Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 18.1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- – (sequence 79)
- Language
- German
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— SO — über das, was ihr einfallt und ein Bedürfniss war dafür vorhanden. Damit ist der Unterschied zwischen der anfänglichen Sprachschöpfung und zwischen ihrem Feststehen dargelegt, dass nämlich nach ihrer Feststellung der Mensch (ohne Kcnntniss der Sprache) in beredter Weise sich nicht ausdrücken kann. Was aber die ursprüngliche Zusammensetzung (der Laute) betrifft, so ist es möglich, dass bei der anfänglichen Sprachschöpfung ohne Kenntniss einer Sprache bestimmte Dinge bezeichnet werden. Die WTurzcl dieses Unterschiedes ist aber, dass die Ordnung nur nach der Uebereinkunft bestellt, das Vorkommen einer dieser ähnlichen Ordnung ohne Uebereinkunft, welch erstere etwas Geordnetes und Bestimmtes zur Folge haben sollte, wie bei dem, der (die Sprache) kennt, ist unmöglich1). Nachher sucht J. darzulegen, dass die Sprachschöpfung nicht durch Gott stattgefunden habe. Diese, meint J., setzt die notwendige Erkcnntniss der Absicht des Sprechenden voraus1), da aber eine solche Erkpnntniss mit Bezug auf die Absicht Gottes nicht möglich sei, daher kann die Schöpfung der Sprache von ihm nicht ausgegangen sein. Für die Unmöglichkeit dessen, dass Gott die Sprache geschaffen habe, führt J. dann Beweise an, die ihn zu weiteren dogmatischen Untersuchungen führen, welche die rau'tazi-. litischen Grundlagen ebenfalls erkennen lassen. ' i 1 Die Untersuchungen Jeschu'a in der Einleitung zum nvnyn 'D berühren sich vielfach mit seinen hier angeführten Aeusserungen über die Sprache. Sie beginnen mit den Worten: „Uebcr die Arten des von der Vernunft bestimmten Sprachgebrauchs im Allgemeinen und was damit zusammenhängt3). Wisse, dass der Zweck dieses Buches erreicht wird, wenn nur der Weg der religionsgesctzlichen Kunstausdrücke und was daraus folgt, oder nicht folgt, dargelegt wird. Da aber die Abhandlung auf beide, auf die Vernunft sowohl, wie auf die Offenbarung sich stüzt, daher wird sie dadurch klar und sicher, weshalb ich diesen Weg eingeschlagen habe." Ohne Zweifel l) Zur Rechtfertigung meiner Uebersetzong bemerke ich: pnea ist natenn nw*: ^.bllio^l Wjk kw. v3Ls=u war» put n»-B3 ty*ir\: *j*y&ft oljjia s>jc£ju jJ*Jt 3) Anh. S. III nro xm* «wm njn bv n»«p»nn »dyi p V)3 *an piu. Im Original stand etwa Folgendes: £*?jJt vjutji» äüU> /o Jwoi Igj siws^L 'wflj {5J&tif.