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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1895-01-01 · 13.1895 · page 66

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
13.1895
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 66)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273571--0517-2274285
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— 65 — Prüfung unterziehen und damit zu einer höheren Stufe sich erheben wollen, oder nicht. Die einen wollten in ihrem Zustande verharren, die anderen aber unterwarfen sich der Prüfung. Die ersteren verblieben in ihrer früheren Welt, von den letzteren aber haben viele die Prüfungen nicht bestanden undjda brach das Unheil über die Geschöpfe herein. Die Monaden, welche den Willen Gottes nicht erfüllt haben, irren unter ihren Hüllen als Menschen und Thiere in dieser Welt umher, bis sie ihre Sünden abgebüsst haben, dann kehren sie in ihren früheren Zustand zurück, um, wenn sie wollen, einer neuen Prüfung unterworfen zu werden. Ahmed b. Näntis scheint sich in erster Reihe von der Ansicht seines Lehrers deshalb entfernt zu haben, weil er an der Vorstellung Anstoss genommen hat, dass den Geschöpfen ohne ihr Hinzuthun Gebote geöffenbart wurden und also ihnen zum Ungehorsam^ zur Sünde Anlass gegeben wurde. Eine andere Abweichung von den Anschauungen seines Lehrers bestand darin, dass er behauptete, dass es unter den Thieren keine Propheten gibt, denn für diese gibt es keine Gebote. — Durch diese Darstellung al-B. gewinnen wir ein viel klareres Bild von den Ansichten dieser zwei Mu'taziliten, als aus den Bemerkungen anderer muhammedanischer Schriftsteller, die zwar auf diese Ansichten häufig Rücksicht nehmen1), aber sie thun dies in einer Weise, dass sie abgeschmackter erscheinen, als sie in Wahrheit sind. — Unter den Anhängern der Seelen Wanderung werden von al-Bagdädi noch erwähnt Muhammed b. Ahmed al-Kahtabi2), Abd al-Kerim b. Abi al- Auga', der viertausend Traditionen erdichtet haben und Kryptomanichäer gewesen sein soll und die Secte der Chammärijja, welche neben verschiedenen muHazilitischen Ketzereien noch jene grösste gelehrt hat, dass der Wein nicht von Gott, sondern vom Menschen geschaffen wird, denn Gott schafft Nichts, was den Menschen zur Sünde verleitet3). J i-Axi 0yCj 05 uä^^j oLcuJl aA»bCiJi a\ ^3 . . . fSLfcJt . *j ü5Ü<3 <e.i' *JJf Jv«äj l£La Ich habe Ojä+if £j^>ti mit „Monade* übersetzt, da dieses Wort die Vorstellung des Ahmed b. Nänüs besser zu bezeichnen scheint, als „Atom". O^Ahmed b. Hä'it hat seine Ansicht, dass es unter den Thieren Propheten gebe, aus Sure 6, 3S, 35,22 herzuleiten gesucht. Seine Ansicht wird besprochen Mi lal 131b, 145b, al-Sar. Haarbrücker I 62, Maf. IV 57. Vielleicht spielt Maimonides auf eine Ansicht, wie die Ahmed b. Hä'it's an, wenn er Dalalat II 32 sagt: Ux*£ y$Uö qX*j ^13 IaXjLco }\ {jl*5> ^xÄJ £y\ ^IX^LT *A\=>f (_^^ vS*^ Einige Bemerkungen über die Lehre von der Seelenwanderung finden sich Irsäd 60 b. Mhäjat 135 a. jJIuhassal S. 38. -) Fark 103b. ^J> ^io^üJf <\+s>\ <X*&>*. Q?*«Lutf v-jL^UjI (^**) fr^ioLSi 4> £-JJ£fl UjJu ^5.5 vttp^t v^V. aL^ ^gSLÄft pfr^* v5|^^|j g^JjLÄii ^> f^Jvo ^y\S iüb ^la^Siiit y3 ^yij^Jt (X*** _$J* &*Jj£l\ ,gj&\Su aJ 'iijXA LaJjÄju uX-oLwb VjmS' vüojLs>5 jotoj ^U» . . . si^aü\ ^\ f\£s>\ jtxJü ^üsju ^2 JuJ3*äJ|j XAA^odt ^> obbl*> L^b" L^j&öj vi>ojL>-^)5 i^JLjj JojuüdJj jAJb xijJÜi ^gJLc jjtaJUÜ JwäLc qU-JL* qJ i-\.4-5^a jOX>- jL&ft ioV? <ö^ . . . jutjyäJf Oybsj ^^L^aJl L^J u>^>j (*!r^^ viAjJo ^älf Xxj^ oouöj vXßi ^i«.*£Jj3 q5Ü Jüö idxiu '•^ J> r&y* f4 <J :t) Das. 105b. c$Xto "xj,Jodt v_3»JLot ^Aj \^JSs-\ ^yCa säyLx* p£ oUc fjjcs-tj s^fjÄifj 0*U*o>-^l ^j^l go^Lüa aü^ä Jails»- ^jI ^tX^Ls Ko^j^J^a j*3 . . . LxÜ Ä»aw^J5 Jou ^IaI>» iJJi ^i^Uw» qJlXJ5 j-jb »Jjjj ^y»A*Sa^ £jl**L*- ^1 aJLit jUäjI Jwjti a^> Ui^, iJLiJ Jjea Joü Jj^c- . ÄjwtajttJt v-**-»* ^* 9

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