Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 13.1895
- Date
- 1895-01-01
- Page
- – (sequence 65)
- Language
- German
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— 64 — und des Ahmed b. Ejjüb b. Nänüs. Diese werden von ihm genauer angegeben, als bei allen anderen» muhammedanischen Schriftstellern, weshalb wir sie hier wiedergeben. Ahmed Iba Hä'it war nach ihm der Ansicht, Gott habe alle Wesen ausserhalb der Welt, in welcher sie jetzt sind, in einem möglichst vollkommenen Zustande geschaffeu, er verlieh ihnen auch Gotteserkenntniss und seine Wohlthaten ihnen gegenüber waren vollständig. Dasjenige aber, was von Gott die Wohlthaten empfangen hat, an das seine Gebote und Verbote ergingen, war der Geist, der lebendige, freie und erkennende Geist. Körper lebender Wesen dieser Welt sind aber die Hüllen der Geister, ob es nun Körper von Menschen oder Tbieren sind. Daher müssen an sie alle die Gebote Gottes ergehen, woraus sich ergibt,, dass es unter allen Arten der Thiere Propheten geben muss, welche den in ihnen wohnenden Geistern den Willen Gottes offenbaren. — Wie sind aber die Geister unter ihre Hüllen gerathen? Als Gott in jener überweltlichen Welt alle Wesen geschaffen und ihnen befohlen hatte, dass sie ihm dankbar seien,, gehorchten Manche, Andere aber waren widerspenstig. Diejenigen, welche allen seinen Geboten gehorchten, die Hess er in der Welt, in welcher sie geschaffen wurden, die kein einziges Gebot erfüllt haben, Hess er in die Hölle fahren, die aber in manchen Dingen gehorchten und in anderen widerspenstig waren, schickte er in diese Welt, wo sie unter der groben Hülle ihrer Körper von Uebeln, Leiden, Furcht, Lust und Schmerzen aller Art in der Gestalt von Menschen und Thieren nach Massgabe ihrer Sünden, die sie in der früheren Welt begangen, gepeinigt werden. Der Kreislauf der Seelen durch die menschlichen und thierischen Hüllen dauert aber fort, bis sie vollkommen gereinigt,, wieder in die Welt der ewigen Gluckseligkeit eingehen können. Eine merkwürdige Combination von Vorstellungen indischen und muslimischen Ursprunges. — Die Anschauungen des Schülers, Alimed b. Nänüs zeigen einige Abweichungen1). Im Anfange hat Gott die Monaden geschaffen, von denen ein jedes lebend und mit Vernunft begabt war. Sie waren alle vollkommen gleich, denn keines konnte auf einen Vorzug Anspruch erheben. Da stellte es ihnen Gott anheim, ob sie sich einer ^jÜÜI ^2 ^toJi v-,>|_\jJI JJ> ^1 f-otiii jb ^ys x>y>l au ysl U ^J> »Lac q.^ Lju» »jt-Xxoi «l\3> a^Jlj L^-N &~>-j-r>f *-J »y^ La sLaoc», (J*1** ^L^i jy^> olJJÜtj Ä-^Jij SJl^JJj *LiJu b^LäjIj X&iXJÜl vJjjäJi ru*»3t qVÜ £jj Jw^ &UI lyJ> v3[jJ p2 . . . ^U^Jfj fjl^J-Ilj j_j-tbJfj yJ-ÜI ^y* Äfil^U j»jtjJS ^xxJÜt ^Jl oleLb 0ijAÄJi (jürsuXj Qt ijoi o^-^ ^»^5 0i*^5 l^tiXt ^JsJi JuS\ ^5aO^*/0 0!aÄ*J^ £ 4** vüiX> ^* Ueber die Anschauung, dass unter q—ü der Geist zu verstehen sei, s. oben, S. 18. ») Fark 104b. SAs*^ K.«SJ C5JLc n^S \J&J>ti\ £j äJÜJ J (1. (j^ili) ji^iu Ju>t ^1% (j;y5UÜ t-j>- LfcJL* JJ ^^XJI s'JjäJt ^tp-^l ^Sjl vjU*=> £J *JUi ^5 ajL^UsI (Jöjo \>Lc vJLää-*o ö! f^j^ ^«^r" jj^-w Jös £j *JJf *UäU s\ysA \&JS 4«>^t u5Ü.j ^cj* qa? /^j^ 8J^ '^'^ t*^9 C/9 ^3 »jft* (J^ tluSo&S ^Ui^U^t iüjitf L^Ji 4^ tjft^U**jJ oLclbJiJ X+xiJi gU-wt ^Jc>U*j l^bl* £a=>wJ| ^i*sa*j ^IXi-Ls LgJ ^Lßfti* jJjsJl ü5U.j O1 0**2 S^0^^ »Jj^« ,y »-i'j'Ät KS.\Jo\^ (+1*2*3 »Uat ^LAXä^J JiX~>-\ ^yA^ LiA» üJL=> j^ic j^J^I ( jJt »Sji \J>ii\ f-j^*.} cr^ C5U? '^j C531 k-*3 e^-^-35 "4^^ c/ es35 cr^ ^Lo 0Lww'Ji ^iiÄ jlo 0I ^Ji V^]^^!? cP^^i f$ I^Jä oiXi»- ^5xit Jaj^=> ^jjf ^_ft3t^ü v_Ä;»l£i'il ä^c JäJ,? i^^i {th^XA Jl*> ^3 UL**» .t fJl^f