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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 27

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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IRI
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— 28 — in einem Schriftchen begegnen, das dem Ahr. Ihn Ezra zugeschrieben wird. Dieser schliesst, ebenso wie seine Quelle, aus dem Geschaffensein der Zusammensetzung und Auflösung, der primitiven Seinszustände, ohne die der Körper undenkbar ist, auf das Geschaffensein der Körper1), Jeschu'a schliesst dies aus der Thatsache, dass jeder Körper im Räume in irgend einer Richtung existiren muss. Für die Erklärung dieser Thatsache sind nach ihm vier Annahmen möglich. Nach der ersten würde der Körper in frolge seines Wesens die bestimmte Stelle im Räume einnehmen, nach der zweiten wegen des Nichtseins eines bestimmenden Dinges, nach der dritten wegen eines Agens, und nach der vierten wegen einer Ursache, welche Annahme auch die richtige ist, die aber zur Erkenntniss führt, dass .diese Ursache nothwendig geschaffen sein muss. Diese Annahmen lassen sich nur aus gewissen mu'tazilitischen Ansichten erklären. Mu'ammar b. 'Abbad al-Sularai, dessen Anschauungen schon in der gaonäischen Zeit in das Judenthum eingedrungen sind2), hat angenommen, „dass ein „Dingu (^jow) in dem sich Bewegenden entsteht, wodurch dieses in seiner Eigenschaft das Kuhende von sich unterscheidet, und dass im Kuhenden ebenfalls ein „Ding" entsteht," wodurch jenes das sich Bewegende von sich unterscheidet"3). Diese Anschauung vom „Ding", welches die Seinszuständc schafft, scheint von grossem Einfluss gewesen zu sein, wir begegnen ihr noch iu der Attributenlehre des Imiim al-Harämejn. Die Eintheilung, nach welcher eine Sache 1. aus ihrem eigenen Wesen, 2. aus einem Ding, 3. einem Wirkenden oder 4. einer Ur- J) KJL. S. 38. '•Ö Kaufmann in Grätz-Frankl's Monatsschrift 1884, S. 327ff. 3) Ibn Hazra, Milal II BI. 191 r. ÜI \ßj£ JLw Uj aj övX> C5x** 0i UÄlli Q^l-J^ tSj&+*}\ UX>j ^I5j Laut ^uJi <J o.X> C)U sZ*^ J> ^UJt ^la ^J> (J <5J&'£ lXX>3 . . . .vääo jo uS^Xjt (^U.-a JXj v^ls ^Lx^ tOjß £?J>> jJUJt xUil 'la# <yl*Ji y>Jl'i <y Um! yN-VX^ (a ^JuJj »LVe U njJjtXA «Jj^ya. Al-Sahr. S. 68. Al-Igi, S. 341. a) Nach HS. Laudberg, cod. Warn, hat <i5w3

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