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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 24

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273581--0696-2274469
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— 25 — dessen Hauptwerk Al-mufctawi ft Mira al-usüi eine merkwürdige UebereinstimmuDg mit dem vorhandenen Theilc des „Magmu' min al-muhit bi-l-takäliftt von Ibn Maitawejhi zeigt. Auch seine anderen Schriften, die kleinsten nicht ausgenommen, sind für die Geschichte des I'tizäl höchst lehrreich. Josef al-Ba§ir steht aber als karäischcr Mu'tazilite nicht allein. Abu Jüsuf Ja'küb al-Kirkissäni und David b. Merwän Ibn al-Mikmäs.1) — wenn man diesen Mann mit seinen wandelbaren Ucbcrzeugungcn zu den Karäern rechneu kann, — sind ebenfalls Mu'taziliten. Und zu ihnen gehört auch Jeschu4a ben Jehuda, der Schüler Josef al-ßasirs, der die Werke seines Lehrers, wie wir sehen werden, sehr stark benutzt hat und in seineu Arbeiten Probleme behandelt, die wir in dieser Ausführlichkeit nur bei ihm kennen lernen. Das Buch Beresith rabbä. Wie schon aus der ausführlichen Beschreibung der HS. durch Steinschneider bekannt war, ist das Werk ein Kommentar zu den ersten zwei Wochenabschnitten des Pentateuchs. Indessen giebt Jesch'ua zumeist eine ausführliche Besprechung der Fragen, zu welchen ihm der Text der Bibel die Veranlassung giebt und nur nachdem er die philosophischen Fragen, ohne einen Bibelvers zu citiren, erledigt hatte, erklärt er die betreffenden Stellen. Die rein grammatisch exegetischen Capitcl sind also in seinem Buche von den philosophischen zumeist scharf gesondert, was uns ermöglicht, die philosophischen Abhandlungen hier besonders zu behandeln. Ehe wir aber hierauf übergehen, wollen wir noch Einiges über die Uebersetzung bemerken. Der Ucbersetzcr wird in den Handschriften nicht namhaft gemacht. Die Uebersetzung zeigt so viele Berührungen mit der- *) S. KJL. 8. 29 C Em grosser Tbeü des Werkes von Ibu al-Mikmfis, von dem bisher nur Fragmente in Lebraiscber Uebersetzung bekannt waren, ist im Original von Harkavy unter den Handschriften der kais. Bibliothek in St Petersburg aufgefunden wden, worüber er in der russischen Zeitschrift Woschod, 1898. September Heft, Wiss. Thoü S. 39 ff. berichtet'

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