Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 7.1889
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 22)
- Language
- German
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— >:* — >») Ueber das von Samuel Hanagid unter dem Titel TZbr, geschriebene Halachotbuch ist Asulai nachzulesen. Siehe dort die Citate. In Schitta Mekubezet zu Kctuhot 20 r,V~V. *2*»y2 \?Zm<2 üb n5S nS '3*iW».3 T;;.": bs?.?? *~ : : bbz r,-.r:r *;\sr;">'S. ebenso in Nachmanides, mitgetheilt von Nissim zu Nedarim Slff. pce "ihrb't p.SU C"SJ? "l ^.Sn ^^S» r;:- luvt man wahrscheinlich Bruchstücke aus seinen Halaehot zu sehen. Diese werden, wie die Halaehot des I>:ie ihn (Jjat. viele Citate aus Mittheilungcn derGeonen enthalten halten. Siehe in II«« Giat die im Name» Samuel** angeführte» Aussprüche S. 14, 88, 1»;* u. 108. In dem Ms. C\">'~ 'C d«* Halberstamin liest mau viele Ausführungen des Nagid. auch 1^2"Ii zrz fr*. Dass Samuel in der Auffassung des Talmudstudiums der Halacha die i»assgebe»dste Bedeutung zuwies, geht aus dem Bruchstücke seiner Einleitung in den Talmud hervor. Nach der Halaeha bestimmt er Categorien im Talmud J?,?^^!, "CTS .T'rn 'Z^l 'K.T. rZ"\~Z r.zb" "VSX.-; E'pSn 'Ivb S*~ C5- I» der Erklärung fast, aller Eiuzclthcilc ist das Verhäitniss zur u.dar ha betont, s. arzb!"*. ,rp*S~5 ,c*sjrn ,>"*c . srzvn ,x]V'^2~* ,p*vc~ .srcc'rrt. ") So ist wohl der Bericht Ab. b. Dav. zu verstehen C"*? Y7\-> r*pccn bz »T^SU* *3--2 '.'rst' "".■"S* *J*!X bz\ "*:*S*ri C"? 2*w'~* Cr^SC* %";"X*. Siehe Neubauer, Noten. Die erste Erklärung einer talmudischen Stelle, welche Mose in Gegenwart des R. Natu» gab, jr.ilt, wie es scheiut der Abhandlung .loma 14a, beziehungsweise Sa. Schliesst man sich der Lesart nb*22~ by ~zb~ an. so möge» die Waschungen des Oberpriesters am Versölinungstage den Gegenstand der Besprechung gebildet haben. Siehe die talmudische Verhandlung zu bz'lü pC'Tp "1 ni^TU 2'~n *C das.;»2a. In Bezug auf diesen Stoff, der eine Zahl der Waschungen feststellt, wäre gegenüber einer nicht klare» Erklärung R. Nataifs der Kinwurf Mum-'s JVib'ZZ Vi'C verstandlich. ») Joseph nennt sich pni" p. H»n Abitur war wohl der weitere Familienname. In Poesien zeichnet er sich auch uach seiner Vaterstadt Merida. S. Zu»/, syn. Poesie S. 184. Das angefügte lb» Sitanax hat »Jan vielfach, meist nicht zutreffend, zu erklären versucht. S. Lebrecht, Orient, Literaturbl. 1844. S. 702, Frankel'» Monatsschrift 1885 S. 28."». In Ahr. b. D. wird er nicht CS^Üw' \2 geradehin genannt. Wir lesen nur die Mittheilung, dass er unter diesem Name» wohl gekannt sei CWC \2S. Der Name, kann vielleicht die Provinz bezeichnen, aus welcher er stammte. Merida war schon in der römische» Kaiserzeit die Hauptstadt Lusitaniens. Die spanischen Juden Hessen aber bei geographischen Bezeichnungen manchmal den anklingenden Laut weg. Für Andalusien schrieben sie Lusinien. für Lissahoua Esbona, S'**i?~3X — ."i2t"2C*'S? ."l*i*.2t*.*S. So dürften si« möglicher Weise auch der .Sitanier" für «Lu.-itanieige.-agt haben und Joseph wäre rder bekannte Lusitanier". Vgl. Neubauer. N««te. L«'sart CiSÜC* «ud Zunz, Zeitschrift für die Wiss. «1, J. 1*J8 und IG."). Merida, der Geburtsort Jo>eph"s. früh von den Arabern erobert, lange ein Hort der Empörungen, endlich von Abderrahmann II. bewältiget, hatte im zehnten Jahrhunderte eine zahlreiche jüdische Gemeinde. S. Dozy, Rechcrches sur l'histoire et!a litcrafuiv d'Espagne I. 140 und Ab. b. Dav. S. 74 wo dieser unter den Gemeinden, an die Sadia schreibt "*.*>•" nennt. Aus dieser Stadt war Joseph an die Schule Mo.m»*s gekommen. Nachdem di'r Streit mit Chan«»cli zur Auswanderung Joseph's führte, dürfte Ben-Abitur vorerst in einer anderen Stadt in Spanien gelebt haben, dann erst in Jieg-Anua, an der Küste des Landes. Zunz* Ansicht. I. c. dass »um unter T.ZZ in TSwC "jS"* ~;S^S2 *K Cordoba zu verstehen habe, kann man kaum beistimme». Ab. b. David versteht i» dieser Krzählung unter tec /immer Spanien und führt -^"'p sehr oft und immer namentlich an. Wir halten die. Lesart r.:stZS2 'S /.S nry fr* TCC "p* "p rr,2 ~ry> für die richtige. Der ('halif rieth ihm, aus der Haupti-tadt. wo seine Partei unterlegen war. in die Provinz zu gehen. Später sehen wir Joseph in Heg-Anna, von \vu aus er .sieh dann in einen anderen Welttheil begibt. Schwer ist es, die Zeit für diese Abreise Joseph** von der pyreiiaischcn Halbinsel zu bestimmen. Zu Hai kam er. als dieser schon Gau» war, also etwa!>'.)7. Gewagt wäre es. das frS CTp* i» Ab. 1«. Dav. Seite iY.) Zeil«; 21 auf die ganze vorhergehende. Kr/.ählung von der Abreise Joseph's aus Spanien beziehen zu wollen. Allerdings könnte man dann sagen, Joseph habe während aller. Ereignisse, die sich in Cordoba unter Jbn-Gau abspielten, in einer Stadt Spaniens gelebt, welche er erst am Hude, des Jahrhunderts verlassen habe und sei demnach in Pumpadita erschienen, als Hai schon fungirte. Allein der Hrief, welchen Joseph nach Cordoba schrieb, um seine Uückbcrufung abzulehnen, spricht gegen eine solche Auffassung. Joseph spricht in demselb.m wie ein Mann, der viele Länder und Städte gesehen hat: „Von Spanien bis zu den babylonischen Schulen sei Chan««eh der würdigste.1- Man wird vielmehr anzunehmen haben, dass Joseph, nachdem er längere Zeit naeh seinem Exodus aus Cordoba in einer spanischen Stadt geweilt hatte, nach Beg- Anna und von da aus in die weite Fenns zog. Er wird fortan in asiatischen Städten gelebt haben, bis er am Eude des Jahrhunderts zu Hai und von da »ach Damaskus kam. Wohl sagt Ab. b. David '.nrtt** VJ "ktt pS5 'S." Damit ist aber nur überhaupt eine Notiz von den Wanderungen Joseph's in Asien gegeben, welche die erhoffte Begegnung mit Hai hervorhebt, da diese wegen der anzufügenden Motive und wegen der Ablehnung des Gaon dem Historiker besonders wichtig erscheint. Ebenso schreibt A. b D. im Flusse der Erzählung CS* rs%. pt'^"i? S'&CC *pS Das ist alles eben nicht sofort, als Joseph den Gaon verlasse» hatte, geschehen. l>ic letzte Kuhcstätte im Zuge seiner Wanderungen nur erscheint hier vermerkt. — Die Frage, wo Joseph die Hei»ponse», Poesien uud die Conunentare zu biblischen Büchern schrieb, ist im Ganzen schwer zu beantworten. Einige Response» si»d bestimmt in Spanien ausgefertigt. 4!» cr^CS'S* ',Z2 »Sin ~2 "srm ----«P2TS"2 WCH;. hl C"*S*i3 p"S2 'Z±$b "■-> 28: "»8 pE^n b*$ u'C'S". Er wird diese Gutachten wohl versendet haben, als er noch in Cordoba oder spater in einer anderen Stadt Spaniens weilte. Ein Besp. hat fast den ganzen Inhalt und die Ausführung mit einem Gutaeht<m Chauoch's gemein. Es ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, das man sich mit derseü». a Frage an beide Lehrer gewendet habe» könnte. 20. 4'J. D«?r Styl seiner Uescripte ist, bis auf eine manchmal etwas tiefere Färbuug des talmudische» Dialectes, dem des R. Mose und R. Chanoch in Ausdruck und