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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1895-01-01 · 13.1895 · page 53

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
13.1895
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 53)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273571--0504-2274272
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— 52 — Ein anderer Beweis besteht darin, dass aus dem Entstehen eines Wesens auf die Schöpfung der Welt geschlossen wird, weil die Ursachen seiner Entstehung keine unendliche Reihe bilden können1). Der dritte Beweis ist von den Zuständen der Zusammensetzung und Auflösung, in denen sich die Substanzen befinden, hergenommen, dem wir schon bei MuHaziliten begegnet sind2) und der auch bei den As'ariten anzutreffen ist8). Ein sehr oft dargestellter Beweis war derjenige, der von Maim. an vierter Stelle angeführt wird, nach welchem aus dem Geschaffensein der Accidenzen, und aus der Unmöglichkeit dessen, dass Substanzen ohne Accidenzen existiren können, auf das Geschaffensein sowohl der Substanzen, als auch der Accidenzen geschlossen wird4). Der folgende Beweis wird von al-Sarastani dem Imäm al-Haramejn zugeschrieben und führt den Namen u^J^ci}\ vjü^, da er von den specifischen Eigenschaften der Körper hergenommen ist. Die specifischen Eigenschaften der Körper, als© meinen die Mutakallimün, zeigen nur eine von mehreren Möglichkeiten, so dass wir gezwungen sind die Existenz einer Macht anzunehmen, welche von den verschiedenen möglichen Eigenschaften, eben diese den Körpern verliehen hat *). Des sechste Beweis lautet folgendermassen: Nachdem der Weltall nicht nothwendig, sondern nur der Möglichkeit nach existirend ist, so müsste zu einer gewissen Zeit die Existenz, wie die Nichtexistenz der Welt gleich möglich sein. Da sie nun ins Dasein getreten ist, so musste es eine Macht geben, welche von den zwei Möglichkeiten derjenigen der Existenz das Uebergewicht verliehen hat Diesem Beweise begegnen wir im Kalämwerke des Sarastäni6), der aber nicht bemerkt, von wem dieser herrührt. Vielleicht ist er selbst der Urheber desselben. 1) Irsäd 6 b. a^ii 5Ä$J pUäs^U, L$i CX>]^> XJLäXU gUaj C5JLc J^^Su £jjjJ{ Jwao^IJj . äJc>0u-Ii w^Lx* u&j*^ oL3i ^Lj pZs» 2) S. oben S. 38. 3) NMjat 4b. f&stä fJö liyö te jLb^K Ju^ q**^ gv-^ÄÜ? Jüis ^UÜI W> £x*Ä:5U £ '£SjSÜj» "% iU+X^U ^1 xijüj* 5i iouJc>U W jy*\ {2 3t tjjfj*% CT-* jjJ^^' o~*»tJ XU-^-Jbj fiäjäZA Ifr&xij »jt*Ä^a i^Waau Ix* jüyRÄ* oljJi ^jy&S £*ÄfCf 3 4jL3u (Jtäk* USOoi vJjujj gUx>.^t 0L^ . ^yi uXj ^1!JLs odx*j v3o^Xj ^5 4) NMjat 4b. OuS'u oUS^II Uü^b f-S^-«- Jü» QjL*Jl vi/»Js^- 0L0I ^isS) 6^ W 3 oj>!jj> *JIä£J 0Loj UÜL3 L$ic />]^?^i _>^> 0L^5 Lob' l§%t^> ^i-^b ^jt u^ly^ . Oljjt j^wwss^t f*&*f XSijbJf »l\$> Uo^l IxM, LgJ 5) NMjat 5a. ^Ulj ^UJb JOLc äs^ä^U us?^i (3105 ^y>i tf^S&ü j»W J^Xc^ *\S> (jiy 0? jJLxJ j^b^U, [j-A-^ »JLiLi; »j;^^« ^3 t^^b^b jLüb yw-ü ü^JJ ^ya yto »I LJäffj OJ^S^j 1+4 »I äy^UX/Oj, l^yw iwaLoüo j.L*>^)| Jo'Ujj oljjL5?J{ i^ÄA-l £/s jJ'w* jt^Jt ^^^i JJj», O^L^\£*»«*Jt . JJütJ! öj5j*^ jjajya^w« oLX»^Ji S. auch al-Igi S. 2. 6) NMjat 33 b. CjJ^a JJ' 0i oi^« U«q g^toj? y>i jOotl! ^Xc V^^?* j»1^0^^ j^?" qU' iüi vixop- . ä-Jä (jistjÄct ^5 ^blb* tjjJj, . . . ^yüib [34a] ^>y° ^5 sehen, dass al-Sar. diesen Beweis

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