Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 18.1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- – (sequence 62)
- Language
- German
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— 63 — nämlich nichts, was diese Ursache als nothwendig erscheinen Hesse Ebenso wenig könnten wir fragen nach der Ursache dessen, weshalb ein Körper nicht schwarz sei, denn wir haben ja keine Veranlassung sie zu setzen. Das ist aber bei der Behauptung von den Seinszuständcn nicht der Fall, denn hier werden wir genöthigt einen Grund anzunehmen, weil das Atom richtig in der Richtung nach Rechts und nicht nach Links, oder nach Links und nicht nach Rechts sich befindet. Auf eine Widerlegung dieses Einwurfes lässt sich Jcschu'a nicht ein und übergeht auf die Beweise für die Unmöglichkeit dessen, dass Gott seinem Wesen nach wollend sei, um dann zu unserem Gegenstande zurückzukehren. Von seiner Argumentation wollen wir aber nur dasjenige hervorheben, was sich auf die Ansichten der Gegner bezieht, weil dieses Stück uns die Art zeigt, in welcher der MuHazilismus gegen die siegreiche Lehre al-AS'aris und seiner Vorgänger gekämpft hat1). Die Gegner der mu'tazilitischen Lehre behaupten, dass nur beim Menschen davon die Rede sein kann, dass die Gewalttätigkeit etwas tadelnswcrthes sei, es sei aber nicht bewiesen, dass dies auch bei Gott der Fall sei. Dem gegenüber führt Jcschu'a aus, das die Gewalttätigkeit und Lüge an sich schlecht seien und daher würde dieses Urthcil auch in Betreff der Werke Gottes nothwendig sein. Der zweite Einwand lautet: „Die Gewalttätigkeit und Aehnliches von unserer Seite ausgeübt, sind nur deshalb schlecht, weil wir Knechte, Unterworfene sind, Gott aber ist der Herr und darum ist dies von seiner Seite gut. Darauf ist zu erwiedcni; Nachdem was früher ausgeführt wurde, ist die Schlechtigkeit dieser Dinge, von wem immer sie geübt werden, von uns als nothwendig erkannt, womit ja die Nichtigkeit eurer Ansicht erwiesen ist. Wenn jemand von uns Sklaven kauft, so würde er nach ihrer Ansicht das Recht haben, ') Bl. 69 a. top by "waj?> *b rmoui juid .enty narenni snuio inaia -yv by ij>n in»» Dann n»n Am «nt cn» »ai .waa v\w jna wm uw.tpes by aiaV woa Dönn n»n» nte am .nt cn* *ai n»apn jo aio rw 'a noA «öd on» *b rwi ,jcw ba naSa «od nb* jn. Ueber die Meinungsverschiedenheit wird Muht. 71a folgendermassen berichtet: yu» 0\ 6yj uU k\0 ^J> Uäl> G» {U\ %a\ (jfz&A * ob lx+" L^J>" £SL**j* C&J» sjjf j5U (J Ui jxs XfXc ^JJflil.