Mannheim
Compact Memory

Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 40

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2273546-2273581--0712-2274485
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 41 — Vertreter dieser Lehre war Benjamin Nehäwendi1). Gegen seine Anschauung wandte sich schon Sa'adja, der sie scharf verurtheilt2). Da wir ihr auch bei dem islamischen Mu'tazilitcn Afrmed b. Ha'it begegnen3) und Benjamin aus Persien stammt, haben wir Veranlassung anzunehmen, dass diese Anschauung vom Demiurg unter; der Einwirkung der persischen Vorstellungen von der Rolle Vöhumäno's entstanden ist, die wieder unter dem Einflüsse der gnosti'schen Lehre vom Demiurg stehen mag*). Gegen diese Lehre wendet sich Jeschu'a in einem besonderen Capitel, ohne ihre Urheber zu nennen6). In erster Reihe werden von J. mehrere Schriftstellen angeführt, um zu entscheiden, dass Gott ohne Mittler der Schöpfer der Welt sei, wie: (Gen. 1,1) „Gott schuf", ferner „Ich habe die Erde gemacht u. s. w." (Jes. 45,12): „Denn also spricht der Ewige, der Schöpfer des Himmels u. s. w.a (Jos. 45,16): „Du Ewiger, bist es allein", (Jes. 37,16) u. A." „Wenn nun eingewendet wird: warum dies sich nicht auf den Engel beziehen könnte, der doch ebenfalls mit dem Worte „Elohira" be- 4) S. über ihn Pinsker, a. a. O, S. 44 u. ö.r ßrätz V» S. 191 Karkavy, Abu Jüsuf Jakob al-Kirkissfini (russisch) St. Potersburg 1894. S.267f. und S. 314: wo 63 heisst: c,t '^vXijl^ijt |»o«aa w O^öj Lt ^6 o&> (^JJI ü<Üj C)l, L\s>\* L<JU yJSi£> U5I vJ»ili=Cl vj| jJUJJ S. auch R&T, Bd. 29 S. 207f. Steinschneider, Pol. und apolog. Lit S. 335. *) Amänät, ed. Landauer S. 186 heisst es: y& nrao $ i^lxJj» L^UJj^ im »nW» onn mx o»afan im p$t? qjvXJI ip» wasa oi>^ *as5 Sj^'i QjiJiy ^jiJÜu oü>bl gXjiä ^UJ ^J! ^'^AJ (^iis jJjtJI jJi-w usl\J^ \J&=> L*JU Dl Ij^pÄt'j uatoa dik n»ya 'Ui nou& ino« istm ^äj. Es ist unzweifelhaft, dass Sa'adja die Allegoriston als die Leute des unerlaubten Ba'j bezeichnen will, und dass unter ^i** die des Mu'ammar b. 'Abbfid, die später auch in der aS'aritischen Attributcnlehre eine grosse Rolle spielen, zu verstehen seien. 8) Al-Sahr. I S. 64. *) Darmesteter, Le Zend Avesta III S. LHIff. 5) BI. 72 a C8 W3 ¥tn utyh nenpn «m ivapn »a nenr.n idk ck .rhnv n'»n -ah \<h o uasp A A icw .oSv?n nna Kinn «nm «n »na, cn« Hin o noyn m^r nni» »a »jbö ij6ö ron vfnpn *no o iok» ith nnena iain nt n»n nt Hv vhy -srj u»m naij? nann ni wa ny«?n. uasp ist ohne Zweifel das arab. UjiAS. mvxo •— Jib oder J^aj Der letzte Satz ist höchst unklar.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.