Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 5.1887
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 5)
- Language
- German
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- Elijah 1× ep/1004307
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— G — Ausfall von etwa anderthalb Seiteu constatiren. Kack den Worten nsm p "iiixa po ru«2 W -v^ia n« VHBD ]0 npb: nKffn ton iDion in der Uebersetzung fehlt im Arabischen ein grosser Passus, in welchem, wie wir aus dem Hebräischen ersehen, eine metaphysische Streitfrage zwischen Abu-Ali [al-Gubbai] und seinem Sohne Abu-Häsim angeführt und erörtert wird. Aus Ez-Chajim (ed. Delitzsch) p. 15, wo Aron b. Elija nur die bekannte Verwechslung dieser arabischen Saih's mit den gleichnamigen karäischen Lehrern begegnet ist, ist ersichtlich, dass auch in seiner Mulitawi-Vorlage, die freilich auch die Uebersetzung war, der bezügliche Passus gestanden haben muss, an dessen Authenticität übrigens auch sonst nicht zu zweifeln ist. Da unser Copist den Ausfall gar nicht gemerkt hat, so muss man ein solche Irrungen begünstigendes Homoiotelenton voraussetzen. Und ein solches liegt anch in der That Wer vor. Denn die ausgefallene Stelle schliesst im Hebräischen mit den ähnlich genug lautenden Worten:- niD -idid -naym ni2wn *on 121 nvn con "lBlcn, was arabisch etwa heissen dürfte: rtiso rpv *"\bi2 pAi p20 füfiai pa Vielleicht hat der Passus in der Vorlage unseres Copisten gerade ein Blättchen gefüllt, die Erscheinung wäre dann noch erklärlicher. Bemerke ich noch, dass beim Heften der Blätter, die nicht paginirt wraren, fol. 161 vor fol. 1GO gerathen ist, sowie, dass die vielen Wurmstiche, an denen die Handschrift leidet, glücklicher Weise nur selten die Lesung des Textes unmöglich machen, so ist alles Wissenswerte über die äussere Beschaffenheit des Codex erschöpft. Da das nw: ^nno seiner Form nach durch die Mittheilungen Steinschneider^3) und Pinsker's,4) seinem hauptsächlichen Inhalte nach durch meine oben erwähnte Abhandlung bereits bekannt geworden ist, so besteht nunmehr meine Aufgabe darin, auf Grund meiner Einsicht in das Original unsere früheren Erkenntnisse und Darstellungen in wesentlichen Punkten zu berichtigen oder zu ergänzen.5) Eine Uebersicht der Capitel nach dem Original, wie der Uebersetzung im Anhange wird in dieser Beziehung sehr förderlich sein. Ohne auf frühere unrichtige Zählungen noch näher einzugehen, werden wir bei der Angabe der Capitel nach unserer Zusammenstellung uns richten. Unser Augenmerk richtet sich nunmehr auf den Schlnss des 36. Capitels und auf die letzten Capitel des Werkes, die in manchen Codices als (D^pis bezeichnet sind, im Pet. Codex jedoch, wie die vorangegangenen, mit (Q^-ijHP überschrieben sind. Pinsker sowohl, wie Schorr6) — ob sie auch in Einzelnem von einander differiren — haben in dem Schlüsse des genannten Capitels den Schluss des eigentlichen Werkes Josef al-Basir's zu erkennen geglaubt, während sie die folgenden Capitel entweder dem Uebersetzer oder dem Schüler al-Basir's, Jeschua b. Jehuda, zusprechen. Fürst7) lässt .Teschua b. Jehuda die letzten Capitel stark interpoliren. Für mich war die Zugehörigkeit der letzten Capitel zum Ganzen keiuen Moment fraglich, und habe ich auch sie meiner Darstellung zu Grunde gelegt, die freilich wegen "der sichtbar rissigen, von Undeutlichkeiten wimmelnden Vorlage hier sehr knapp ausfallen rausste. Die Frage nach der Autorschaft der letzten Capitel des niö'jn 12D tritt aus dem Rahmen geringfügiger Specialität heraus, weil mehrere Werke darin citirt werden, von denen man nicht bestimmt entscheiden konnte, ob sie dem Autor, oder einem Interpolator, oder dem Verteilten zuzuschreiben seien. Auf die karäischen Schriftsteller durfte man in dieser Hinsicht sich kaum verlassen. Führt doch selbst Aron b. Elija (Ez Chajim p. 173) die un- ' fraglich dem Basir zugehörigen Worte: D^yn no^D by rÄMlö K'3jn mvi DVvl s. w. (Sefer Neimoth nin^tfiM aiYinsra *w) auf den Namen Jeschua's an. Bei der Erforschung dieser literarhistorischen Einzelheiten aber ergab sich uns manches überraschende Resultat von viel