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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · page 36

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
– (sequence 36)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273553--0168-2273927
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Berieht. Im Berichtsjahre fand die statutenmässig vorgeschriebene General -Versammlung am Ve^^^na 27. April im Saale des Brüdervereins, Unter den Linden 4a statt. Ausser der Erledigung dei■ ami Statutenroviaton. ordnungsgemässen Geschäfte wurde ein Nachtrag zum Statut der Lehranstalt beschlossen, welcher einen die "Wahl des Curatoriums betreffenden, durch die Neuorganisation infolge der Erlangung der Rechte eine'* juristischen Person herbeigeführten Uebelstand beseitigen sollte. Da die vorgesetzte Behörde der von der General-Versammlung beschlossenen Fassung des Nachtrags ihre Zustimmung nicht ertheilte, und das Curatorium die Einberufung einer ausserordentlichen Versammlung vermeiden wollte, so beschloss dasselbe, um die Angelegenheit endlich zu erledigen, der auf den 28. April 1856 zu berufenden General-Versammlung seine Demission einzureichen und die Neuwahl des gesammten. Curatoriums auf die Tagesordnung der General- Versammlung zu setzen. Gleichzeitig wird der Versammlung die von der Behörde gewünschte Fassung des Nachtrags zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Seit der Veröffentlichung des letzten Berichts sind folgende „Wohlthäter" der Lehranstalt neu hinzugetreten (cf. das Verzeichniss der Mitglieder, Anlage E): die Herren Neue Mitglieder. Leopold Aron. Philipp Berg. Sanitätsrath Dr. Blumenthal. Eduard Cohen, Wiesbaden. Julius Cunow. S. Fleischer, Leipzig.' Eduard Gaudchau. Moritz Gaudchau. Julius Lindenau. Generalconsul Mankiewicz, Dresden. Hermann Marckwald. Gustav Mosleiy Moritz Neufeld. S. Pincson. Professor Göldschmidt. Dr. Otto Goldschmidt. Julius Jacoby, Dresden. Julius Joelsohn. Julius Isaac. Moritz Israel. Gebrüder Katz. Leopold Lesser. Das Curatorium dankt den Genannten für die Bereitwilligkeit, mit der sie seiner Aufforderung zum Beitritt Folge leisteten, und gibt sich zugleich der Hoffnung hin,.dass es den . alten wie den neuen Mitgliedern gelingen möge, dem edlen Zwecke in ihrem Kreise neue Freunde zu erwerben. Der Finanzbericht befindet sich in Anlage C und D. F Ueber die dem Stipendienfonds zugekommenen grösseren Geschenke wird unten berichtet An dieser Stelle sind an einmaligen Beiträgen zu verzeichnen 100 M. durch Herrn San.-Rath Dr. Marcuse von einer ungenannten Dame; 100* M. von Herrn Leopold Goldschmidt (Frankfurt a. M). Die Zahl der Hörer betrug im Sommersemester 1885 — 28: im Wintersemester 1885,86 — 25. werden.

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