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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1889-01-01 · 7.1889 · p. Seite 31

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
7.1889
Date
1889-01-01
Page
Seite 31 (sequence 30)
Language
German
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— 31 — Objecfes aus der Hand d«-r Töchter durch Rachel «-rfolgt«-. nichts in der Masse i.sf. um den Töchtern di«' g««währ- Iristot«* Erstattung zu luvten. <li«'s«' di«' Hälfte der gewährleisb'ten Krstattung<summe von Lea zu erhalten hätten. Dies Vitheil >>t schwer zu rechtfertigen. S..1I etwa, weil Jacob und Lea für die Erstattung hafteten, jeder derselben nur für die Hälfte finsMieu? . . . Ist übriges Gut in der Masse, so hat ja R. gesaut, zahlt Jakob, resj». dessen Masse alles, Und wen« Jakob. r«-sp. dessen Masse nicht zahlen kann, warum soll Lea nicht für d e ganze Erstattuugssiiuiiiie einsteheu müssen? Im Rechte gilt ja sonst der Grundsatz, dass jeder der gemeinschaftlich Haftenden, wenn sein Heimsse nichts zu leisten im Staude ist. verpflichtet wird. Alles zu erstalten. Resp. Alfassi Mainnm. Jad. Milwe •_'."». 10. Vgl. da-. Ab b. Uavid. w«dch«T ineint. dass man sich in Bezug auf diese Haftfrage uaeh dem Gebrauch«' zu richten habe, den man aus der lYbung bei den Nichtjudcn ersehen kann. In *2D s<;hn-ibf r. .-^ r.r:7Z\rrs? r.r*.xc r-v-n» shrvm rT.'.pS ,v*xS r» *:s»n rh?z 2pr '.sx nxS .v:a exi "H*- -P>* r"*u2 **.rsS. Allerdings ist dort, wo Lea für die -ranze Haft«-rstaltung «'instchen muss, diese die eigentliche Hauptperson bei der Yerausscruug «1er (jiiter. welche von ihrem ersten Manne stammen. — Hebr. Text S. }.") Zeile 7 ist zu erklären: Von diesen anderweitigen Besitzungen gab er den Töchtern nichts. Kr wies solche seinem Sohne Benjamin zu. Den Trichtern gab er blos Tlwile aus Rachels (Jrundstüeken. Das s1*** ist doppelt zu lesen, ^rr. x^x -KZ }^:zh XLX) \r.rz r~sr ]PZ xSl womit dort Xote 2 berichtigt ist. -- Zeih' 'M muss es lauten •-;}; rv-iC Urb Kri* h'$T,- - - sl*>ff. Zeile 1 cib: r."2~w j'X' ~ »b»*' Worte bilden keinen Reci'itseinwand. — ~22 "•-> f~~* — sie ist im Rechte. -_'<» ILO. \Y. 1S2. Yielleicht liegt uns hier die ursprüngliche Form des auszüglichcn Resp. IG (aus S.Z. l.'JS-, vor. Ks haben w«dil die Fragesteller den Zeitpunkt der Apostasie nicht sicherzustellen gewusst. — K. führt einerseits aus. dass nach altbiblischem (Sesetze die. Pflicht des c'Z" durch die Apostasie nicht alterirt wird, anderseits kann dieselbe nicht wirklich ausgeführt werden, da der Apostat nicht in der Lage, ist, dem Zwecke derselben in biblischem Sinne zu entsprechen. Ks erfolgt die Uhaliza. Acimlich respondirt auch Joseph b. Abitur i'X Von den angeführten Reweisen steht ,-p" halaehisch ausser Zweifel. S. Jebamut 2lV,i. — R."s Ansicht j'S'U'J haben auch R. Kfraim und Serachja halevy. S. Maor und Xachmanides, Milchamot zu Jebamol iL Ks scheint, dass R. dafür hält. Rah» neige sich zur Alisicht R. Aschis dass '.Vi ti. Siehe die l)istinction Alfasi's. Aller- «lings müsste Ralui von seiner Krklärung das. i:'.a zurückgetreten sein. S. Salom. b. Äderet Glosse zu :»0 ff. l"eb.-r «las überflüssige c"*w'S"-"- Tosaf. Ria.. •21) G. O. \Y. VM. l)ie Autorität eines Gerichtshofes ist naeh rabhiuischcni Grundsätze, wenn nicht ein Irrthum \orliegt. nicht anzufechten. Synhedrin o<». R. zieht die (\>nse<m«'nz und hebt die bereits vollzogene Bestimmung des gegenwärtigen Gcri«-ht«as auf, welche derjenigen der früheren Behörde wulcrspraeh. '22) G.0. \Y. -<k». Nicht nur wird im Testamente die. Form, in weh her es errichtet wird, genau angegeben, auch das Gespräch des Testators und der Zeugen erscheint wörtlich vermerkt, — Die (lewämler müssen werthvoll und luxuriös gewesen sein, wenn sie. vielleicht zusammen mit andern im Hause befindlichen Utensilien den Werth der Ketuba repräscutircu sollten. -- Yielleicht hat mau in dem hebräischen Texte des letzten Willens zu le.-eu r"2--* "CIZ h'lirw«*»"it N«»t«'iJ zu berichtige» wäre. l>ie Zeugen .sprechen nur von Gewändern, weil diese den liauptwerth der Mobilieu bilden. .}{. sagt .rhzh'C"* Cr"<:2) Dh'se Lesart würde es rechtfertigen, das» der Gatte die Frau durch seinen besonderen Auftrag von dein NYittweneide zu befreien gesucht hat. Bei'einer förmlichen Anweisuni: auf die Mobilieu fiir die Ketuba ist die VYittwe von der Kidcsleistung befreit, auch wenn der Testator diese Befreiung nicht ausgesprochen hat. ny^«» 'fbzk&Z S. Raschi Katubot .Via und Xissim zu Alfasi «bis. — Her Kinwurf der Frau, dass der Sterbende ja seine Anweisung erst aussprach, nachdem die bezügliche Frage au ihn gerichtet wurde, berührt R. gar nicht, da es selbstverständlich ist. dass ein also zu Stande gekommenes Testament Geltung habe. S. B. Batra i:>:»a und S.Z.4.3.1. 2:5; G. (). \Y. 2**2. I)a in derselben Krbschaftsangelcgeuheit schon ein«; Aufrage au R. ergangen war, bemerkt er nun. um jeder Irrung vorzubeugen, dass er die erst«; Aufrage bereits bcuntworb't habe, und sich jetzt darauf beschränke, auf di«* nun v«»rg«'h'gfl: (^wstion Bescheid zu geben. — Den ersten Kinwurf der Söhne, dsiss sie d-'n Garten ja bepflanzt hatten, scheint auch schon das heimische <»cricht abgewiesen zu haben. cr;>w3 *~ X**« Mit d«*r UHUiu«'hrig«'n Kinrede Leas theilte man auch jVueu Kinwurf dem R. mit. — Die Anführung des Satze» pp" j" ~~"CSZ T.Z'FZ "X;r: bei «b'r Behamllung unser«»s Kalles z«-ijit, dass R. ihn auf alle in Bezug auf «lie Khepacten stipulirten Bedingungen-mtwendet. auch w«*im sich die Trauung niebt unmittelbar der Besprechung uuschliesst^ *"?:>• ^- Ketul««it KKiaS«-hw. z"T- — U«*r Ausdruck -;c x*?K \'zb TZ']} "'"> rni "VSlh n^r .'•«»II wohi siig«*n. dass dh-scr Grundsatz nicht gilt, wenn es sich um ein Gescln-nk an die eigene. Tochter handelt. Wird das Geschenk au «•iu«*n Fn-juden gemacht, so findet ihn R. anwendbar V.h •2ij G.O. W.'iu:;. Ob die mitgetheilte hebräische Urkunde genau den Foimulareu des geonäischc-n j'jrn r'^wr* entspricht, kanu man nicht h-icht bestimmi'ii. Die bei «len Gerichtshi»fen üblichen behördlichen Ausfertijrumri'U waifii aramäisch gehalten. S. S. Z. 4. T. l."> und G. II. Stellen citirt in Ilaikavy Einleitung XXIV. Von Privaturkuuden liest mau j«*doeh aus Africa ein hebräis« hes Schriftstück. Da». 181. Hai selbst vergeudet aramäische Fonuular«*. Das. 1. Si«"he X«»t«- q. — Kigenthümli«h und bezeichnend für «lie geschäftliche Ordnung erscheint es. dass über die N«-b«-npunkt«« d«'s Hauptaktes, der Regelung des Besitzes zwischen d«-r Mutter und den Söhnen, wieder beiderseits Y«*rli5ge und zwar früh«T aufgesetzt waren, der eine das Verhältnis Rubens zur Mutter, der audero das d«-r einzelnen Brüd«-r zu einander bestimmend. — Die Theiluug geschah in der Weite, dass j««des der Grund-

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