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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 37

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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IRI
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— 38 - wohlbekannt, Ibn Mattawejhi bemerkt auch, dass Abu Häsim dies gethan habe, aber es ist nicht ohne Interesse, diese Beweisführung vollständig vor uns zu haben. Und so können wir, trotzdem uns jetzt schon so wichtige Quellen des alten Kaläm, wie diejenigen, die wir oben gekennzeichnet haben, vorliegen, Jeschu'as theologischen Exkurs in einem wichtigen Punkt als eine Bereicherung unserer Kennntniss des Kalams und der Art betrachten, wie isländische und jüdische Mu'tazilitcn von den Erscheinungen der Welt zu ihrem Urgründe vorzudringen suchten. 2. Beweise für das Dasein des Schöpfers1). 1. Jede geschaffene Eigenschaft muss einen Schöpfer haben. Wenn wir Silber, Gold und Edelsteine besitzen, so muss es ein Wirkendes geben, das sie in unseren Besitz gebracht und einen Schöpfer, der sie ins Dasein gerufen hat. Der Schöpfer geht aber dem Wirkenden voraus. Der Schöpfer kann keine Ursache sein (d. h. kann nicht derselben Art, wie die Ursachen sein), denn dann müsste sein Wirken von Ewigkeit her, also auch die Welt ewig sein. Aus alldem folgt, (nicht nur, dass es einen Schöpfer gibt, sondern auch), dass das Wirkende nach freier Wahl handelt.2*) 2. Die Körper, deren Geschaffensein schon bewiesen wurde, sind entweder eines Dinges wegen, oder nicht eines Dinges wegen geschaffen. Im ersteren Falle ist dieses Ding entweder eine Ursache, was, wie oben dargelegt wurde, unmöglich ist, oder es ist ein wirkendes Wesen, was eben zu beweisen war. Sind sie aber nicht wegen eines Grundes geschaffen worden, so wäre die Schöpfung nicht etwas, das in einem Zeitpunkte möglich, in einem anderen nichtmöglich ist. Das würde aber zur Annahme der Ewigkeit der Körper führen, die unmöglich ist. Aus alldem folgt, dass die Schöpfung einen Grund haben muss und dieser ist der Schöpfer. 3. Wir wissen, dass wir Werke vollbringen, wir wissen auch, dass diese von uns abhängig sind, der einzige Weg aber, der diese Bl. 65a. s) Jeschua's Beweisführung ist liier abrupt und ich gebe deshalb den Text dieses Beweises. Bl. 65 a. ia\»p by rvto un n"k .s«n> ennan cvpa ab*v n^i .enna \b n»n»c ain crfmi onw»na trinna bs o w:a yia ura» wie» w*n* cnnnn bz» cnnni c»roa j»»a cnSw nnp» cu2«i znn «ica naa vh rww ropa kV nnj," «Si ctria cr6 rvrw avt nwnna wann nn*nvro cn» >z\ x»naa p»o rr>nn •na nonp cSiyn n»n» mai ruvr.p wa'na nw ainn pv *fb nby nnen ro n»jw m»rQ yn by nc?ij? oviaan n».w a»»nnx.

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