstalt in weiten Kreisen tatkräftiges Interesse zu wecken und ihr neue und zahlreiche Freunde und Förderer zuzuführen. Wenn es unserer Anstalt vergönnt war, sich in der Zwischenzeit wesentlich zu vergröasern, wenn es ihr gegeben war, ein eigenes, schönes, ihrer Aufgabe würdiges Heim zu beziehen und trotz der stetig wachsenden Ausgaben ihre finanzielle Lage zu verbessern, so haben Sie zu diesem Erfolge wesentlich mit-