Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 13.1895
- Date
- 1895-01-01
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/2273546-2273571--0499-2274267- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 47 — al-Bakilänix) der erste yon den Mutakallimün, — wohl von den as'aritischen, — der sich dieser Annahme in seiner Speeulation bediente, dieser war aber ein Schüler des Ibn Mugahid aus Basra. Der Bagdäder Mu'tazilit Abü-al-Kasim al-Balchi hat die Annahme zurückgewiesen. Als dritte Prämisse wird von Maimonides die Annahme der Mut. von Zeitatomen8), das heisst, den untheilbaren Zeitmomenten vorgeführt. Diese hängt nach ihm mit der Atomenlehre zusammen. Wenn die Untheilbarkeit der kleinsten Theilchen des Stoffes angenommen wird, so muss sie auch bei den kleinsten Theilchen des Weges, der Zeit und der Bewegung im Raum angenommen werden3). Dass Maim. den KaJäm der späteren Mu'taziliten und der As'ariten zur Darstellung bringt} zeigt sich auch bei der folgenden Prämisse, nach welcher die Accidenzen zur Substanz hinzukommende Dinge sind, ohne welche kein Körper existirt. Gegen diese Anschauung, fügt hinzu Maim. wäre Nichts einzuwenden, nur meinen die Mutak. dass einer jeden Substanz von zwei einander entgegengesetzten Accidenzen eine unbedingt zukommen muss4). Eine Substanz, an der wir das Accidens des Lebens nicht finden, der haftet dasjenige des Todes an5). Ebenso verhält es sich mit den Accidenzen der ' iuji LuJlc usiJ ».Äjdfi jJsjüj ^) ^1 UuXe L+is Sy^xil jJsüj R. Hai sagt an einer im Jeziracominentar des Jeh. ben Barzilai, S. 149 augeführten Stelle: et? tr> »a naiS nt?£N 'str cnai» npnan '»a» .sin nipa im« nnna jpn xbo pa oipa Sa »a «Sa mpa vh pi SSn 1) S. oben S. 45, A. 2. 2) Die Ansicht der Mut. über den Zeitbegriff wird von Fachr al-Din al-Räzi iu seinem Kitäb al-niuhassal (HS. Leiden, S. Landberg, Ci\talogue de manuscrits arabes, Nr. 565) S. 455 dargelegt. XJ;^Ü5 »5^ 0i La| 0l3ü bk>j./a jj iö| LjJji j »^W ^>>J-^ CS^ l*^*5^ J^*> J [SJ> l-j'LS^LlJS qUj ISols* ÖjL>Üi ^/toUJl ^-^C ytol^Ji ^tf&i oL\Jt jÜS bj>j>» ,oli\it jüs ^)_?jCj ^) q5 v_äJL> Auch Maf. VII S. 695 wird die Frage von ihm behandelt. 3) Zu dieser Prämisse s. die Bemerkungen Mimks, Guide I 383. Ueber die Banü Säkir, Münk, das. S. 385. Steinschneider, die hebr. Uebersetzungen des Mittelalters, S. 34. *) Die älteren mu'tazilitischen Sejche hatten hiervon ganz verschiedene Meinungen, hingegen stimmen die Angaben des Maim. mit den Ansichten der späteren Mutak. vollkommen überein. MDal II 200b. Js^^U jjf jjj ai f^j^ st (j'utii *j\ & rLs^ v^öj vj^Ji lv? ^ljüj ^äJLx=>{ c,f ^tjÄ v^35^ . . . kX* (»Lkiif . ♦ OÜ'^ÜIj (j^i.c^t ^yo iuiy« j»L*«J>-b$i "Wiederiuu ist es al-Guwejni, mit dessen Worten, Irsäd 4 b, die Aeusserungen Maim. auffallend übereinstimmen. Hier heisst es: (jtof^lf ^U^u'f ij5f£ vi*JuiiJ J~o^if uafj va-oLf Qt sotjoi:* (j^ijX^ (j^.^- jP^Ä C)t Ui^Üt J^f xJ| Juo ^aÄJli iüiXx^Jt ^ya ^j^ÄxJijJLaj . . . ^jJn^I Jo>f i-^u JvJ>i» Jsjö aJ ^U' Oi«Ax3t &J _jJL^ÜI Q^^lt 0^ jJLs^Ji j>^H y-t^j v^t*^5 ^3 Uc jjül!5jJ^5 »ytft (jea^c^i 3j*J' iiL^U o|?^^ Ueber die hier erwähnten Ansichten der Mu'taziliten von Basra und Bagdäd s. oben S. 8, A. 3.— 5) Für diesen Punct ist von Interesse die Stelle Masä'il 123 a. ^5 v^ÄÄjJ pJÜJ> iS**A ^J+^l v^aPO ^JMJ y**-^ Oj^Ji &J^*u» . o^J? ülXac gvjk^Uüilj ü^äj ^gjjj U^j Oj-Jl o'uol Das. o^*Ji xJLL*m« püJ> jjt5 »UA^üf "^L»i=J lr!>*^ ^5 jw*>ÄSi jjt v_^5><3 * sUÄJLi q>Xj q$ •.^^j ^* ^j c^*'5 o'1-^ Oj^f i3^J ^JJü * lS>oLc=J äJS Jlä C5iaw Oj-Jf owl .gJt l$Uv> C)j^J qI boij «o{ KäjJi^'Jt JLäj Das. 124 a. ^Js ~sM~*a