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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1889-01-01 · 7.1889 · p. Seite 27

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
7.1889
Date
1889-01-01
Page
Seite 27 (sequence 26)
Language
German
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4) G. O. \V. 207 A- Der Ausspruch: „Die Witt»«', w«>lche am Leben ist und den Kid verweig««rt, begibt Hi ll eines jeden Anspruchs,** lässt «Iii? F«dgerung zu, dass wenn di«; Wittwe, ehe sie d«*u Kid leistet, stirbt, deren. Erben;uif ««inen Thcil d««r Ketuba Anspruch machen können, w<*Ich««n sie »laun v«»n den Erben, des Gatten dieser Fniu ««rheb««n. Di««sen Anspruch s«;tzt Chanoch nach dem V«»rg«-hen .Mose Gaon s auf di»; Hälfte der Ketuhahbhö fest. S. 4«>. — B. Nicht nur den Notar, sondern auch glaubwürdige Zeugen scheint die Gemeind«« bestellt ZU haben, damit sie alle vorkommenden Urkund««u unterzeichnen. C""'-« cn>' "Ji'X X*.**. ""Vn. Ausser dem von der Gemeinde bestimmten Notar gab es im Orte noch Schreiber, vielleicht;;;k dem iMtsserrcchtlichen Privathedarfß zu genügen. -.riS -,C*C *?*{«*. . X*" ~*?.T. — .Nach R. beruht wohl der Satz von der l'ugiltigkeit der g»dicimntexvoll vollzogenen Scheukungsurkumh« auf dem Gedanken, es konnten Andere durch ein solches Schriftstück hinterg:utg««u werden. S. Maiuuüii, .lad. Scchia 5. 1. Abr. b. David das. und Ascheri Ii. Hatra 3'1. |)ie sr.V^a njfl*3 ist daher in jedem Kalle ungiltig, auch wenn sie. wie in unserem Responsunt, nach deren spriter erfolgten Verlautbarung voll dem Donator aufrecht erhalten wird. ~2 "sV . . . TU* sVx yt'i'J X*?*. Vgl. dagegen R. Nissint, angeführt in Jos. Karo zu Tur eh. .Mischpat 242 Auf. — Nach unserem Resp. ist die sr^'-üJJ ."t3ra ungiltig, sobald sie siel» als solche erweist, welche Form sie immer hat. In unserem Uespousum machen sie die Umstände dazu. Tin, wo solche Umstände nicht obwalten, allen Zweifeln zu entgehen, und die rechtskräftige Giltigkeit einer Donatio sicher zu stellen, ist es nöthig, den oHVn« u Charakter des Aktes in der Urkunde anzumerken. xrP*£l2 ~r2Z S."ir. sSu* "Srcn "wCS 3rC3* .... "T'p.n *3pn X1? CX*i Fehlt dies»« Anmerkung so bliebe die Rcchtswerthigkett des Aktes nach der Glosse des Talmud B. Batra 1. *.T*;*3 srX S2rC wu\ nach einer Schulvcrhandlung das. \rh '>3'X fraglich. Kbenso erklärt .los. ihn Migasch Nov. »las. di».« Talntudst»-Ile nach »«iuem Uespons. llai's S. (5. II. 70. — Ueb;»r die Fonm«! sagt R. -iUS'a 3P331 NT"*!:" r.ZPZZ K*n S*?S!' 'ZJVZTt. Will man nicht aniu'hmen, dass zur Zeit des R. noch keim« sichere Formel feststand, so kann man die Klausel in den letzten Worten des angeführten Satzes finden, oder in diesen die letzten Worte eines gröss««rn Passus angeführt sehen, welchen Chanaitel k«*nut: .T.ürn* X3*ti'3 XZrrXT Xrsrc \b "EX %ZrA S;r« SPAT1? $b~ X3V1 S. .los. Chabiba, Nemuk«« Jos. z. N. C> Die Schenkung für den Todesfall. w««un sie CV"- «»der VS*3>*2; enthält, ist nur nach dieser Seite hin dem Testamente, ahnlich, dass das Kigeiitbmnsrecht des Beschenkten mit »lern Tode »les Donators eintritt. Wiederruilich ist sie. nicht. Fehlen aber di»«se. Worte und die Schenkung ist übrigens tur den Todesfall ausgefertigt, so kann der Donator, so lange er lebt, dieselben aufheben. S. Mischna B. Batra S. 7, Note S zum hebräischen Texte und Magid Misch na zu Maiin. .lad, Scchia 12. 14. — Im hehr. Texte S. .'»('»IT. R««sp. Zeile jr.sr.a 3py* T'8»S» T**i* '.»TSS*. bedeutet: „Und von d«m Reste, d««n Jacob Hess und nicht »lein Huben versihriel».-4 — Zeile 7 nrüVC E*?"'*i2 ist „Ausbezahlung der Kctuba. — Z. 25 wird 3p?* r?:7& r.ZTZ" '5 f'.n p-Ä-ÄC.Ti "'Cr: -SU'^ nnr.P: r*3;S' zu lesen sein. — Z.-ile 2G "CEIU* ~> b««d««utet "iEC:**? p.*3. — Das. S. 57a, Zeil«« C, lesen wir .T**Ü5 "HS"?* C*.\"ia "3 3T3 pStt* *"*f!2 **3{£' -,zbz mr,»b ".s "ireA »bat. — Zeih« x «jns6 n:rbi r.;rz nw« -ive»1? wtcc *ry frw T3. "») G. 0. WT. -JK». Nachdem Huben seine Forderung mit Hilfe des Sultans eingetrieben hat, verklagt ihn Chezroit b««im jüdischeu (««richte. Die Rechtf««rtigung der Handlungsweise in Besitzverhältnisseu vor dem jüdischen Gerichte muss im L«*ben d»«r (««intfind»« von grosser Bedeutung gewesen sein. Huben, «1er v»»rerst das jüdische (««rieht üb«'rging und die Schuld durch Gewaltmittel hat einheben lassen, wird von H. als gewaltthättger Mann bez«'i«.,hiteif. Da aber keiu Beweis geg<«n die Richtigkeit der Forderung spricht, so erkennt H. den Kid Hubens als massgebend an. um so mehr, als sich Chezron mit demselbim. begnügt. — nsV.Sn ist tur *W gesetzt. Hehr. Text S. hs Zeile <". Knde STT ST. — Zeile 7 "3 bz " dies wäre »b-r Fall. — T'I-SJ r*S2*i' ^im Punkt« der Glaubwürdigkeit. f.) Isar Ittur, Kinjan. Ed. L«'iub«^rg 1SG0, S. -_>d rZTZ *-S "i:,"! "3 niTö <\. nrx: Jos. Karo zu ch. Mischpat hat irs» s*n z'zt~ rzsrzi y3üTU» "!>» H2 (Kimt rpr.T,?:) rpnz zarxr. ps£> n^rn bbz2 "Zzb b*.Z* irs ".r^S '.rsW <I. mit Karo -3T> "3*2 r'^S ."!*;♦*.*• bzx ~~Z2b •?*3, ~:*cS*. Wir haben hier wahrscheinlich eim«u Auszug aus «'iuem Resp. vor uns, da Isac. den Satz durch -.CS eiuführt. Die Ansicht des H. stimmt mit der zweiten Krklärung Haschis zu Ketubot '.Ulf S«hw. r"""X überein. In Aschk»>nasi. Sehita mekub. das. wird sie im Namen Abr. b. Davids erwähnt. S. Tos-aphot z. St. nj3n» Dass R. von dem Falb« spricht, wenu der Vab-r s<*hou to«lt ist. g««ht aus dem \V»»rte C*.*;%,r>'.T hervor. Vgl. Ittur. vorhergehende Stelle 'Ej^S pj<Jl rCC"3. VAw ander««. AutTassung d««s H««sp. ist in Josua Falk, Pne Jehosua zu K««tubot das. zu lesen. 7) Ittur. Ketuba deminu hsa S. Jüd. XPzb'r, *3». Tzb p.u P>,:a,'3T ~PX2%, -3 ZW '2"1.1?. J)ie" Art d««r Anführung, "Z"b. »» Ittur gewöhnlich vor K.csp«ins»«n in Anwendung, spricht dafür, dass wir hier <len Auszug ««iues Briefes v«ir uns haben. r*,*»!S,?K, von der doch »Ii«; Rede ist, war vi«dl««icht in d«-u früheren Sätzen d««s Resp. «'rwähut. Ks ist möglich, da>s das H«:sj)onsuni davon gehandelt hat, ob die Wittwe überhaupt zu vereidigen sei. Dem H««sp. schbiss sich die Halacha an, welch«; durch xrr*?" (31 mich altgeonäisch«;r Art '«»zeichnet jst. — Der Usus, di«; Wittwe den Kid schwör««n zu lassen, war wohl in SpantVu nicht sicher. ÜLrtowi m 4 von »•iin-in Kid«« d««r Wittwe die Red«* ist, dürft«; man sie do»dt an niainrhen Orten lieber das KutsagungsgeJübde. haben spr«*chen lassen: „Ich versag«; mir diesen oder j«-nen (gewöhnlich nöthigen) Genuss, falls ich von meinem verstorbeneu Mann«; s« hon anderweitig«* D«'ckung für mein«? Keluba-Ford«'riing eihalt««n haben sollte,* Der Grund, w««Icher tur die Vermeidung des Kides vorlag, dass uäinlich di«; mit den Waisen umgehende Wittwe ei neu leichtb'riigen Kid in Bezug auf di«; (««Idverhältnisse schwören könnte, veranlasste die Lehrer, auch da, wo der Wittwe d«*r Kid aufgetragen wurde, ihn ni«ht mit aller Förmlichkeit v«ir dem (ierichte ablegen zu lassen. S. Gittin 35a. Natrunai lässt dies««n Kid unter «•r.-« hw««ieinb*n F«»rm«!it ablegen. S. Z. 4. 4. 72. Scherira und Hai spr««chen von

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