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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1899-01-01 · 17.1899 · page 26

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
17.1899
Date
1899-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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4. Das jüdische Kalenderjahr. Kap.; XU §§ 7—8. Um den Ort eines Planeten oder die Lange seines Apogäums auf Jahre hinaus für einen bestimmten Tag berechnen zu können, inuss mau wenigstens so weit mit deui Kalender vertraut sein, dass man sich die Präge beantworten kann, wie viel Tage zwischen dem gegebenen Datum und der Epoche liegen. Der judische Kalender nun beruht auf folgeudeu Grundsätzen. Von einer Mondkonjunktion zur anderen verstreichen durchschnittlich 29 * 121« 44ni3»/3s; es folgt daher in der Regel auf einen „vollen- Monat mit 30 ein „mangelhafter* mit 29 Tagen. Das Jahr hat gewöhnlich 12 Monate, doch wird in einem Zyklus von 19 Jahren, um eine gewisse Uebereinstimmung mit dem Sonnenjahre herbeizuführen, dem 3., 6., 8., II., 14., 17. und 19. Jahre je ein dreizehnter Monat hinzugefügt (Ibburjahre). Der"Neujahrstag soll der Hegel nach mit dem Tage der mittlem Koujunktiou zusammenfallen; er wird jedoch auf den folgenden Tag verschoben, wenn dieselbe <»rst Nachmittags eintritt, wenn sie ferner auf einen Sonntag, Mittwoch oder Freitag trifft, und endlich wenn sie nach einem 'Ibburjahre an einem Montage spater als 9 Uhr 32 Min. 40 Sek. Ym. eintritt, auf den zweitfolgeuden aber, wenn sie in einem Gemeiujahre am Dienstag spater als 3 Uhr 11 Min. 19 Sek. Vm. oder Uberhaupt an einem Dienstag, Donnerstag oder Sabbat erst Nachmittags eiutritt. In allen diesen Fällen ist die Ortszeit von Jerusalem maassgebend. Da nun 12 syuodische Monate — 354 d 8h 48 m 40 3 sind und 13 solcher Monate einen Zeitraum von 383d 21h 32 m 43l/3s umfassen, so wird das regelmassige Geineinjahr auf 354 und das ordentliche 'Ibburjahr auf 384 Tage abgerundet. Durch die Verschiebungen erhält indessen manches Jahr 355 bezw. 385 Tage uud ein auderes dafür nur 343 bezw. 383 Tage, was sich alles infolge der Festsetzung des Neujahrstages auf Grund der mittlem Konjunktion und der Verschiebuugsgesetze von selbst reguliert. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt in den Monaten Marcheschwan und Kislev. In einem „Jahr von (überwiegend) vollen Monaten" haben beide 30 Tage, in einem solchen „von (vorwiegend) mangelhaften Monaten" haben beide nur 29 Tage, in einem „regelmässigen" oder „ordentlichen" ist dieser ein voller, jeuer ein mangelhafter Monat. 7. Nach dieser Anleitung verfahre jedesmal nrtfW fi? blb T£H .-.tt^n n»tn jnn b?l J und in Bezug auf jeden beliebigen Zeitpunkt, fiy-tttpn bz fapniP T!K AßXl selbst auf tausend Jahre hinaus: Addiere alle j-^ *pscs*n Span "f? Kr npyn b$ ffüMYl Reste1) und füge sie zur Epoche hinzu, so wird „w nTn sich dir der mittlere OfTergeben. Dieses Ver- , fahren gilt auch für den mittlem Ort des Mon- W , des und den mittet? Ort jedes einzelnen Plane- «nrw. OWH bzb «fr» ppn bmn ten. Sobald du weisst, wie gross der Bogen <J»ÖK -jfcu» löipo "p K3H TpWl V P|WI1 ist, den er in einem Tage durchmisst, und dir eine Epoche bekannt ist, von der du ausgehen kannst, brauchst2) du nur die in all den Jahren und Tagen durchlaufenen Bogen zu summieren und zur Epoche hinzuzufügen, so ») S. oben § 1. S. 42. In unser«! Ausgaben steht übrigens mmm. 2) Unsere Ausgaben haben f

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