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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1889-01-01 · 7.1889 · p. Seite 34

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
7.1889
Date
1889-01-01
Page
Seite 34 (sequence 33)
Language
German
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— :u — 36) Im zweiten Theile des M. II. liest man zuerst Responsen Jacob Tains, Raschis. der Zeitgenossen dieser Lehrer und Gersom 1». Jehuda's. Nachher folgen Response!» babylonischer Geonen, Mcschulam's und der ersten spanischen Lehrer. Die Gutachten der Letzten erscheinen, mit wenigen Unterbrechungen, aneinandergereiht. Diese sind in G. O. W. 1 .Vi -22.'» zum Abdruck gebracht. Vgl. Bibliutheca des S. D. Luzzato ."»»JIT. Oft ist es schwer, die Autoren jener einzelnen Resp., denen kein Name vor- oder nachgesetzt ist, sicherzustellen. I.Vi -I.V.» gehören nach Inhalt und Ausdruck einem lotharingischen Lehrer an. Dasselbe konnte man von ll'.O lf»2 behaupten, wenn d;is W,2Z* "72~ *?>3 CZZ'* nicht zu denken gälte. Sollte vielleicht Beja gemeint sein, welches Ahdcrrahmau III.!»•_»{) erobert hatte? (S. Dozy. Mauren in Spanien l 4M). -- 1«'.3 gehört nach seiner Sprache "h C'SÄVS» *2*J?2 und nach der von Sura sprechenden Notiz einem spanischen Lehrer, Mose oder Chunoch. an. - lo'I hat TJP-v r>"r! ,p~J*2 "Ä^ ,C*2*~» 'C Ausdrücke, die sonst nicht in spanischen Responscn, aber in lotharingisehfranzösischen vorkommen. Als. solche werden auch lt*»."» -17«» nach den in denselben besprochenen Verhältnissen anzusehen sein. Vor 171 möchten wir Joseph Tob Klein cjs rcr für y-j» lesen. 172 gehört, wenn nicht Uhananel. vielleicht Scherini an: uT-w'XI P*~V12 r^rtj ,T~~ ,S.-Va* S-'-'C fC ,*.rz2r<2 *lb *w~C. Auffallend bliebe "c1? *r>T rV3J?. Man müsste auch annehmen, das» Schema wie Jehudai nur ""U'S"- CT HU'- *?'C2 *S 2,i"*-p ern für zulässig erklärt. Mai geht allerdings weiter S. Note S. - 17:> und 171 gehören nicht deu spanischen Lehrern an. S. Note das. - 17.V 18<> bilden eine kleine Sammlung der Uesp. spanischer Lehrer. S. Note 13. - IST gehört wohl einem babylonischen Gaon an. 1NN---ÜM» rühren vielleicht von Mcschullam her. - 1!>1 ^M. II. l.">1). Obwohl in M. IL zwi.-cheii gennäischen Kespunsen (M.II. l.*»2, l.W l.*>7 Sadia) .stehend, zeigt sowohl in seiner Ausdrucksweise (.•;c*vS~r C2--lSw". . f~2 *.r*,:? b$ [21S"l T"\T. .».SÄi?1? {r'.S? "::*U*> als. auch in den angefühlten Umständen - (die mehrfachen Urkunden <C%2r2~). das Auswandern zum Handel in christliche Länder) — auf die spanischeu Meister, l'.t.» und wohl auch l'.>2 gehören .Joseph ibn Abitur. — l'.H trägt R. Chaiiochs Namen. — VX> M. IL HIN gehört wahrscheinlich einem lotharingischen Lehrer. — l!Hi 201, 20<; -211 (M. tl. 171—177- Ii»»--IS."») bilden eine kleine Sammlung Uesp. der spanischen Lehrer. Darunter 20.") des 11. Natan? - - 212 220 schreiben wir einem lotharingischen Lehrer zu. Kbenso die Folgenden bis 22."». — 221 schreibt vielleicht Meschullam und erwähnt .seinen Vater Kalonymus. - - Unser Hesp. (5. 0. W. 17C» zeigt in jeder Zeile die Sprache des spanischen Lehrers. — Es scheint, dass man den Fläehenraum des Gartensanach dem altrahhinischen Maasse bestimmte. S. Mischua Ketubot lt. I; B. Ratra I. »'» und 7. ."». — Die Beschränkung des ^rsü* S"i1" X'Äl.lS« "2 *c:i *?>* fi*SÄ".."i N"**-" Srs auf den Fall, wenn der Gatte keine anderweitige Bestimmung traf, rechtfertigt den Ausspruch in SyhjU» Mekubezet Ketubot 7'.) ff. b*i2"l S'r.,": ,"K: >'-"" hfiV2 WUSS? C'~>2 »X T22 'Zpr, CS "280 STErCS* •' Aurh Alfassi ergänzt die erste Bestimmung dahin, dass der Gatte, wenn er sie als ---.*<» entlässt, die Kosten für die vorgenommene Aufbesserung ihrer Güter zurückerhält. - Der Satz . . . msiu* "1 {*? '•-,*p* wird angeführt, um darzuthun, dass man das fehlende Mass ergänzen muss. Die Ansieht K. geht demnach dahin, dass bei einer diesbezüglischcn Irrung der Tausch oder Kauf giltig uud nur das Fehlende dazu zu geben sei. Kbenso erklärt Joseph ibn Migasch, Novellen zu H. Batra :K)a den Satz. S. Nov. Salom. I». Aderet zu Kidduschin 42ff. — Z. '.» fehlt eiu Tlieil der Aufrage. Vielleicht ist zu ergänzen — [Vr-C n1? pCE"' *? rr,W2 IFfis?. rrh r""- .Tä r>üb »12 p^C1? rüSl — von dem Gelde, das er bei dem Geschäfte haar erhielt uud welches sie als von ihrer Mitgift stammend betrachtete. — *,*py ypipnu' - - sie stammt. 37) G. 0. \V. 177. Das CT.nr kommt wohl sonst in den Briefen des R. nicht vor, doch sind Styl und Schi eibeweise die des spanischen Lehrers (r\"!2 r.mx: "SsSrß'J "22 "2 hz\). — Ohne auf die sprachliche Bedeutung des Wortes *rr" einzugehen, wird der Beweis ex re geführt, dass nur wie H2ir2 "S:r- Anweisung für die Zukunft namhaft gemacht wurde ~2 C2*r2."! C*s:m iT2. S. Baschi Ketubot .Vtff. HITI "SJH. Vgl. jedoch Alfasi Hesp. 111 — R. stellt rT,,,.2 der ri S* riSJf gleich. S. Ketubot 101. Alta>i Ket. V. Anf hat rcCipm jr2ir2 1"2S n h> n'3'.y* rn~'!2. In den Briefen der Geonen liest man hierüber verschiedene Ansichten. Die Meinung U/s in Zemach (b. Uhaim?) S. Z. L L 20. - - Scherira S.Z. 4.4. l."> gesteht ihr die llauptketuba zu. S. G. IL :>2o <rr.cevi x'by rh n'1:*). Vgl. s. Z. :\. i. ia E. i;»S) G. I). W. 178. Nach einer Halacha folgt ein Uesp. über einen ganz anderen Gegenstand. Die Anfragen waren eben zusammen ergangen. — Bei Gelddarlehen wurde die Summe förmlich und schriftlich auf einer Hypothek sichergestellt. — Ks war nach R. in Spanien üblich, dass der Gläubiger den Ertrag eines verpfaudeten Feldes an sich nahm, indem er jährlich einen Theil der Schuld dem Schuldner abschrieb. Nicht so allgemein war diese Uebung in nordeuropäischen Ländern. Vgl. Responses des rabins francais No. HO und U2 und die dort in den Noten angeführten geonäischen Meinungen. — .'»!>) G. 0. W. IN.'!. Ueber die Frage, ob die Wittwe nach dem kinderlosen Manne, welche es ablehnt, die Leviratsehe einzugehen, als r-ni2 zu behandeln sei, sind die Geonen getheilter Meinung. Siehe G. K. DI. Scherira das. entscheidet sich dafür, ihr die Ketuba zuzustehen. S. G. IL 277; Hilai S. Z. 4. 4. VA und 43. R vertritt die entgegengesetzte Meinung. 40) G. 0. \V. 184. Der Ausdruck re;:"' sagt, dass auch die welche aus dem Verhältnisse treten will, den auf irgend eine Weise kundgeben muss. Nicht so Resp. J. b. BarsilaT, niitgetheilt in den Glossen d. Salomo b. Äderet zu Jebumot Hi7a. — Dass, wenn die Minderjährige nach dem psrs wieder zu dem Manne zurücktritt, keiu neues Khegelöbniss nöthig ist, geht aus dem einfach in der Mischua Jebamot I."», 4 hingestellten rrrmm hervor. — »;c errsrn pnTpn sagt, dass die der Minderjährigen gegeben fr^Tp für immer genügen. Wird sie grossjährig und steht in dieser Ehe, so werden die früher gegebenen Kidduschia

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