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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 43

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 43)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273581--0715-2274488
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— 44 — sie keine Körper erzeugt. Daraus ergiebt sich die Unmöglichkeit der Entstehung der Körper von Seiten dieser Macht, wenn angenommen wird, dass sie eine körperliche sei." „Ist aber jenes Mittelwesen unkörperlich, so kann es nicht mächtig durch Macht sein, denn ein Wirken durch Macht kann nur stattfinden, wenn diese ein Substrat hat. Da jenes aber kein Körper ist, so ist es auch kein Substrat. Es kann auch nicht durch ein Wirkendes Macht besitzen aus Gründen, die anderswo dargelegt sind. Also hätten wir dargelegt, dass es unmöglich sei, dass ausser Gott jemand Körper schaffen könnte, und es ist nun erwiesen, dass Gott die Welt ohne die Hülfe eines Mittel wesens geschaffen habe." tbun kann. Dies kann aber nicht durch die „Ruhe" geschehen, weil wenn das "Werk des einen von derselben Art wäre, wie das des Anderen, so würde es diesen in seinem Bestreben nicht hindern. Daraus folgt, dass jeder von beiden etwas thut, was die Bewegung nach seiner Richtung hin zur Folge haben würde, wenn die Wirkung das Anderen nicht vorhanden wäre. Zum Schluss will ich noch folgenden Beweis anführen: <W^1 (^»^>C\ y$J3 O-^- CT* £^ H** Äi^5u5 0\ jS^Ji y^äi Hff~, jUXs3f jS> ti^Jij »Der schwere Körper fällt nothwendigerweise herab, wenn er daran durch nichts verhindert wird. Dies geschieht in Folge eines Dinges, wodurch es bewirkt wird und dies ist der „"Widerstand nach unten", weil es unmöglich ist, dass das Wesen des Atoms die Bewegung bewirken soll." Dies Alles stimmt zur Definition bei Ibn al-Murtadä32b (0I) ^jJl (^»Jl (oU*c3t ol^qpJt O^zA ^5 ^v^>Ct Ebenda findet man verschiedene Meinungen überFragen, die mit diesem Begriffe zusammenhängen und welche zeigen, dass die Mutakallimün keineswegs mit unveränderten Formeln griechischer Philosophen gearbeitet haben. Ibn Slnä gibt in seiner Risalat fi-l-budüd (Gonst 1298) S. 65 die Definition, „unter oUxe^H sei eine Qualität zu verstehen, in Folge welcher der Körper fortstösst, wa3 ihm an der Bewegung nach einer Richtung hin hindern würde." Jeschu'a will also mit seiner Bemerkung sagen, dass wenn die Schöpfung auf dem Wege der Erzeugung, d. h. nach der Art menschlicher Wirksamkeit stattfinden würde, so müsste sie ebenso wie diese mit Hilfe des „Widerstandes" d. h. von Druck und Gegendruck stattgefunden haben. "Wir können aber »■Widerstände* schaffen, ohne dass wir die Fähigkeit zu schaffen, besitzen würden. Daraus folgt, dass der Akt der Schöpfung anderer Art sein muss, als die Wirkungen, welche wir hervorbringen können.

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