Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 21.1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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— 126 — Fig. 18. Dreieck RFS, in welchem FS die ebenfalls gegebene Länge der Sonne ist, den Werth des Bogens FR, den wir nun von FA abziehen, um im Dreieck AZR aus dem Reste RA - c uud dem Winkel RAZ 90° — (f mittels der Gleichung sin a - sin c cos y< (Formel 12 daselbst) den gesuchten Austrittsbogen RZ a zu. finden. Das ist auch ungefähr der Weg, den Maimonides gewählt hat, und den wir an nebenstehender Figur 13 erläutern wollen, in welcher LlT den Horizont, FT den Aequator, FB die Erdbahn, S den wahren Ort der Sonne, L den wahren Ort des Mondes, Ll aber den scheinbaren Ort desselben andeutet. Es ist daher, wenn LB und L*Bl auf FB, L*P und B'E auf FT senkrecht stehen, LB die wahre und LlB' die scheinbare Breite des Mondes, FB die wahre und FB1 die scheinbare Länge desselben, FP die Rektaszension und L*P die Deklination seines scheinbaren Ortes, FE die grade Aufsteigung und BlE die Abweichung seiner scheinbaren Länge, SB endlich die wahre und SB' die scheinbare Elongatiou. SB wird hier als«„erste Länge", LB als „erste Breite" bezeichnet. 1. Der Verfasser beginnt nun damit, dass er die Wirkung der Parallaxe LL1 auf das ekliptische Koordinatensystem untersucht, um die wahre Breite des Mondes LB auf die scheinbare L'B', die er „die zweite Breite" nennt, und die wahre Elongation SB auf die scheinbare SB1 zurückfuhren zu können, die bei ihm „die zweite Länge" heisst (§§ 5—9). 2. Sodann wird die Länge des Punktes D bestimmt, in welchem der durch Ll gehende Deklinatiousbogen L*P die Ekliptik FB schneidet, der daher mit dem scheinbaren Orte des Mondes dieselbe Rektaszension gemeinsam hat. Wie wir bereits in unserer Einleitung (S. 16) gezeigt haben, erfährt die grade Aufsteigung eines Sterns durch seine Breite bald eine