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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1889-01-01 · 7.1889 · p. Seite 35

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
7.1889
Date
1889-01-01
Page
Seite 35 (sequence 34)
Language
German
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- 35 — vollends und K.-**"'Sre giltig. Oy2 üb?: \'H> r~r,2 frvrp *.Vj r,bl2 s2 S. Jebamot UM'ff., JAlfasi und Joseph Chabiba das.: auch Sal. b. Aderet Glossen und Resp. Joseph Kolon VA. 41) ü. (). \V. is.j. Ueber den Fall, wenn die zur Leviratsehe verpflichtete Wittwe als cyb np'.pt eiu anderweitiges Ehcbunduiss schloss, .sind die Meinungen der Geonen auseinander gehend. Nach einigen kann die Ehe fortbestehen. S. Z. 1. 41. K. Selbst in Bezug auf c*22 ."6 Cn waltet noch die Meinungsverschiedenheit der Lehrer ob. Siehe S.Z. ."». 1. 10 und II. (In M. II. liest man vor Ii.' den Namen Sama Gaon, vor II JehudaT.) IL will für den Fall C"2 rh fX die ganze Strenge auch danu angewendet wissen, wenn es wegen der kurzen Lebensdauer des uachgeborenen Kindes zweifelhaft ist, ob sie D2'S "p*pt sei. 42) G. O. W. ist;. Das nvr. Min» *:zb r.Ssr npcj?2 2r\2?. liest man zwar sonst nicht in den Anfragen an .die spanischen Lehrer, doch wird ihnen auch anderweitig ein Gegenstand zweimal vorgelegt- 2:1. Daa 'b$V2 ist der Styl dieser Meister. Das Strafgeld für den Fall, wenn die Verlobung aufgelöst wird, finden wir auch sontt in einem dieser Briefe erwähut 4.'». 4."J) <i. O. W. 191. Sowohl die Art, in welcher die Urkunde wörtlich angeführt wird, als auch die Notiz, dass Lcwi in ein c hristliches Land ging, weisen auf den spanischen Lehrer hin. Gehören ihm ja auch die Redensarten an .k;c*"! Vir eraiVn 'esy by c:rx vys ,'zzyb narc» *i: ,cbv pjp2 uoa irapi C*"*~2 by "wtt* "h 2P2%, ,f"2 inif by p'X"! "^Tini. — Die Formel der Cession sagt, dass mehrere Sehuldurkuuden übergeben und übertragen werden. — Dass bei solchen Cessionen nach H. Batra 7«Ia nöthige n*T.2>2' biy rh *ip kommt in unserer Urkunde nicht wörtlich, aber dem Inhalte nach vor. H. sagt S2*ST X2\l r"p*3 ""VCCiU* "2C\ Hiermit nbereinstimmend meint auch S. b. Aderet, es genüge die in einer fremden Sprache ausgefertigte Cessionsurkunde für die Uebertragung der Schuldscheine, wenn in dieser der Sinn des 'T2ytt* bz\ 'Jp zum Ausdrucke kommt. S. Jerueham b. Meschullam, Mescharim 14 und Jos. Karo zu Tur l'h. Mischpat <»(». — Die Ansicht, dass Simon, da er einmal die von Lewi stammenden Schuldurkunden als Zahlungsstatt von Kuben annahm, sich nicht an Huben wenden könne, wenn Lewi zahlungsunfähig wird, theilt auch Alfasi B. Mezia IX. Hai dagegen will ihm dies Hecht zugestehen. Siehe Nissim zu Alfasi Gittin 1. und Hesp. Abr. b. David, mitgetheilt in .Sardi, Ilatrumot 2S. 1. ' 44) G.O.W. 19C.. DieSj»racheunddie Ausführuugsweise des Resp. weisen auf Chauoeh tc*">' Tyn .'2 Sri ""I ~- ,V2'*y by). Unter jY.irc sind bewegliche Gegenstände, vielleicht Kostbarkeiten, unter E'C:J liegende Güter zu verstehen. — Es ist möglich, dass die verschiedenen Lehrer den Knaben gleichzeitig, wohl in verschiedenen Gegenständen, unterrichtet haben. Ihre Aussage soll den Beweis geben, wer während der ganzen zwei Jahre die Auslagen bestritt. - Aus der Ausführung des H. geht hervor, dass ein Kinverständniss vor geladeneu Zeugen unwiderruflich und di-r ausdrücklichen Vocation n*J C."S gleichzusetzen sei. Miedurch ist die Auffassung Maimnu's Jad. To«"n, 7. 1 gerechtfertigt. Siehe das. M. Mischna und Sardi, Ilatrumot 42. 1. Vgl. Sabb. Kohen zu S. Aruch Ch. Mischpat STi. I!» -2<». Dem Satze pSttVlSa npa jnpa rv.IT.ycn scheint H. eine weit« Bedeutung zu geben, indem er das vor Zeugen in Bezug auf die Auslagen ausgesprochene Zugeständnis» des verstandesreifen Kindes als giltig anerkennt, obwohl dessen Zeugniss sonst keine Bedeutung hat. S. B. Batra li>5ff und Maimun. Jad, M«'chira 2'.». 1». Das nps {Dpa ist schon in Gittiu "»'Ja zu r>lP2 |fl3fiO ~(S* erweitert. — R^ stimmt wohl katuu mit der von Hai, mekach uniemkar .'! festgehaltenen Einschränkung pn "12 übü xStP überein. Das pn "~2 in Babli (Jeruschalmi (Sittiii "•. S p,"n *;Cw» bezeichnet nur das Motiv, welches dieser Bestimmung zu Grunde li«»gt. Vgl. Gittin <'.2a; Schebuot. 45a. 4"i) G. 0. W. 197. Sprache und Inhalt auch dieses der Hesp.-Sammlung der spanischen Lehrer angehörenden Briefes lässt uns Uhauoch als den Verfasser desselben annehmen, — Das Strafgeld, welches man dem Huben auflegen will, mag in dieser Höhe bei einem Rücktritte von einem Ehegelöbnisse üblich gewesen sein. — Als Milderungsgruud für die Abweisung einer Zahlung soll der Zusatz gelten, dass kein Verlobungsmal Rüben und seine angetraute Braut vereint, und er sie auch noch gar nicht gesehen hatte. — R. meint, ein K* Jahre und einen Tag alter Knabe kann frei aus den geerbten Gütern Geschenke verabfolgen. Hai iu G. IL 2(0 fordert für diese Fähigkeit nebst dem Alter uorh das siguum pubertatis. Vgl. Maggid Mischna zu Maimun, Jad Mechira 29. 14. 4<*») G, O. W. 198. Die Sprache ist die des spanischen Lehrers. Die Brüder, welche zwei Drittel de8 Gartens besassen, gaben je ein halbes Drittel ihrer Schwester, so dass dieser I Drittel, eben soviel den Brüdern zusammen und das letzte Drittel dem Oheim zukam. — Der apodiktische Ausspruch R. nr p^bnb cVs* D3*X1 S^2 auf welchen V2%. folgt, sagt wohl, dass die Genossen liegende Güter ohne Beisein aller socii nicht rechtsgiltig theälen können. So auch Tosaf. B. Batra NX* pV:V:S2 cr.Tl gegen Aschen" das. -- Ini liebr. Texte des Resp. Zeile 4 vb$ P"P"2 ~ 1:r wur fiir 6,0,1 nl< ut so *<in;iu- ~ ^('ilc 8 zu 'eseu '"S Stt' V*b\P "pbn TC'it. Zeile 11 ist besser *.T" C> r-ICHtt^ zu lesen. Will man VT" behalten, so muss nian voraussetzen, dass die Onkel zusammen da* eine Drittel besassen. 47) G. O. W. 191». Es ist irtt Resp. auf die Buchstaben der arabischen Urkunde hingewiesen. Auch die Geonen verhalten sich gegenüber der talmudischen Bestimmung peinlich und erschwerend, und gestehen den bei den nichtjüdischen Gerichten au.»gefertigten Kauf- und Wechsclurkunden keine volle Geltung zu. Gl IL 2.'i8. R. meint, die Angelegenheit, wenn sie als rechtlich vollzogen gelten soll, muss auch den Juden bekannt sein. Alfasi Gittin hat Kl-Titt» ,l?2pS »Vi KW,. Maimun, Jad, Milwe 27. 1 -es»" *.Vk by Tyzb b&'W \"2tmV \Z\ Nachraaui kommt zu einer milderen Praxis zurück. Siehe Sardi Ilatrumot »57. I. Vielleicht hat man unter

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