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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 11

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273581--0683-2274456
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— 12 — trachten können, dass das I'tizal in seinen Ursprüngen mit der Religion der Perser nichts zu thun habe. Wir müssen also den Ursprung des Mu'tazilisraus anderweitig zu erklären suchen. $ach allen Berichten, die auf uns gekommen sind, gehörten Wäsil b- Ata' und 'Anir b. 'Ubejd zum Kreise des Hasan al-Basri1). Sie lebten ursprünglich ebenso, wie ihr Genosse, Säli^ b. *Abd al-Kuddüs2) in dem Gedankenkreise, den wir aus der asketischen Litteratur, aus den Werken des Harawi, Abu al-Lejth al-Samarkandi, des Abu Talib al-Mekki (Küt al-kulüb) kennen. Diese Schriften bestehen zumeist aus Traditionen, die dem Propheten, den Chulafä' rä&dün und anderen frommen Männern zugeschrieben worden, so dass wir daraus mit Sicherheit schliessen können, dass die ganze Gelehrsamkeit der Asketen in der Zeit Wäsils ausschliesslich die Form des Hadith hatte. In der voras'aritischen Zeit war dies auch bei den dogmatischen Werken der orthodoxen Lehrer der Fall. Das Kitab al-tauljid des lbn Chuzejma besteht aus Traditionen. Das Hadiih scheint die allgemeine literarische Form der ältesten islamischeu Litteratur gewesen zu sein, wie dies ja auch bei den Chronisten und den Adab-Werken za beobachten ist. Die Zuhd-Schriften enthalten aber massenhaft Material, das aus der Agada stammt und zwar nicht nur etwa Aussprüche, die unter den Juden sehr geläufig gewesen sein müssen, sondern Bemerkungen, die in der gesammten vorhandenen halachischen und agadischen Litteratur nur einmal vorkommen. Wir begegnen auch sehr häufig christlichen Entlehnungen, diese stammen aber nicht etwa aus der späteren kirchlichen Theologie, sondern aus dem Neuen Testament und aus den Apokryphen und Pseudepigraphen desselben.3) Diese alten Öejche in der ersten Hälfte des v-i^oil ...«UjvXüJ! v^a^&I «fy» Js^>|». »jjJj u5o!j jAÄJjiy qL*L- .gJl J^cJL lXc^JL **>yö* djjiÜ kW *fSS *) Küt al-kulüb I S. 150 wird er als der „Beste von Basra" und ab der Begründer der Asketik bezeichnet Ebenda S. 148 sagt einer von den A§häb, dessen Ueberlieferungen von al-Hasan erklärt worden waren: ^SjJuwö <Sj& e*** 2) 3. über ihn Houtsraa, a. a. Ö. S. 81 Goldziher in Transactions of the IXth Congr. of Orient. (London 1893) S. 104£. s) Man vgl. z. B. die 'Ikd I S. 352t angeführten Aussprache Üeher christliche Einwirkungen auf den Süfismus vgl. WZKM 1899 S. 35 ft

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