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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 33

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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IRI
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- 34 - wendigerweise selber geschaffen sein muss, und dass der Körper nicht ohne ein geschaffenes Ding sein kann1). „Wenn nun jemand sagen würde: Nachdem es zu den Bedingungen der durch einen Beweis „erworbenen Erkeuntniss" gehört, dass, wenn ein Zweifel erhoben wird, ihre Unrichtigkeit wohl möglich sei, ist nun auch die Erkeuntniss vom Geschaffensein des Körpers dieser Art, oder nicht? Darauf würden wir antworten, dass dies auch hier sehr wohl möglich sei, weil gegen die eine Voraussetzung, nach welcher der Körper nie des Geschaffenen bar ist, Zweifel erhoben werden kann. Ist * dies aber der Fall, so haben wir vom Geschaffensein des Körpers keine Erkeuntniss mehr. Die Untersuchung über diesen Beweis ist aber sehr langwierig, ich habe ihn aber nur kurz dargelegt, weil er von den Gelehrten als eine Grundlage der Erkenutniss von der Schöpfung der Welt betrachtet wird. Der zweite Beweis. Dieser ist verständlicher als der erste und wie mir scheint, auch vollgiltig. Er besteht im Folgenden: Wir wissen, dass der Körper nur wegen eines Dinges in einer bestimmten Richtung existirt. Wir brauchen aber keinen Beweis in Betreff dieses Dinges, was es sei, nachdem wir wissen, dass es ein Ding und zwar ein geschaffenes Ding sei, weil es ja aufhört zu existiren, und dass der Körper seiner nie bar sein kann*). Daraus ersehen wir, dass unter dieser Voraussetzung3) der Körper geschaffen ist, wenn auch die specielle Erkeuntniss des Dinges uns entzogen ist. Der dritte Beweis. Wir besitzen eine nothwendige Erkenntniss davon, dass es keinen Zeitpunkt giebt in der Zukunft, in dem wir die Körper, die die Schöpfung eine Erkeuntniss durch JJmo\ oder durch ^J^SS'\ enthalte. Ueber diese Unterscheidung s. ZD3IG XL1I S. 607. *) Die Stelle wird angeführt Ez Chajim S. 18. 2) Muht 6b. (?);£Ca„y>5 ^t^y*zJ?u ^P^ilJ ^cfj ryi^ 'h**^ ~M Ju». fji xL>3 A ^y» sXJ ,X=.t; o>Jf. oliÄjt $S ^5 tly&S» Xjl^Lw^} £„+ZS>>$\ OLoJ Ot^Ja vJL^Ijj iJCjGj»^M y£Ü U^5 JwC^ 8) a*pn: jüfXäij '

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