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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1903-01-01 · 21.1903 · page 11

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
21.1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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IRI
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- 125 — Wir haben es für zweckmässig erachtet, schon bei Beginn dieses Kapitels das zu behandelnde Problem ausführlich zu erörtern, weil es unmöglich ist, dem Verfasser auf seinen verschlungenen Pfaden mit Verständnis zu folgen, solange man nicht weiss, wohin der Weg führt. Maiinonides giebt für die einzelnen Rechnungen, die er ausfuhren lässt, nur selten den Grund an; das Ziel, dem er langsam zustrebt, ist in einen dichten Nebel gehüllt, der sich nicht einmal allmählich lichtet, den das Auge vielmehr erst am Ende zu durchdringen vermag, wenn das Ziel schon erreicht ist. Um dasselbe von vornherein klar hervortreten zu lassen, haben wir das ganze Problem schon hier zu entwickeln uns bemüht; um aber in der Folge die einzelnen Schritte besser beleuchten zu können, die den Verfasser nach und nach der Losung seiner Aufgabe näher bringen, haben wir auch den Weg gezeigt, auf welchem man am schnellsten zum Ziele gelangt. Es ist der kürzeste, aber nicht der einzige, der möglich ist. Man kann auch folgende Methode zur Anwendung bringen. Wir verwandeln zunächst mittels der in unserer Einleitung (S. 17) nachts- 12gewiesenen Formeln die gegebene Länge und Breite des Mondes in Rektaszension und Deklination, ermitteln also, wenn in unserer Figur LD auf FA senkrecht steht, die Grösse der Bogen FD r und LD - d, berechnen sodann im rechtwinkeligen Kugeldreieck LDA die Seite DA x aus 90° — (p mittels der Bogen LD Gleichung: d und Winkel LAD - sin x - tng d tng (f (Formel 15 auf S. IV) und bestimmen in derselben Weise, wie wir eben die Grösse des Bogen FA — r + x kennen gelernt haben, auch im

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