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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 81

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 81)
Language
German
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IRI
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— S2 — sei1). Den Laut hervorzubringen sieht aber ebenso in unserer Macht, wie jedes andere von unseren Werken. „Es stehtauch fest, dass dasjenige, wodurch der Laut hervorgerufen wird, die Schwere, ebenfalls in den Bereich' unserer Macht fällt"2). Die Richtigkeit der zweiten These beweist J. damit, dass er die Sprache mit allem menschlichen Thun in eine Kategorie einreiht. Sowie der Mensch zu diesen durch seine Triebe oder durch die Noth angetrieben wird, so auch zur Schöpfung der Sprache. Ja, es kommen hier noch viel stärkere Antriebe in Betracht, der Nutzen, den sie bringt und die Lieblichkeit, — der Uebersetzer fügt hinzu: tttTCVTK T: idvc^ — der Stimme, was die Entstehung der Sprache erklärt. Den Inhalt der dritten These von der Zweckmässigkeit der Ucbereinkunft in Betreff der Sprache ist uns im Grossen und Ganzen schon aus Hereäith rabba bekannt, weshalb wir sie hier übergehen. Die vierte These: „Wisse,.dass die Sprache nicht etwas ist, was mit etwas anderem seinem Wesen nach zusammenhängt, wie die Macht und das Wissen, so dass sie zur Zeit ihrer Existenz entbehren könnte dasjenige, was ihren Zusammenhang bewirkt mit dem, womit sie zusammenhangt3), und wodurch sie befestigt wird, denn sie steht ihrer Art nach mit dem, worin sie existirt, in einem Zusammenhange und auch nicht im Zusammenhange. Wenn der Zusammenhang vorhanden ist, so muss in ihm ein Ding existiren, das den Zusammenhang bewirkt, ist dieses Ding nicht vorhanden, so kommt ihr der Zusammenhang nicht in höherem Maasse zu, als das Nichtsein des Zusammenhanges. Die Beweisführung führt zur Annahme des (den Zusammenhang) bewirkenden Dinges*)". 1) Vgl. KJL S. 34. 2) nman mn ina*un *>? urfo» nc«pro cai. Masä'il, Bl. 68b wird die Frage behandelt ob ohne Reibung oder Bewegung ein Laut entstehen kann. sxa «-^^ g**3^ cs*12^ f-****^ LL£U£ vXacj iutfUJJ s-\y>$\ S^^ül oljo^K q^» ÜJot v\>jj U% iJL?=^ ^1 ^1 o^Ji Js&i y ^L? «^^Jt Jl jJas Ux>b>ü jo^U ^gJLc 3t 3) Anh. S. VII Aristoteles, de interpr. H'io Ji xaiu avr&ixjir Zu if iatt rwv ovofiajüiv ivilv lattv x. t. I» *) n"Sr.$ 2«no m*p: oÜjuU v^y9

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