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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1889-01-01 · 7.1889 · p. Seite 21

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
7.1889
Date
1889-01-01
Page
Seite 21 (sequence 20)
Language
German
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21 - Pinsker. Likutim I. Allein das nach arabischem Muster diu«. Ii VeiMims gebundene Woit tiitt in Briefen erst in jenem Parthcikampfc auf. Wahrscheinlich enthielten Sadia's Si-ltrifti*n fielen .-eine Gegner, so weit er ho hi'bräisrh al»fasste. noeh einfach gereimte Sätze. Von Jakuli I». Samuel, seinem Schüler, kamen Aehiiliche auf uns: nVcc-S^r" nrr. ,*--c: \r u'T.pn «las. n. 2:1. cpst: , xvyrh rrsrh ,rrr~z nrss» rasi nbtt r>*2* ,~T;>* ~~*p «las. 27. Salomo 1». Jerueliam. der Kaiaite, M*lir<*il*t g«*g««ii Sadia: ,"*? *jm 'Jri'J?* nrrr r-;s vny p2 rsste»Vi .nr^ und r^r, -:j yvhz .rsesTe r.rrn vH' res« s. Liter.vturMatt d««s Orients 184r», S. 16»*.. In Spanien lesen wir die poetische Einhaltung des Briefes, welchen der Fürst Chnsda? dem Könige der Chazarcii zusendet. Sie besteht aus gcri-imtcn Sätzen uhne VeisinusK. Alter schon Mciiaclicnt und Duuasch selireilieu kunstvoll gearbeitete Kjiistel an diesen Fürsten. Der erste sagt: ".JV.C *CC TISTl bzb ,"22- Heu Sarnk selireilit: > c'-vrhz c:n frxrh x; ,rxr Sj? •"•se*" »vir.tt»rr. z*mz-z nr..-s: t*hy -,cn r_*-* rhu r.::eb m .^'a f'rr hm S. Machheret Menaeliem. ed. Philipowski. London 1854. Einleitung S. 27. '20. Als liielte die poetische Epistel den ('eist ihres Ursprunges fest, behauptet sich in den iirammr.tisrlieu Cuntruverseu dieser Sprachkundigen und in den Responsen ihrer Schüler dieselbe Sehärfe und Kampfeslust, wie in jenen Streitschriften der Karäer. S. fttrU'fl Eil r*>~r" C> t'j"', London 18.V> undStem. Li beirespunsurium, Wien 1 STD. Man darf mit Recht veimuthen, das« diese poetischen Briefe die Grundlage der im 12. Jahrhundert in Frankreich und Lothringen herrschenden Sitte bilde, an den Anfang auch der halachischen Rcspouscn gereimte Verse zu setzen. Siehe Kajaschar d. Jakob Tarn K. In Raschi's Zeitalter schrieb mau au die Spitz«' der Briefe harte aber ungereimte poetische Grüsse. S. Response» des nibins francais No. ÖO, .V2, G:5. Die Geoncn hissen manchmal ihren Briefen einfache Grüsse vorangehen oder folgen. Siehe Sidur Amram Auf. und G. IL Xu. 328, 344. f ) Trotz der Irrthfuncr. welche Deppiug bei der Besprechung des L/'hcus R. Moses unterlaufen sind, kommt doch sein«- Festsetzung für die Zeit der Einwanderung dieses Lehrers in Spanien der Wahrheit wohl am nächsten. (S. Phih»xciic Luzatto, Notice sur Abou-Jousouf llasdai ihn Schaprut. Paris IX.V2 p. 11). Eine Lesart in A. b. 1>. Sefer hakabala. cd Neubauer. S. GG lässt mitten in der Aufzählung der Reihenfolge, der babylonischen Geonen S. GG «lic Worte lesen: JTCCC {"yt' r:%~zh F?->2 ü'zh%~ &'y~2 D'Cm V."! hs$ZZ" pi«*. Hiernach hat der Historiker an der bezeichneten Stelle, an welcher der Tod Chanauja's, des .Vaters SeheriraV, berichtet wird, die Auswanderung der Lehrer angemerkt, auf die er später, Seite G7 Ende, wo dir Erzählung sich den spanischen Lehrern zuwendet, wieder zurückkommt. Will mau in dieser Notiz nicht ein irrthümlirhes früheres Ansetzen der Worte eines weiterhin folgenden Berichtes sehen, und das ihr vorausgehende t,xy£li'* {'"KEm welches in dem ausführlichen Berichte ja fehlt, ganz unberücksichtigt lassen, so muss man annehmen, der Gcschichtschreiber habe hier die Anmerkung gegeben, weil sich «dien jenes Ereigniss der Auswanderung nicht lauge nach dem Tode ('hauanja''s zutrug. Für p-X2 w»*d >»:1'1 *-"'X2 """Slesen haben. Die Lehrer kamen aus dem Oriente und reisten gerade von Bari nach Sepastuiii (Sepontum — Seponto)? Wohl sa«t A. b. David, das. S. Gl» oben, dass R. Moses während der Tage Scherirsi's nach Spanien kam. Allein er fügt selbst hinzu, das« die angegebene Jahreszahl unsicher sei. Die Lesarten schwanken zwischen .("'."' '"ST ('•''•'•">. '''-'O. ->70,!»43). Die letzte, welche Z.uuto, Jochasiu. ed. Philipowski S. 210 hat, scheint die richtige zu sein. Sie erklärt die Aufzeichnung des Ereignisses in Ab. b. D. S. GG vor dem Bericht von dem Amtsantritte. Arou Gaons. Das Wort Ah. b. D. S. GM ps; jc*~C*' •»e*2 ."*,"! 7?. steht dieser Ausführung kaum entgegen. Scherira stand damals schon im reifsten Manuesalter. Bekleidete er ja das Amt des p- -13 schon bei Lebzeiten des Gsiun Aron Haktdien, und erhielt «'ist im Alter von 70 Jahren die Gaouwürde, die ihn :»0 Jahre schmückt«'. Vgl. Si herirabrief in Neubauer ' S. 41 «dien, das abfällige l'rtheil über d«Mi Gaott Aron. Jedenfalls wird Scherira in den Zeiten dieses Schulhaupb's sch«m grosses Ansehen «'Hangt haben. Die Lesarten in A. b. D. Seite Gl», welche für die Einwanderung des R. Mo.ses ein späteres Jahr ansetzen, müssen verwarfen werden. Dies gilt auch von V«*-» (1)70). Rubi Moses lebto kaum lange über dh'scs Jahr hinaus. Chasdai wird vom Ab. b. Dav. als (ionner Chaunchs bez«'ichnet. Damals herrschte «l«>r Chalif Alhakem IL Dieser r«'gierte!»G1—'.»76. D«'r Schutz, den Chasdai dem Chaiio«th bot, muss spät«*st«'.iis in die lebeten Jahre die.>es Zeitniumes gefallen s«-in. Nehmen wir nun sin, Mose's Lebim habe 1)70 geendet, so muss man ihm doch für sein«' Lehrthätigkcit in Spanien inindestens mehr als 20 Jahre zmveis«Tn und s«'hie Ankunft in Cord«iba vor DjO ausctz«'ii. Denn es «-rzählt der Historiker so viel von seinen Schülern. „Die Nachricht von s«'in«'r Eiuwaiub'ruug verbn'itet si«-h in ganz Spanien und im ganzen Abendlande." „RabirMoso hatte viel«« S«iiül«>r li«Tang«'bil«U't.to .Durch diu Thätigkeit dieser Meister, R. M«»se und seiner Genossen, wurden die babylonisch«-!! Schub'ii ins Wank«'ii gebracht.- Di«' L« sart A in Ab. b. Dav. S. Gl» N«»te. 18 c'Cm.T ny3~S«» *:ca _.,...„.s «p-,- >-r--j» mochten wir erklär«*«, .weil diese vier Lelirer, w<dch«! «lie Grmeinden losgekauft hatten, L«*hrg«'n<»ssen.>« haft«'ii aussj-rhalb d«tr babyloiiis«h«'!i Schulhäuser zusamm«'ntreten rn-ssen.'* --'ose zeigt sich mit d«'ii Gebrauch«'!! d«*s spanis«hen Lamb's und d«*r (iemeinden vertraut. R«*sp. l\. H. Uebeniies ist Chanoch, als hi«-h die Einwanderung in Spanien vollzieht, m»ch «'in Knabe. Wahn-nd aber in Kordoba die Gemeinde in Partei«'ii z«'!"tallt, wird als Grund dafür, dass Joseph ilm Abitur seinen Rivah'n Chanoch missachtet, nicht Chanoch's Jugend, somb-rn nur »die h«'i v«irragende Tüchtigkeit J«»seph'.s augeführt. Man kann daher die Einwanderung R. M«is«'\s mit W;Uirsclieiiili«hkeit als v«>r IK'jO vtdlzogen anin-hmen. Ahr. b. David bedarf auch sonst in Bezug auf M'iuc Jahr«'szahl«'ii iu dieser Kpoclie mancher Correctur. So setzt er Seite 65 den Tod Aron Hakolicus, des Gaon, 4702 an, was Joseph ben Zadik, Ed. NeubamT S. D2 nachschreibt. Es muss aber 4720 "jCT.T ln-issen. S. LaudainT, Lit«-raturhlatt d«>s Orieutes 1S4G, Rappoport. Bikuie haitim l&iO S. 285 Note 24 und die Zuxu»iüenst«'llung d. Literatur in Berliu«*r, Mig. ( ha/faue! S..XXVIII. y

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