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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1895-01-01 · 13.1895 · page 60

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
13.1895
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 60)
Language
German
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IRI
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— 59 — Subki gebilligt. Er soll nach ihm einige Jahre nach 240 gestorben sein, und jedenfalls sei er zur Ahl al-sunna zu rechnen. Was Ibnlshak al-Nadim im Fihrist zu seinem Nachtheile erzählt, ist darauf zurückzuführen, dass er es mit den Mu'taziliten hielt, zu denen auch der Gegner Ibn Kullabs 'Abbäd b. SulejmÄn gehörte. Einer ausführlichen Widerlegung der Lehre lbn Kullabs begegnen wir im Kalamwerke des Ibn Mattawejhi1), welche die Angaben Josef al-Basirs und diejenigen A. b. E. über die Ansichten Ibn Kullabs bestätigt. Die Widerlegung bezieht sich auf die Ansicht, dass das Wort ein Wesensattribut Gottes sei, dass Gott sich durch ein ewiges Wort offenbare. Es geht aber auch aus den Bemerkungen lbn Mattawejhi's hervor, dass auch andere Dograatiker Aehnliches behaupteten, wie denn in der That z. B. al-As'ari eine derjenigen Ibn Kullabs ähnliche Ansicht hatte. A. b. E. berichtet auch über die merkwürdige Secte des ,3ö,,b2)? die er wohl nur aus dem Eschkol ha-köfer des Juda Hadassi gekannt haben wird3). Dieser berichtet, dass die Anhänger dieser Secte ein jedes beliebige Geschöpf anbeten, das ihnen einen jeden Tag bei ihrem Erwachen in die Augen fällt. Sie beobachten kein Gesetz, und der Mörder wird nur damit bestraft, dass er zum Sclaven gemacht wird. Sie glauben weder an das jenseitige Leben, noch an die Auferstehung. Diese Secte habe Anhänger in einem Lande hinter Aethiopien. Von ähnlichen Anschauungen einer Secte berichtet auch al-Gazali4), nach dem die Tartaren in der Nähe des Landes von Gömer (wohl von: Gög) und Mägög ein jedes schöne Geschöpf, sei es ein Mensch, ein Baum, oder ein Thier, anbeten. In diesen späten Berichten scheint sich die Nachricht von heidnischen Anschauungen erhalten zu haben, die, wenn man 'Abd al-Kahir al-Bagdädi trauen darf, auch in der muhammedanischen Welt Anhänger hatten. Dieser erzählt5), es gebe eine Secte, die nach ihrem Stifter Abu flulmän al-Dimaski Hulmämjja genannt wird, welche sich zur Lehre der Incarr.ation bekennt. Abu Hulmän war persischen Ursprunges, ist in Aleppo aufgewachsen und hat seine Ketzerei in Damascus zum Vorscheinel) Magniü' 163 b. (jnäÄj io** - ^J>c 'iJSJLa jJiJUit (J^5 * Ä-u^iüt ^J<c v»jb aüb> <£ik$> ^jJo (J toLs ^Jil\ Jota juf y5üö aüijJis* 0t LLo Jö^ (?) JsixJ 0^ü ^o^if k\2 Kiuäsdyätt 0^ yiUxi ^«xä j»^bG J >^Jii] jJbCoa xiu vJjSJIi »UyfJ u» {«Ääj qJÄ^ ^ya uV>U; gwk=J ^5 JotS j+SL *j o'uol iSäS 5j.äl\ ^J>^ ^Lof *^l5Jü Laeä, ^w^äJÜÜ juU yZi als^t v->b ^J) Kl p&lXjS L*J ^JLXi U'Ö UjJö uaU^o^si ual3 1»j>>.> q^sÜ d^Jy j^Jlc £f jj-wftJÜ ^äils (.JkJÜI 'üyLiil vi>^s> £j xJÜ ^Liva ü<ÜJ 0_}S' ' Xol q»0 ^lÄ^Ü^M *->j ^it ÄÄ^t Äiw/tof L^Jy^V -) S. 109. 3) Alfab. 97. 4) nrnsn nosrn bei Dukes, noStr nny S. XI. 5) Fark 99 a. CJL£ c5ü^axJI 0UX=> ^.^^xjt iLu^Jt K-oUäIJ Ufj U&X>1 s^ä^Qb^ l^Ji y5ük>j w^is vJl&AXi aJ^Aj j^Ij V^5* «L&iflj CT* JjJ^u* &-U~:>- »jj.0 1,^ Iii itJl^-Aoi C)Lj^ £JL*cS=Ü5 (jo'u^Ui^l? /J^\ i3^U JjÄj *&lt Oje a/> 0? sf^xO» X>b^lb xjys VjStS' <yLÜI *=?^3 <Lv^ O-^*^ ^Lä i^Xiijj s3Jl£**J La ^W^Ij ^j^Udtj y £>.,r^Ü{ xic 3|) »sXßÄxj v.ÄXSjit (^glcjj* ^sj o'uw^s-^l »Jilt fy>- ^^-JLt i3jü^o juaUL^üf (j^au j^läÄ J^c Uil iü^i ^1 ^cjj ^Uu, ^.Jcs-'u« IjJsJtäs (^^j »^s v^sj^äij «JUjjw« lob pOt '^J^Ui . ^Jt fjjAi cr^J>t iüiJL> *Jb* Uit. \bv Je ^U-Jb jü^UJ 8*

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