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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1900-01-01 · 18.1900 · page 4

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
18.1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273581--0676-2274449
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geeignet sind, unsere Kenntniss vom Mizal und seinem Kampfe gegen die Agariten wesentlich zu fördern. — Die Einleitung Jeschu'as zu seinem religionsgesct/.lichen Werke zeigt gleichfalls eine solche Abhängigkeit von der islamischen Gesetzeskunde, dass es mir erwünscht erschien, der Natur dieser Beziehungen auf den Grund zu gehen. Ehe ich die Ergebnisse meiner Studien darlege, halte ich es aber für nothwendig, eine Untersuchung über einige Fragen, die sich auf die mu'tazilitischc Bewegung bezichen, über ihren Stand zur Zeit Jeschu'as und über die Quellen, die auf uns gekommen sind, vorauszuschicken. I. Zur Geschichte des Mu'tazilismus. Es ist mehrlach auf den Zusammenhang des Hizai mit gewissen Erscheinungen der persischen Rcligionsgc*chichte und mit den Si'itcn hingewiesen worden,1) was mich veranlasst hat, diesen Zusammenhang auf Grund der mir vorliegenden Quellen zu untersuchen. Von den Si'itischen Quellen für die Geschichte des Mu'tazilismus gehören zu den ältesten die Schriften des Käsim b. Ibrahim al-Hasani (st. i. J. 246 d. H.», welche aber verhältnissmässig eine geringe Ausbeute bieten.2) Aus seinem Schrifteheu: Ai^äoütj;.o^J JuPyX AwXxJf ist zu entnehmen, dass er drei Quellen der religiösen Erkenntnis; annimmt: die Schrift, die Vernunft und den Consensus. Die Darlegungen, welche auf die im Titel der Schrift angegebenen Gegenstände sich beziehen, lassen gar keinen Schluss auf irgendwelche iremdu Einflüsse zu. Das Raisonnement ist so dürr und einfach, dass man den Eindruck gewinnt, dass zu diesen Anschauungen keine Anregung von Aussen her notwendig gewesen sei.3) ') Goldziber in ZDMG. LUX S. 381 f. Van Vloteu, das. LH S. 216 und LIII 638. Houtsma, De strijd overhet dognia in den Islam S. 66 U. 80. *) üeber diese Schriften s. Brockelmann, Gesch. d. arab. Lit. 1 S. 188f. s) BL 62a derselben Hs. beginnt die Schrift: Risälat al-Tabarijin. BL 63 a wird von einem koptischen Christen erzählt, er pflegte im Hause Ibrahim al-Hasaui's mit MuUikallimün, zu verkehren, er Latte gelehrt, dass Jesus ein Mensch gewesen sei, dann wird Ober eine Frage berichtet, die

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