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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 70

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 70)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273581--0742-2274515
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— 71 — Die Einleitung Jeschu'as zu seinem raligionsgesetzlichen Werk zerfällt in vier HaupÜheile. Der erste handelt von den Gesetzeskategorien, der zweite vom Ursprung der Sprache, vom Begriffe des Guten und Bösen und vom Gebrauche der Gottesnamen, der dritte von der einfachen und metaphorischen Ausdrucksweise und der vierte von der Ausdrucksweise der Propheton. Im Folgenden soll der Inhalt der einzelnen Capitcl besprochen und ihre Beziehung zur islamischen Literatur dargelegt werden. 1. Die Gesetzeskategorien. Im ersten Theileder lüinleitung1) wird von Jcschu'a dargelogt, dass es drei Gesetzeskategorien gebe. Die erste bildet alles was durch die Sc hrift, durch den Analogicsehluss und den Consensus sicher verboten ist2), in die zweite Kategorie gehört das Erlaubte, das ist nämlich Alles, für dessen Verbotensein jeder Beweis fehlt3), die dritte Kategorie bildet dasjenige, bei dem die Wahrscheinlichkeit für dessen Erlaubtsein, oder für dessen Verbotenscin spricht4). Jcschu'a führt dann Beispiele für diese Kategorien aus dem Gebiete der Bestimmungen in Betreff der verbotenen Verwandtschaftsgrade an. -r Den 'drei Kategorien Jcschuas begegnen wir auch bei 'Abd al-Gabbar, während der Imam al-ljaramejn und al-Gazäli schon fünf *) Jeschu'as Werk, das wio aus den Worten «pow va» i»-in> c»r6«n hx womn vnw hervorgeht, noch zu Lebzeiten des Verf. übersetzt worden ist, beginnt wohl S. I Z. 11 mit den Worten 'V« rj^nn O jn. — ruusn p»aw: KfoäJI. 2) pttpn ja chi cpnn *yn p et« siron p c» vno»n rrmn nSa jyoS Die Tradition, die von manchen Karäern ebenfalls — nicht im rabbinischen Sinne — anerkannt worden ist, fehlt hier. Es hat auch im Islam nicht gefehlt an Versuchen, die vier Quellen der theolog. Erkenntnis» auf drei zurückzuführen, lbn al-Subki, Al-iabakat al-kubrä II S. 338 berichtet über lImad al-din b. Jüuus al-Jrbili, er hätte behauptet: ^U>^H. vjoiil H^ms^U* U"U*%. *) «co niCKn n'm mw. sXc. ^y^odl x£b jä, , *j Das ist eine Eiüthcilung, die auffallend mit der Unterscheidung zwischen ^:>jp and (jcfü\ der Hanefiten übereinstimmt S. Goldziher, die Zähmten, S. 66 A,...l. TJeber heisst es bei Sprenger, Adictionary of the technical terms etc. II S. 939. 0-o OJyÜl z-UMl] j99 y>$\ ^JLc UAX=>1 g>ß .\ 'u^qJ^I.

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