Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 11.1893
- Date
- 1893-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2273546-2273567--0367-2274133- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 12 — lliob 37. 7 criv C^S bz "'2 bezieht, findet sieh in etwas veränderter Form in Tanchuma Ed. Buber zu Bescschit No. 2H. Dil* Erklärung zu Psalm 131», tfi«.2»T sSs "CS*: X*? \'2%.PZ wird sich in einem Midrasch Tehillini befunden haben oder >:«' ist eine Ausführung R. Meschullams. /} I>i** Erklärung zu j'T?.-}£ px;^ bezieht sich auf das('i;i) nebenanstehende CTSH f!5 py~C51 .... y'ö ~2?.T . . PWC I1?«. Am Eud«' fügt R. Mt-sehullam 2ur Erklärung der Tosifta und Kiduschin 40a einige Wort»' hinzu. Siehe über Vr"£U' 7V2- •*) Es wird die Erklärung zu "'SiTtt* *2 C."6 U'" besser zu lesi-n si in p.nx bz ""-Sr C'cyc. Will man irEXt» C*->C halten, s«> muss man erklären: In Folge der angeführten Gründe, da alles verzeichnet ist u. s. w. S. S. I«. Zi-mach *•) Sehr geistreich ist der Sinn, der in die Ordnung der Gäste bei dir Mahlzeit gelebt wird. Vielleicht ist auch hierein Satz aus Midrasch Kohelet zu *sS*y ryzb C"S '2 einzusehalten, den S. 1». Z. ansetzt. — Bemerkenswert ist es, dass ein späterer Lehrer in Mainz, Elicser 1». Natan, in seinen Glossen gerade diese Misch-nasätze erklärt S. Raban No. 204. Vgl. A. Epsteins Mose HardarschanS. 17 -.-SP X1?. S. 18 rr: Sir; -:r Xlb «Fraget, S. 21 •f? s. 24 3TT.nf?? n^sn r.ycs- ^:r:: ra^s. 28,^.-: ^r, s..Ki?'rrr \n .ts, S. 32 rase \zt rem. rrzb :a\ - ) l'eber die Verordnungen der Bischöfe gegen das Halten der Sdavea v.»n Seite der .luden i>f Aronins am .1. 0. zu vergleichen, l'chcr die Anwendung d> r Schriftverse verweisen wir auf die nach Aruch das. interpretierten Stellen V. B. >U:'»2, 34; Ps. 91. 11; I. B. M. 2s. 12: Ps. 13!». 7. IG: Uiol. 2i». 22. In ähnlicher Weise ist Hiol» 37. 7 gedeutet, nur dass dort die Midraschstelle angesetzt erscheint, in welcher diese Erklärung schon ausgesprochen ist. .lesaj 3. 11 ist liehen Pio*. 1. 31 gesetzt und auf das jc:i>eitige I.,.bea gedeutet. S. Note 10. -2) Besp. 55. 50. 57. Erklärungen ztf\le;i Ahot-Sätze;i finden sich sehr selten in den geo.iüische.i Response.». Doch ist im Amramsidur der Brauch, Abot in der Synagoge des ..Schulhauptes am Sahhadabend zu lesen, vermerkt. Auch ein anderes Compendium der Sittenlehre "p~ 'c;: reihte sich an. Nach K«dl>o Ii» hat man in ganz Deutschland allsubathluh Al»ot gelesen und bildeten die Städte, welche diese l.ection nur auf Sahbathe in gewissen Jahreszeiten " beschränkten, die Ausnahme. S. JakoN Aseheri Tur or. chajim 2!>2. -1} Vgl. Note 3. Gertom a. a. 0. sagt vu.i Elensur Knlir r,Z~~ C':"^ ""*-" "*.T22 '""."tt ebenso von Kalnnymus n^n C* ~"X C2 In Meschullams Poesien scheint er wenig Agaada zu finden, er meint nur ~2mri C'l'jy 7\Z~27i "pP2V -v; Vgl. Zunz, Sy. Poesie S 71. f. und Laudhut Amuda bnaboda, Eleasar Kalir. '->'■) Der Umstand, dass in den poetanisdien Dichtungen die Anwendung biblischer Verse auf andere als die ursprünglich mit denselben bezeichneten Gedanken, so wie die mehr oder weniger verwerthefe midrasehisehe- Ausführung und die Sage einegrosse Rolle spielen, macht es schwierig, den eigentlichen poetischen Wert der Schöpfungen verschiedener Poetanen zu bestimmen und eine Vergleichung dieser Dichterwerke als solche vorzunehmen. Kallir, möchte man sagen, ist mit zu grosser Kraft begabt, um bei einem Stücke verschiedene Motive auzuweuoeu und die Si ele des Lesers durch eine poetische Kunst zu gewinnen, welche ihre Mittel zusammensucht. Er ttihrt seine Darstellungen, wie schon Rappoport und Zunz bemerkte.!, bis zum letzten Punkte des Stoffes, welchen er behandelt, durch. So die historische Ausführung in —Mussatt' des I. Neujahrstages. In £--£'-2 "Ss zum Schachrit dess. Tages wird Gott als Weltenrichter in gleich ausführlicher Art gefeiert. Die Gedanken des etzten Stückes sind: Gott ist Richter, Neujahr ist die Zeit des Gerichtes. M« ge sich Gott beim Gerichte gnädig erweisen, wie er sich den Vätern erwies. Der Gottesdienst und die Posaune wollen ein mildes Urtheil herahrufen. Ob dieser Milde im Gerichte verherrlichen die E.igelreihen den Herrn der Welten. Weit umfassender, klarer und gegliederter ist die p'S'S Coiupu>itiou ^JH1 zum Vers;.hnung>tage, welche wahrscheinlich Meschullam, jedenfalls einem der älte.-ten Nachfolger Kallirs angehört. Laudshut. Amude hnaboda S.2G2 schreibt sie mit Bestimmtheit Meseh. zu. Auch findet >ich in diesem Stücke mehrfach ein Akrostichon, welches auf diesen hinweist. Vgl. pv: cnzt' vwh; c'ivx;^ cS'^S. c':x;tt» crvicS crysz' rrci^ cna pn^ ünV^ D'i'if" TC^ra Cühzfr, u.a.m. Der Gedankenzug dies<-s Stückes ist streng und fest. In ,-f»n* *C wird die Grösse Gottes gepriesen, in -p^'z *a die Tugend<-n des Weltenherrn. Das ftdgende rp^ V> sl,li' ht von der Auhcrung Gottes, der in dieser Gr<"<s.-e und Liebe erscheint, und zwar zeichnet cW-tf" die Anerkennung der Grosse Gottes überhaupt, c^U*."! Ctw' &*»>t?t, dass alle Geschöpfe in dieser Anerkennung wetteifern, ^sr*»* mVJ2 *wl w»«* es vor allem die Aufgabe Israels, des gntterwählten Stammes ist. ihn verehrend anzubeten. Darnut geht der Dichter zu dem Gedanken über, wie sich eben da die Schwäche des -Menschen kundthut wenn er Gott nach Gebühr verherrlichen will nU'S nEV Dem Unterfangen steht auch die Sündhaftigkeit des Meuschen entgegen. rv>">3 liS "TV Nun geht der Dichter in r^*p" \2h auf den Versöhnungstag über, für welchen Gott Versöhnung verheissen hat. Es führt pe-p Vis hztt die Weihe dieses Festes, i2P."i2;n '"iU'^l die Bedeutung aus, welche Israel durch dies»' Feier gewann. Nach der Schilderung der einstigen Weihe des Ver-öhnungstages io D^Ttt*yS ^tt'i' CV, ist der immer bleibende Wert desselben durch c*";W »"tt C**3 "V2'J} dargestellt und die Gebete der L-raeliten werden in C*:?:^ C^El aufgezählt. Der Dichter schliesst mit dem Gedanken c*:vuj; CH3 %rft2W\ Diese Gebete wirst Du, o Uerr, erhören, darob preisen dich auch die Engelscharen. In dem gewaltigen Stoff, der liier verarbeitet ist, fügt sich jedes Glied genau und passend an das vorhergehende. IHezu setzt der Dichter Uebergänge an. Vgl. n:*a bz CSTö .TSCW "^H bz by, V^223 TW *Z, . . nsKfin T^p.l \zby nt ry^pT "n*SCn (5 Unwillkürlich wird man hei der Betrachtung dieser Dichtung an Sa!, ihn Gabirohi KeterMakhut» erinnert. Wie kraftvoll und geistreich Kallir in seinen Mulchiot, Sichr. und Schofrot auch immer