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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1895-01-01 · 13.1895 · page 40

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
13.1895
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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IRI
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— 39 — und der Auflösung sein soll. — Es ist auch nicht möglich, dass der Zusammenhang durch ein Agens bewirkt werde, denn wer in der Substanz eine Eigenschaft bewirken kann, muss diese auch aus dem Nichts ins Dasein rufen können, ferner könnte in diesem Falle der Zusammenhang nur im Augenblicke der Schöpfung stattfinden. Daher bleibt von den sechs Möglichkeiten nur eine übrig, nämlich, dass der Körper wegen irgend eines Dinges zusammenhängend oder im Zustande der Auflösung ist, dieses Ding ist aber der Zusammenhang und die Auflösung1). Der folgende Absatz handelt vom Geschaffensein des Zusammenhanges und der Auflösung2), womit auch die Frage vom Geschaffensein der Accidenzen entschieden wird. — Ich sah, sagt Ibn Ezra, dass die Eigenschaften des Zusammenhanges und der Auflösung nichtexistirend werden können3), die Definition des Ewigen ist aber, dass es nicht nichtexistirend werden kann. Was aber beweist, dass sie aufhören können, ist, dass ein Körper durch die Wärme sich auflösen kann und da ist es unmöglich, dass die Eigenschaft des Zusammenhanges noch in ihm finde, denn wenn sie noch in ihm wäre, so dürfte er doch seine Eigenschaft nicht verändert haben und er müsste zusammenhängend sein. Die Eigenschaft des Zusammenhanges kann aber nicht seinen Ort verändert haben, denn den Ort verändern kann nur Etwas, was einen Raum einnimmt4), und wir wissen, dass das Accidens keinen Raum einnimmt, denn es besteht nur auf einer (Substanz), daraus folgt, dass die Eigenschaft des Zusammenhanges nicht mehr existirt und ihre Nichtexistenz beweist, dass ein jedes Accidens geschaffen ist. Nachdem Ibn Ezra also zu erweisen gesucht hat, dass der Zusammenhang und die Auflösung der Körper eine besondere, accidentielle und geschaffene Eigenschaft der Körper ist, sucht er zu beweisen, dass auch die Körper geschaffen sind. „Ich sah, also setzt er fort5), dass der Körper mit 1) Das. 2 b. qj^j j-^-i-i! <jy>^ bt*J^>u xi^ ^J> ^L<i^ Uy&a b) C^-*-5 t*""^ ^«^5 sJ^S Jj-»ü>Üb bt*^>U Os^>t» \3yÄA lx4^>U ziyf tj5ü<i ^äj, g-A^J Vxa Lg-Ootf Das. 3 a. _jj ,*+£5\+Jt , Jass aojJvJ>- i3b> £*£jfü ^.jl jj>U J^cLsüb 'ot+X^U Zur Begründung führt Josef al-Basir an, dass so wie die Eigenheiten der Schrift nur im Momente des Schreibens vom Schreibenden abhängig sind, ebenso wäre die Eigenschaft des Zusammenhanges nur im Momnnte des Entstehens von dem Agens abhängig, wenn sie durch diesen bewirkt würde. Das. Di **^> C5okxii cs^ ^OLäi5 0i baut «£1> Cf-lc ^Jy?3 .«oLssjt j^Lc j^lä 2) Kerem chemed IV S. 3. Die Worte cmna is panp sind als Ueberschrift des Absatzes zu betrachten und vom Folgenden zu sondern. 3) tnarv? prw >n»«n nämlich TlSnC] ^Stfn P?- Muht- 3I)- aoblÜf ^c^coü? ^ooüt 0\ js^k L^Jlc ,Outj! j|^> usoot JLu^o ^<ÜJ JL üJ^JjJ? 'j^!; ^U^-^f .j»sX5ti5 auJLc jj-^i 4) Das. 4a. ub>- ^3 bt^JcfU JvjtJ «jjjXsl US *j*»^pJt c>^p- LiAiJoti üXä LiJj LLo JsJs» sjA^ü' 4^j->5 <^J<i ^5 L*J j.s>\ p~>+>~=>- ^\ jw*> aüläuS aül^U*.^ iuXc w*-?3^ aJsfySf „jLßÄi^t KÜaä^» (^<ÜJ Jl aJdliL« vüob" La ^jJl v^-LjL^J <oJU£if _jJi l^jAS* Jot-£-> Qöjy1^ J^3 5) Muht. 5 a. . . . ' v_siy^% gUÄsJbK JÄi (J 0\ cs*5 iSJucK ^jAXif . ^^yÄ* ijjji+ZSte ^jy=>^i qJjSP^sobaf j>^\» y5UX<s Das. 8b. «^J ^b Jüö f***c>Üt 0t LJ.C5 äjJc^U 15>LJL ioli CJ|^I £>y» c,bt* 0^C-J[5 XJySÜ^ LS^j*5^ gLJo^t 0t 05 iu^j Li öjJc>Üi ^5 Li «ijUi^ ^v^^iJ (Jljti V^r*ij^ ö^j^ '^^^i S. auch Kaufmann, a. a. O. S. 281, A. 86. b aSZ* <^jO^,a öj^uil J3^a U

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