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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1908-01-01 · 1908 · page 52

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1908
Date
1908-01-01
Page
– (sequence 52)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273597--1372-2275153
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— 51 - daß sie dadurch eine Pflicht erfüllt gegenüber der Religion >,yie. gegenüber dem Vaterlande. Hochansehnliche Versammlung! Wir würden kein rechtes Fest feiern, wenn wir nicht an diesem Tage unseres erhabenen Herrscherhauses gedächten. (Die Anwesenden erheben sich.) Unter dem Schutze der drei ersten Kaiser hat sich unsere Lehranstalt entwickelt Während der Regierung Kaiser Willielms, des Großen wurde sie begründet; er hat durch die Verleihung der Korporationsrechte die Gemeinnützigkeit unserer Bestre-; bungen anerkannt und ihre Entwicklung gefördert. In treuer Anhänglichkeit gedenken wir des hochseligen Kaisers Friedrich, der nur allzu kurze Zeit seines hohen Amtes waltete. Fast zwei Jahrzehnte wirkt unsere Anstalt unter der gesegneten Herrschaft des regierenden Kaisers, dessen landesväterliches Herz alle Angehörigen des Staates umfaßt, und dessen echte Religiosität vorbildlich ist auch für uns. Wir wünschen ihm dankbaren Herzeus eine lange glückliche Regierung und knüpfen daran die Hoffnung, daß sich unter seinem Szepter die Religiosität entwickeln und die religiösen Gegensätze ausgleichen mögen. An dem Geburtstagsfeste, das Seine erlauchte Gemahlin heute begeht, nehmen wir freudigen Herzens Anteil. Uncf wie wir an unseren Feiertagen an geweihter Stätte um den Segen des Herrn für unser Herrscherpaar beten, so wollen wir auch an dem Tage, an dem wir dieses Haus dem Dienste Gottes weihen, uns einen in dem Rufe: Seine Majestät Kaiser Wilhelm II, unser allergnädigster Kaiser, König und Herr und Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Auguste Viktoria — sie leben hoch und abermals hoch und zum dritten Male hoch! (Die Anwesenden stimmten begeistert in das dreimalige Hoch ein.) Seine Exzellenz der Herr Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten Dr. Holle: Meine Herren! Wenn ich heute an dieser Stelle das Wort nehme, so erwarten Sie kein Eingehen auf schwierige religiöse Gebiete, wie sie der Herr Vorredner berührt hat Ich bin hierher, gekommen, um mich mit Ihnen Ihres neuen prächtigen Heims zu erfreuen und Ihnen durch mein Erscheinen, wie die übrigen Gäste, zu bekunden, daß jede ernste wissenschaftliche Arbeit . " 4*

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