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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1893-01-01 · 11.1893 · page 9

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
11.1893
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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— 10 - und Gcrsoms das älteste Denkmal literarischer Thfitiiskt-it im Norden Europas auf dem Gebiete der jüdischen Gesetzeskunde, und wir hoffen, dass sie sieh als nicht ohne Bedeutung für die Geschichte des französisch-lothringischen Culturlehens erweisen werden. Anmerkungen. x) Die Qui'llea J-iiid in Rappoport, Kalir Not." 1'.» u i«l Aronius, Regelten z. Gesch. d. Jud«*a N«». U'AK angegeben. ") Sieh«* Re^ponSen des H. Kalonymus aus Luc«\i. Frankfurt u.M. lS'.U. ») Sehiliale Ilaleket <•.!. Buber NÖ. 28. R. (inx.m saut ^r-p c**2' .T~ H; c:rv» Vs: crrSp r/r> cn itjA ~r.-p sr*2*. V.-; er.-»« *.:yr c:r.~ r,z-- .t::» "2" rr;z:%> r*:s%2 -vir.-r cSrtrt S:*? p;- rrrnS 7-C -;cr rr:y nrsrt -tzi v,B2 *) Vul. Ja«-ob Tain, Hajasehar 711». Dort wird für eine hahn-hix-h«* LVhuug, die .1. Tarn empfiehlt,;mii«-fütut, dass mau auch an \0rt«*a, von denen aus die G<->efze>ku.nle verbr»'it«*t wird, als«» vorgeht rs'ir rr\"! £721 *:* -2 F<Tm*r wird mittel heilt, dass der gleiche l'sus auch in der Gemeinde l!;iri (—je "2 waltet und voa dieser Gemeinde .»agt«* man ja: .Von Bwi geht die Lehre aus und das Wort Gottes von Otranto." Jakob Tain spricht hier allerdings von keinem alten Gebrauche, ih>r in Bari eing«*hürg«*rt i>t, allein den Volksausspruch, den er anführt, scheint auf ein Zeitalter hinzuweisen, das lange vor seinen Tauen liegt. (Vielleicht in den Tagen U. Gersoins. S. das. S. 7.'!d.) Das einzige Respousum. welches von den Weisen Rari's auf uns gekommen ist, tragt einen spat geonüischcu Charakter. Ks ist i.i der Sammlung Flieser b. Nijtans No. :js zu Icmm. -"2 nVs-'J V nS*S2*) *-X2) ll"d «>t io demselben die Frage beantwortet, ob das Ver.-pr«*ch«*n, welches andere Personen als die Eltern gegeben haben, die Aussteuer der Brautleute zu beengen, fe>t und ohne jede hiebei zu vollziehend«- Form reehthYh giltig und verbindlich ist. Di«' Lehm in Bari b«*jah«*n di«* Frau«*. Im pulä>tiu«*usch«'ii Talmud K«*tubot ."»,1 wird anders entschieden. Sollte di«iser Talmud in Bari nicht bekannt g«*wcscu s.-iu? Vgl. Mord««hai 1». Hillel zu Ketubot 2''-.'{ und Maimun, .lad. I.schot 23. ,M. -D«*r StyL des Responsunis hat manch«* Wendung, die dein Ausdrucke Mcschullam\s nahekommt. S. %,:b nsnj "|2 . . .-\-!2 S*?S . . CZZr, m SLC* m-zr, lCSSl pssen . . cc:n »e'rca» 12: . . '.sytr. S-s*- . . ";r.s pt-5? n? -211 .... irryT ____Vj-^b cysr.... ^rrn uirz a'auvr p vw.r& -se»« rkxrr, pjisw... svt ipeya f?K*U'~ V3 "r/. . . . C'.rn res. Vgl. Ruppoport a. a. 0. Note 17 und unsere Noten Ii», ~X — Im 11. Jahrhundert kennt man in Italien auch nur Na tan Romi als S«-hrift>t«*ller. — In «ler Chronik «les Ahr. h. Salomo Sakutp (Neubauer, Anecdota Oxoniensia S. 102) i>t tur zu lesen „*S22rr :pi Interessant ist es, «lass auch hier irrthümlich für d«-r P' mische „der Bab\Ionisch«*" gesetzt i>t. Mau kann d«>ch kaum di«* ('«.njectur festhalten, dass man R«»m ^22 nannte. Das. in Joseph I». Zatblik S.!.'.'» liest man aber ^"i" \ri "i 'w^l rvnhvz. Schibah* hah-ket ed. Buber 28. fi) Di<* Meinungen hi«*rüber sind g. theilt. S. Rappoport Bikurc haitim Sil, S.'.»S, Grätz, G«*s«-h. V, S. 218 und Gross in Frankels Monat.-schrift 87S, S. 21'.). Wir haben in Kalonymus S. 2 auf d«*a Wortlaut der Hdsch. d. k. B. in Berlin Ms. or. «pi. N«>. (>S.*>, welch«* auch son>t, wie wir d«.rt vermerkten, von Forschern (Zunz u. s. w.) beuützt wurde, hingewiesen, in der wir läse:*, dass Meschullem betet, G<»tt mög«* die Stürme von ihm abwenden. A. Kpstein in Revue des etud«s juives XXIV, S. Vtl ist >chwauk« nd. Panmal will « r beweisen, dass mau im Anfange des IL Jahrhunderts ebensogut Anfragen aus Frankreich nach Italien an M«*schullam hat senden können, wie um di«* Mitte des 12. Jahrhunderts Fragen aus Rom an den damals AI!«* überragenden Lehrer Jacob Tain nach Frankreich kamen, dann hält er wieder an d«*n Grabstein fest, der in Mainz den Namen „Mi'schullam b. Kalonymus" trägt, und welchen Zunz und Landshut nicht für das Grabdenkmal unseres Lehrers halten. ') S. N«)te 1. s) Die Geschichte der Kalnnymiaden in Narbnnne ist noch in ein tiefes Dunkel gehüllt. Zunz halt sie. für ein Märchen. Lit«*rat., KH>. S. die Quellen in St«'inschi:eid«*r, Ersch und Gruber, Kalonymus. Der Bericht in Sacut, Jochasin ed. London, S. St ist offenbar ein Auszug aus den Zu>ätz«*u zu Ahr. I». David hakabala in Ed. Neubauer, (Mord, S. 82f. Ein Irrthum wird dort durch die weitere Erzählung berichtiget. Nach Jochusi» wäre R. Todros, der Bruder des gros.M*u H. Kalonym«.s in Italien gestorben. Nach den Zusätzen starb er in Estella (.Tb'*wtt"»s)> welches in Novara liegt. Von diesen Kaloiiymiaden kann also nicht gesagt w«*rd'*n, dass ein Glü'd der Familie nach Italien gieng. 9) Siehe R«*sp. 37. (Vgl. Note 81.) Es scheint uns ganz ausgeschlossen, dass in so früher Zeit ein gelehrter Verkehr zwischen Arls und Italien stattgefuneen habe. Nach dem Antwortschreiben d«*r Gelehrten Roms an die

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