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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1902-01-01 · 20.1902 · page 38

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
20.1902
Date
1902-01-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273585--0907-2274682
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- LA - von ihm entdeckten Evektion gab (s. S. 91 f.), ein schwankendes; denn jetzt war die Mondhahn nicht mehr ein der Erde konzentrischer Kreis mit dem Radius Ec, sondern ein exzentrischer mit dem Halbmesser Cc, der sich zu Lc wie 60 : 61/,, genauer wie 49° 41' : 5° 14' verhält. Um die Gleichung des Mittelpunktes zu erhalten, muss man demnach erst jedesmal den Abstand des Epizykels vom Apogäum A oder den doppelten Abstaud des Mondes von der Sonne (s. S. 92), also die Grösse des Winkels ACc ermitteln, um aus dem Neheuwiukel ECc und deu Seiten EC und Cc im Dreieck EcC die Seite Ec zu berechueu. Eiu sehr umständliches Verfahren, wenn mau die Gleichung des Mittelpunktes auch nur in Intervallen von zehn zu zehu Grad angebeu will, wie es Maimouides hier thut; deuu man müsste für jede einzelne der 18 Gleichungen 18 verschiedene Werthe aneinander reihen, wenn man die Evektion ebenfalls nur in 'Zwischenräumen vou je 10° des „doppelten Abstaudes" berücksichtigen wollte. Viel einfacher ist es, die Unterschiede zwischen dem mittlem und dem wahren Orte des Mondes zuuächst ohne Rücksicht auf die Evektion zu berechueu, indem mau Lc : Ec 51/* : G0 setzt, und nachträglich die Verbesserungen, welche infolge der Evektion au sämmtlicheu Ergebnissen anzubringen sind, in Bruchtheilen derselben für die verschiedenen „Abstände" anzugeben. In unserm Falle könnte man sich auf diejenigen beschränken, welche zwischen 5° und (>2° liegen (s. oben S. 95 f.), wie es der Verf. hinsichtlich der aus derProsneusis sich ergebenden Korrektionen eben (XV 3) gethan hat; aber auch innerhalb dieser engen Grenzen hat derselbe der Evektion nicht die ihr gebührende Beachtung geschenkt, obgleich mir eine unklare Spur darauf hinzudeuten scheint, dass er sie wenigstens nicht völlig vernachlässigt hat. Maimouides beziffert nämlich das Maximum der Gleichung des Mittelpunktes, das nach Ptolemäus1) wie nach Albattaui2) 5° 1' beträgt, auf 5° 8%', eine Zahl, die ich bei keinem andern Autor des Mittelalters finde. Ich nehme daher au, dass in derselben auch der Werth der Evektion tur einen „doppelten ») Ahnageat IV *J h. V 7, ed. Halma I S. 273 u. 31Ü. 2j Kay. 30, ed. Nallino S. 7S Z. 19. j+flil oU^>l «Lj U fS\^ ti\P»!} Äiu&i; s-\f>\ »■«»■«-*> . . . üjbJt»

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