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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1891-01-01 · 9.1891 · page 15

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
9.1891
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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— Iß — eine nicht geringe Rolle. Für die Philister aber handelte es sich ja um Heilung (nicht um Feld- Mäuse), und so brachten sie, wie üblich, Bilder ihres Leidens und das Symbol der Heilung dem fremden Gotte, der sie geplagt hatte. Mit den Feldmäusen fallt nun auch die gewaltige Todesbestürzung der LXX. K,t LXX bü^ Mafsfsora entschieden richtig bx-iP ^t. 10.,» LXX Z'Z'-2 sr\ M. WT*. Da TN^pS folgt, zieht Thenius den sg. vor. Doch liefse sich der Wechsel des Numerus erklären: sie beide kommen, aber nur für Said ist die Begegnung der Propheten bedeutsam. Ferner hat LXX und Thenius das nicht verstanden; es ist zu fassen wie V. T> "^r. Z"' an die bezeichnete Stelle der Stadt. Auch fehlt nichts im Text, etwa: sie kamen zu Habels Grab und nach der Kiche Tabor u. s. w. und gingen von da. Es braucht nicht alles erzählt zu werden, was sich von selbst versteht. Die Begegnung mit den Propheten wird wegen Ties dabei sich zutragenden Ereignisses besonders erwähnt. 10, ü,: LXX b*r. KZ für M.?rn «las Gewöhnliche statt des Ungewöhnlichen, aber nicht zu Verwerfenden. la-t. ist die Anzahl der Tüchtigen. l'2.ii macht eine Hülfe sehr wünschenswert. Denn die Nennung Samuels ist hier ganz ungehörig; aber LXX nennt ihn ebenfalls. Für den völlig unbekannten Richter ]~Z setzt sie Barak, womit sich kein Kritiker einverstanden erklären wird. 'Ebenso sähe ich für l.'Li gern Hülfe, kann solche, aber der LXX nicht entnehmen. Sie liest CHIJ?" v;v,'-: für unser C^zyn T-v\ und Wellbausen meint, jenes sei eine, an unrechter Stelle eingefügte Glosse, welche zu CTwT2 v*-""'* gehörte und eben sagen sollte, was die PhHister gehört haben: Z^Z';n -EN*?. Aber ycs im Verbältniss der Israeliten zu den Philistern kann weder ein Glossen-Schreiber, noch viel weniger Saul (nach Thenius "J'Z'V: aber die LXX hat das Perf.) anwenden. So hilft uns die LXX höchstens dazu, die letzten Worte des :\. Verses sicherer zu streichen. Da aber die Verse 2—7 so verwirrt sind, so fürchte ich eine tiefer gehende Störung des Textes, welche durch Streichung einiger Worte (die vielleicht doch richtig sind) nicht gehoben wird. 13, «2 LXX hat V£Zi2 PSC^E fiir unser C^I. Hat es wirklich Sinn: in den Tagen der Schlacht bei Mikmasch? Allerdings kommt P'pn'ra nur hier vor; ist das so wunderbar, dass man es verwischen muss? Stade in seiner Grammatik hat diese Form aufgeführt. Dagegen kommt r^r'rrz tatsächlich gar nicht vor, und die Verbindung dieses st. constr. mit dem Namen einer Oertlichkeit ist wohl ganz unhebräisch. Auch 11,an seheint mir zu zeigen, dass die, LXX nur falsche Kritik geübt hat. Statt des einfachen ""Ejoi liest die LXX -.cjn \ry* V~" „.Jonathan bemerkte (sc. die Ermattung des Volkes) und sprach, nicht zu dem Einen, der ihm den Schwur des Vaters mitteilte, sondern zu den Umstehenden: daher folgt 'N"\w Aber gerade die LXX hat ~iO und auch dies ist falsche Correctnr. Ich meine, es sei am Schlüsse des V. 28 Cyn zu streichen, welche Worte aus V. :J1 heraufgezogen sind. Dann ist. unser Text in Ordnung. M,u liest LXX cvn r-.-P r>'*2 für pr' T» Ersteres würde in den Mund eines Römers der klassischen französischen Bühne sehr wol passen. Aber hier? In der Nennung des Namens spricht sich der Schmerz des Vaters aus. Dies wird mir hoffentlich mancher Kritiker nachfühlen. 21,io fehlt LXX -ir.vn ^r.x wie Geiger bemerkt (Ges. W W. IV,;,), aus Tendenz. Der Zusatz der LXX aber V? n:pv ist sehr entbehrlich, weil selbstverständlich. 22, 22. 2.1 die LXX übersetzt \%5 "CIK durch rfm zhv. or?/;;, wie wir alle übersetzen. Thenius meint, die LXX „in ihrer unbeholfenen Treue würde gewiss nicht sofort so übersetzt haben, wenn sie wie im M. T. gelesen hatte1*; sie habe TZ~ gelesen. Hier ist mehr als Aberglaube an die LXX. Die Bedeutung „verschulden" für 222 wird durch das Arabische bestätigt. Das Suhst. n^Z) 1. Kön. 12, is zeigt den Uebergang zum arab.-jüd. r>ZZ Ursache. Das alles soll nicht genügen-; sondern man eonstruirt ein gar nicht vorkommendes Tir! aus dem nur ein einzigesnml vorkommenden Subst. ZV. Ez. 18,7 und dem nur ein einzigesmal in Daniel (! 1, n>) vorkommenden 2*rj. — Kaum minder wunderlich ist mm das Folgende: Thenius will mit der LXX lesen: Z'pzx "KT« *2 ~V2:b itprK C*pc V*:b, denn, sagt er, „es ist klar, dass man gerade »las Umgekehrte (von dem,

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