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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1895-01-01 · 13.1895 · page 50

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
13.1895
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 50)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273571--0501-2274269
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— 49 — fortbestehen können, von den Mu'taziliten behandelt. Sie wurde von manchen ßagdäder Mu'taziliten in dem Sinne entschieden, dass ein Fortbestehen der Accidenzen von sich selbst nicht stattfinde und zwar geschah dies aus dem Grunde, weil dies ihre Lehre von der Willensfreiheit erforderte1). Es hat jedoch unter den Mu'taziliten in Betreff einzelner Accidenzen Meinungsverschiedenheiten gegeben. So haben es manche ßagdäder Mu't. es für möglich gehalten, dass ein Accidens das entgegengesetzte erzeuge, woraus dann gefolgert wurde, dass z. B. die schwarze Farbe eine entgegengesetzte hervorbringe, andere wieder meinten, dass es möglich sei, dass die schwarze Farbe eine ähnliche erzeuge2). Die Basrenser leugneten es überhaupt, dass eine Farbe eine andere hervorbringen könnte, was der von Maim. erwähnten Ansicht von der Schöpfung aller Accidenzen und also auch der Farben entspricht. Maim. hat aber wohl nicht die Ansicht der Basrenser, sondern die der As'ariten vor Augen gehabt, die, wie aus den Quellen hervorgeht3), mit seiner Mittheilung übereinstimmt. Gegen den Schluss des Absatzes wird von Maim. auf die Ansicht der As'ariten von der q_j-*J j^j->^ p"**^ j^^f^ tf?»**^ v_^$>Ä* ^-i"? W>4 o-?^ *^ \J"-t^ (S*^^ L^v^=a"^ *^ V^-^ <LA (-5^E (_5^!j ^^rf l*/ Lg^JLc äjutj ÄÄAa qj^H J_HF^ Jiy*.'JL«*\} öyz-y}] ß^X^J ^X^äJ Uijj a^>-» bWj^ 6 ,,josJf gj^tj o-?^ r^*^ 0t *) Masä'il 85b. (1. vXäj) ^ej *UU5 IzA* j^äi LgJLS" 0|^t Q5 ^L3> IJL^UÄ ^Lf iootj ^^JLc Ll^uä Uli f-LäJt IgJLc jj-^ 4^ j^t^t ^5 J^ä yiU+it ^yC^Jf »jvXsb jjläil iJl*ÄJ U-o ^yü; ^'Juii oiJ^ut ^5 v^-Xj ^fuJ! ö»uXj> äSjlX^- lJjLo ali aJ'uUlj »obotoj jOÜÜf Üi ä-JLc ^5 tüiJJ jL?^j5 Udxi ^yi «AJycJI oJSL«3\ C5it *LäJt jj^j, ^y^} 3^ £**Jl c^x=> 3J «obusf^ jJi&at . ^jXwJt £j aJUf *lÄ*-ft Mit dieser Frage hängt zusammen die Untersuchung Masä'il 102 b. 0_j£*Jt 0f ^5 V^J3 o-**^1 ü5ÜJJ^ (3^1 xSy> J^ly y Süy^Jf 05 ^^fiii jjf v_*Äi y$UÄ^ oUxe^lt 0* 'iSjS& jJyo 0f j>>u ^5 ^1 Ujs^ii uXJLcj 0y^**-5? j-*^ .oLxcSJ JÜyL? 0yC-J5 2) Masä'il 56 a. C)t ^y» \JLivXJj-j q5 Jl?-^^ l->^ o_*i°ta**-K ^J>6 .i^üJ ^1 LL^\jLÄ^o kXxCj aJoto o|j.avJ1 vXi^J J^-?^1' övXö *) Al-Gazäli, Tahäfut, S. 23. „Die dritte Partei bilden die As'ariten, indem sie sagen: Was die Accidenzen betrifft, so hören diese von sich selbst auf zu existiren und ihr Fortbestehen ist undenkbar, denn wenn ihr Fortbestehen denkbar wäre, so wäre ihr Aufhören bei dieser ihrer Natur undenkbar, die Substanzen aber bestehen nicht für sich, sondern durch ein Fortbestehen, das zu ihrer Existenz hinzukommt, wenn also Gott ihr Fortbestehen nicht wieder schafft, hören sie auf zu sein, weil ihr Fortbestehen nicht mehr existirt. . . . Eine vierte Partei bildet ein anderer Theil der As'ariten, indem er behauptet, die Accidenzen hörten von sich selbst auf zu existiren, was aber die Substanzen betrifft, so hören diese dadurch auf zu existiren, dass Gott in ihnen weder Bewegung, noch Ruhe, noch aber Zusammensetzung und Auflösung schafft, es ist aber unmöglich, dass ein Körper fortbestehe, der weder im Zustande der'Buhe, noch in dem der Bewegung sich befindet, und daher muss er aufhören, zu existiren." Muhassal, Bl. 368. (jijytJb (jiytil j»LaÄ <J0j*$\ j& *LäJI O-0j*ii SjftLi^i vl^J&jS 'xIa^» ^£-15 v_JLftAJ OJ^- j-f^- iuO^c ^Lü^obJ (JOjxtt s\Jii '-r*~-+i ,äJ! j&ü\.£s,zö\ ^üüj 0bU^ 7

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