Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 20.1902
- Date
- 1902-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Punkten, die zwischen diesen und jenen in der Mitte liegen, iu den sogenannten Oktanten haben. In diesen vier Punkten wird die Ungleichmässigkcit der Bewegung am schärfsten hervortreten, mithin die Störung sicli am deutlichsten bemerkbar machen, im Neu- und Vollmond aber sowie in den beiden Vierteln vollständig verschwinden. Das scheint auf den ersten Blick im Widerspruch mit dem unmittelbar vorangehenden Satze zu stehen; es genügt jedoch ein flüchtiger Blick auf Fig. 9, um sich vou der Uebereiustimmung beider Sätze zu überzeugen. Die Kreislinie bringe die mittlere Bewegung des Mondes, die durch Striche bezeichnete Linie die wahre Bahn desselben zur Anschauung; S und Sl seien die beiden Syzygien, Q und Q1 die beiden Quadraturen, die vier O die Oktanten. Es ist klar, dass der Mond, welcher etwa 7 Tage uud 9 Stunden brauchen würde, um die Strecke 030 oder 0*0 2 auf der Kreislinie zurückzulegen, weniger Zeit dazu benöthigeu wird, wenu er auf der Strichlinie . dahineilt, da diese infolge ihrer grössern Flachheit sich mehr der Graden nähert und somit 'die kürzere Verbindung zwischen den beiden Endpunkten (O'undO, bezw. Ol und O2) darstellt; was er aber hier au Zeit gewonnen, wird er auf der Strecke 00\ bezw. O'O8 wieder einbüsseu, wo der durchlaufene Bogen um ebensoviel grösser als <ler Kreisbogen ist. In den Syzygien kommt der Mond dem Mittelpunkte seiner Bahn am uächsten, in den Quadraturen entfernt er sich am weitesten von demselben, daher wird hier (bei Q u. Ql) seine Verzögerung und dort (bei S u. S1) seine Beschleunigung am 1 grössten sein; in den vierOktauten aber, in denen er die Kreislinie kreuzt, und folglich die mittlere Entfernung vom Zeutrum seiner Bahn erreicht, wird auch seine Geschwindigkeit ihren mittlem Werth erlangen. Nehmen wir nun der leichtern Abrundung wegen au, der Mond legte die ganze Bahn iu 24, also den Quadranten SQ iu C Tagen zurüek, und er durchliefe an den einzelnen Tagen der Reihe nach erst lb°20\ dann 15° 10', dann 15°6',heruach 14°54*, danul4950J uöd zuletzt 14*40', so beträgt der Vorspruug gegen seineu mittlem Ort am ersten "£*ne 20«, am zweiten 30', amdritten 3b", am vierten 30', am fünften 20', am sechsten 0. Verfolgen wir den Mond auf seinem fernem