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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1887-01-01 · 5.1887 · p. Seite 15

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
5.1887
Date
1887-01-01
Page
Seite 15 (sequence 14)
Language
German
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— 15 — Im 18- Capitel lässt der Verteilt den Autor sagen: b$ "pes* •13? ynn "n2y3 "113*1711 nea* jp] »tp v<> bj? Denn cn jyob itwni pisn iyao omsen nann na»: iwa T3ee jn WM [Denn ntfp' tf"n\ Als wir diese Stelle mittheilten (Ein mutaz. Kai. S. 56 Z. 15 ff. und Anm. 6.), merkten wir an, dass für D'HSBn der Zusammenhang K1330il fordere, und unsere liebertragung lautete auch dementsprechend (a. a. 0. S. 35): „Aber auch die Natur des Bosen bedarf der Besprechung wegen der Gabariten, weil sie behaupten, Gott übe Gewalt, ohne dass dies für ihn etwas Böses sei." Kein graphisches Moment slfitzte diese Aenderung, welche die Logik gebieterisch heischte. Denn ü^lSCn. d. h. diejenigen, an welche Gott sein Gebot sandte, deckt sich doch durchaus nicht mit Leuten, welche bei Gott die Uebung des Bösen für möglich halten, weil für ihn, den allmächtigen Gebieter, aus dessen Gebote und Verbote erst die Begriffe „Gut" und „Böse" lliessen, das Böse gar nicht existire. Ein Blick ins arabische Original erklärt uns nach der graphischen Seite hin den Irrthum des Vertonten! Hier (fol. 69a) lautet die Stelle: jann* N2f\s nspbtf ntil ,D DÖw (Die H. S. hat das D wie gewöhnlich ohne Punkt, also psbaOO/X) psbfctfDbx 'bjJ Q«W?K '»D ilttoa bü TOp IV» ^xyn n:c nbv&X profi* cruxb bivbü 3X3 - und ist wörtlich zu übersetzen: „Was aber die Auseinandersetzung über die Arten des Bösen betrifft, so werden wir noch dieselbe darlegen müssen in der Auseinandersetzung gegen unsere Widersacher im Capitel von der Gerechtigkeit; denn sie halten das Unrecht von seiner Seite nicht für schimpflich." Der Verteilt hat demnach irrthümlich statt psbfcOcbx „die uns widerstreiten" gelesen: psfe-O^N „die, an welche Gottes Gebot erging." Eine solche Verwechselung ist aber ungleich leichter bei hebräischen Charakteren möglich, als wie bei arabischen, wo ^^Ls^-Jl und ^jibCJi um ein Beträchtliches in ihren Formen verschieden sind. 3> Catalogus . . Lugd. Batav. S. 165 ff, 4) Likk. Kadm. Anhänge S. 195 ff. 5) Was die im Muht, angeführten vielen Secten und Schulen und deren Häupter betrifft, so haben unsere Vermuthungen über dieselben durch die Schreibung der Namen im Original zumeist eine Bestätigung erfahren, so besondere die Identificirung der pbas mit der Schule von Bagdad (Kaliim S. 10). Doch schreibe ich jetzt lieber Labbad und Halläd (S. 10) und berichtige ich dio Schreibung nsAs»!»* 2xra« (S. 32 ff.) in ffef6&X axnst» wie Sc. Excellenz, Herr Alfred v. Kreraer mir zur Zeit empfohlen, und wie Original und Cebersetzung auch richtig setzen. Ueter dio ^JN imxbx n^Ko!?« asnsiN (S. 26 Anm. 2) kann Zuverlässiges auch jetzt nicht ausgesprochen werden. Ob man an die Secte der Mimije bei v. Hammer in den Wiener Jahrbüchern CI, S. 15 und S. 36 denken dürfte, bedarf noch der Untersuchung. 6) Hechaluz VI S. 81. 7) Geschichte des Karäcrthuins II S. 73. 8) 18Q%K ^ISK rnttf b)X *9 nX2^3 im 36. Capitel. *) a. a. 0. S. 10 ff. 10) - Vgl« Mehren: Expose de la reformc de rislamisme .. Leide 1878. ,l> Kit al-Amänath ed. Landauer p. 275. 12) Fol. 150b letzte Zeile: ffruoa robsno^x Urb DZD D"vbx ]ö TaaabK 3SnüN )K übvw .... nn^an ' .. cmjy by *oi:y bmbx pn )n y:nr^ d^i 13) Fol. I52a: sc zen wbip bv )t6i:o nnbxh hbvv ntcnw rieop1?*« nns "]b jN3 ips .. Q"iibx )o potent« -fri rem ") Uebersetzung von Haarbrücker, I, S. 47 und Mawäkif ed. Soerensen p. 334 ff. 15) Vgl. Kit. Al-Amänäth w'al-Ftiqjidät ed. Landauer p. 105. 16) Muht Fol. 130 a der H. S. Kaufmann.

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