Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 8.1890
- Date
- 1890-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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- 17 - am Sabbat-Rüstabend reist, am Sabbat zu reiten oder zu Fuss«« daherschreitcnd das Thier zu führen, wird Haj. Mordcchai Sabbat Oap. %ll verhandelt a Sabbat 51 ff. Ii der Hinweis dürfte sieh auf Beza 5. 2. B. Sabbat!Ma und Ab. Sara 15a beziehen. S. Mordechai a. :u O. e) der Strafe für den Sünder, ihn mit Nennung .seinen Namens öffentlich in den Hann zu tliuti. wird von llai. Resp. d. L. d. Ostens u. W. 4*2 Krwähuung gethan. d) für PFphz fbv hat man vielleicht "pS- ."!'*:"> cSs« zu lesen. Im hdsch. Sehibale halekct (im Besitze des Herra Halbcrstamrrr 11. No. l.*»0 liest man TIS' IT.X j'X 'S pm S'nU' pjS», }lip JV.pSs ttS C"ß* VlZZ S'SrS'nS r-ST. r*r--- Vgl. Hazan Ije hajam zu No. 15. c) 5 B. M. 25. Aus dem Verse ist zu folgern, dass keine übermässig schwere Strafe aufzuerlegen sei. X. Amr.im Gaon legte zuerst ein Gebetbuch an, welches die (lebete für alle Zeiten des Jahres umfasst. V«uihm schon dürfte mau Gehctslückc für die einzelnen Feste zusammengestellt Italien. In Mas. Soferim (\ 18 bis -JS liest mau genaue Bestimmungen über die Korinulirung der Ke.sttagsge.bete, der de.s 'J. Ab, Chauuka und rurim. wahrend die Gebete für den Sabbat, .soweit sie nieht die öff. I.eetiou betreffen, kaum berührt werden. Aueh die Agada für den l'assaabcnd mag früh zusammengestellt worden .sein. S. Respons. Sutranai's in Sidur Amraui. Kd. Warschau S. :*.7. In Hai. d. 1s. (iiat ed. Hamberge!- II. l'csachim S. 1<K> liest man inS T*2',S y.jtt \~Z~ ~~.Z jr*. . . T^"* rr:1* S**? I>«hat Sidur Amram Iiier pTÄ nu» jr* aber .1. Aseheri Tur O. (*h. isi -C'C'"'. \r.Z~ "ZZ \Z\ Hr. •'<»*. Dereubourg thcilte wohl in Geigers Ztsch. V. S. :>i»S aus dem Ms. der Hai. 1s. Giat mit, da>s Koben Zedek ein Gebetbuch ungelegt habe, l'cbcr unser Ansuchen war Herr D. so freundlich, die Hdschr. nachmals prüfen zu lassen. Kine Andeutung, welche obige Annahme rechtfertigen würde, fand sich nicht und Hr. 1». schrieb uns, er wisse nicht mehr, woran er vor 10 .Jahren gedacht habe. Oh in den Zeilen, als unser Resp., dessen r\2'2"'22 \Z%. wohl auf das '.». Jahrhundert hinweist, schrieb, schon ein zusammengeschriebenes Gebetbuch vorlag, ist nicht zu bestimmen. l>oeh scheint die fehlende Bezeichnung eines Sidur dies eher zu verneinen. Im 10. Jahrhundert waren (lebet- und Bussbücher nichts ungewöhnliches. S. in Hör. hal. Seh. d. (ieo. I. S. ."»1 das Responsum Saadias. welches indess in Morderhai Schcbuot 75S und Sal. h. Äderet Kesp. 851. Hai zugewiesen wird. Diesem Letzten war das saudianischc Gebetbuch in mehreren Abschriften bekannt. S. Resp. d. (Ieo. ed. Harkavx -Jos. Dass die Yorbeter geschrieben«' Gebctstücke beuützteu, um das Vorzutragende einzuüben, ist aus Uesp. d. (1. ed. Lyck 5!> bekannt. I)er Inhalt der Gebetbücher hat, was dessen Anordnung betrifft, eine Kutwiekclung. Amram .schrieb die liturgischen Regeln als Halachot auch mitunter zwischen die einzelnen. Gcbctstückc. z. B. des Morgengebetes. Machsor Vitrv hat wohl mich mehr Halacha Agada und l'ijut, allein die einzelnen (lebete z. B. de.s Morgc;;gottesdicnstcs u. s. w. laufen ununterbrochen fort, während die bezeichneten Halachastüeke u. a. vorangehen und sich anschUesscn. Maimun schrieb sein Gebetbuch ganz frtji von halachischer Kinschaltung. Im deutschen Mittelalter war es beliebt, den Text der Gebete,, von wenigen Bemerkungen begleitet, nach einander zu schreiben. Diesen Text umgab man mit weitläufigen Randglossen, welche Krklärungen und Gesetzesbestimmungen enthielten. Aueh die äussere Form wurde beachtet. Iii den Minhagim des Jacob l.öwy {.Mühte um 1100;. Telillat .1. Kippur wird erzählt, man habe diesem Lehrer, als er in Regeiishurg vorbetete, prachtvolle Machsorim angeboten; er schlug sie aus und wollte nur aus den Gebetbüchern vortragen, welche für den Vortrag im off..Gottesdienste bestimmt waren, wenn die>e auch alt und schwarz aussahen. Vor ihm soll sich Klcasar ans Worms ebenso benommen haben. — Ueber den Gebrauch der Gebetbücher au leihen Feiertagen ist noch Mordechai Joma TJ'.l . . c". S*p2 C'"w'S 2'7\'*\ 7iu~\Zl r**?Cr* E*~"~- CT 2 i***ÄC5I* \''Z |3*£*"~ S1? r^'w."!1?* >»ud Tur 0. Ch. 101 und 1S2 zu vergleichen, b) Die Umschreibung f'-.r.'y für r*2*."p geschah wohl durch den deutschen Scriptor. Aseheri Iteraehut ."» las in I'esikta (Kd. Huber 2S; prrp*.- S. Midiasch (hasita Vers _mi sot- "^".p". "*;r*. **S**p 'Z'^Z Tjbx '">, aus welchen letzteren und * im Zusajiniicfiflu.-.se vielleicht das »• entstand. S. Kl. Le\ita Tischbi, Karab. I)ie Kerobot kommen in Resp. d. Geoneii, ('heinda Gen. II.'» vor. X. J asst die Flüchten zusammen, welche. Mechilta Mischpatim und Ketubot -171» behandelt werden. Hai. Gcd. hat nur die im Talmud vorkommende» Stellen. Vgl. Hai's Resp. in Sehaare Zedek 4. 4. .'50. —• a) Die Anwendung des Ver.es .'». It. M. t erinnert lebhaft au die karäische von Ihn Ksn» verworfene Krklärung zu JS=2T Tvpr U—--. H. \l. M. iL XI. Ist elM-iit'atls eine sonst nicht 1 vorkoiuiuende Zusamme.-istellung der Pflichten für die Gattin. — a'; Mi.schua Ketubot ."».."». Taim. das. .V.» f. l'eber die liebevolle Behandlung, welche der Gatte seiner Gattin entgegenzubringen hat. S. Schaurc Zedek 4. 1. Fl. b) Jesaja US, ls. S. Misch. Gittiu I. 5. XII. Nach Hai. Gedobd S. Mi sind «lies zwei Uesp. Jehudais. Hier erscheinen sie. wie in Resp. d. 0. ed. Lyck und K-sehkol 1. zusammengezogen. S. Resp. d. L. d. Ost. u. W. 4L In Hai. Gedol. wird der Bescheid damit begrümh'L dass bei der Sinai-Gesetzgebung Krauen zugegen waren und dass zur Lectioii im Schcmittajahro eb<"iifalls l'Vauen kamen, ^.-«pr; *V";S2S' ist ein zweiter Beweis. S. Hildesh. Note du.«. XIII. Als 1 ««>]». R. Moses mitgetheilt von Natruuui in Vhemda Genusa 57. Vgl. Resp. Jehudais in R. d. G. ed. Lyck 45. 4. XIV. Kine einfache Halacha, die vielleicht Jehudai angehört, und mit einer Talmudstelle begründet wird. Vgl. I.*. Or Sarua I. 11(1. -- a) Taanit Ida. b) Jerem. 12. S. XV. Ist in il«»r. hal. Schriften d. G. II. '20 zu lesen. Siehe uns. Note 5. In lttur II, Anfang, möchten wir also lesen rr,*~p2 hzx .TT.nS 'S %ST..T "! Vgl. ('hulliu 110a und Ksehkol III, 7.H. XVI. Ebenfalls in Horow. das. 1, S. ."»2 zu lesej^. nach welcher Stelle wir hier den Text verbessern. 3