Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 18.1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2273546-2273581--0689-2274462- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 18 - andcrung der Eigenschaften, aber nicht zur Erhebung über die Umgebung" *). Aus diesen Bemerkungen glauben wir schliessen zu dürfen, dass die Mittheilungen, welche wir bei späteren Mu'taziüten finden und in denen das Wort „i'tazala" in gutem Sinne gebraucht wird, die ursprüngliche Bedeutung des Namens wiederspicgoln. Sie ^bestätigen aber auch den inneren Zusammenhang, in dem der Mu'tazilisraus ursprünglich mit den Zuhhad gestanden hat und auch die Auffassung, welche oben über seinen literarischen Charakter und seine Quellen dargelegt Wörden ist. Dies Alles unterstützt die Ansicht, die ich früher über den Ursprung des l'tizal geäussert2) und nach welcher die Ursprünge des Mu'tazilismus wahrscheinlich auf die Anregung jüdischer Elemente in der islamischen Tradition und wie wir jetzt hinzufügen können, in der asketischen Literatur zurückzuführen ist. Die Mu'tazilitcn sind in der Zeit nach ihrem Auftreten ohne Zweifel als Ketzer betrachtet worden, und wenn man einer aus verhältnissmässig später Zeit stammenden Nachricht Glauben schenken darf, sind sie auch genöthigt gewesen, ihre Lehre zu verheimlichen. Al-Nasafi3) berichtet nämlich, dass, wenn ein Mu'tazilite Jemanden fragte, ob er die „Fünf Grundlehrcn" gelesen habe, und jener bejahend antwortete, so konnte er wissen, dass er es mit einem Genossen zu thun habe. Al-Alüsi berichtet aber ausdrücklich, dass 3) S. 65 j*3UJl3 iCcyOuil ^uai^if ^Ucl lüt^ül '^j*^ 0lb> p\ qC Jj-LUJÜ 3 oUuJJ. J^XJ ») K,1L, S. 2f. *) Bafcr al-kaläm, cod. Warn. 661* BI. 65a. fU^N g^JJ JtS J*aä Ahe ^3 .Js^oIj iJ ^UÖJ tMjX&^l v^JOu« fJjO <5ji «J vX^V^ 0*J^ &*) CS* \Jj^ ^ü*^ ^t11 -5;*C ***^9 £♦^5 ^^-\/9 C)—^ ^••ai J*n<ÄP yi\ » M oljä Jj> «J {jj'ö \£} IJS^ 2y&$\ u5Jö C5^». .^^jJLc vi^o^tj ^.$*AX* JÖi t^syc vXis vj'ö qU dyS$\ . ^A-Jl KUwij <y*c-jXj Ove^ »XASytfjj JjotJt &«**&Jt Ueber die fünf Grundlebren der ilu'tadla vgl. auch Houtsma 8. 89.