Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 4.1886
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 35)
- Language
- German
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(Tiüb p-HOD mAl. Vgl. Tanchuina a. A. Wajigasch "OH *?V p"Oö Tiö^ und Debarim Rab. Nizabim HO2? . ♦ . bb*nn vbv *?>Hfc">0 DIX. Vgl. das. Debarim \tr^ DIN. 7S) Tanchuma e. B. Beresciüt 12 N"ipon p ruBOTl p nf nn, ebenso das. 33; Noa 7 mmn p fUBflDn p Hl "»in. Diese Form, von der wir nur vermuthen können, dass sie öfter vorgekommen sein mag, erinnert an das talmutiische )l\ CSl.OS wbi£?&\ DWDJS Vffl m\CQ 2iro «r^naa w:ni prwnoa B. B. Kama 92 b. Vgl. Kidduschim 6 a rrwra -nw .. nEnro nnBBf soni . . . pip wo JOp^ gefragt wird. 8. Tosaf. B. Batra 61a y"3Kl. Im Talmud steht der Schriftvers an der Spitze der Ausführung. In Jelamdenu beantwortet das gewöhnliche D'DDn Utt' *p die Frage, dann folgt zur Bekräftigung die Schriftstelle. In den Responsen der Geonen findet sich eine der talmudischen ähnliche Ausführung blos bei Sadia. R. G. A. der öst. u. w. Geonen in B. Talmud III. No. 22 ntnyn bj ni^m rw*n wnsd noVnn pi natHon pi owain pi minn p *»d .-niss wind -qi . , 79) Der Grundsatz, dass der Referent immer die Worte des Lehrers anführen müsse, hatte dasselbe Schicksal wie das Verbot, die Erklärungen der Gesetze niederzuschreiben. Bei dem Reichthumc des Stoffes, bei dem Wechsel der Wohnstätten auch seitens der Lehrer, war es nicht möglich, die Worte des Meisters immer treu im Gedächtnisse zu bewahren. Man hielt sich wohl an das Gebot der Pietät, welches der Integrität des Gesetzes so nützlich war. Solches wird von Hillel berichtet (M. Edajot 1.3 131 \\wb2 löft DIN D^ntC iÖX), von Josua Jiervorgchobeu (Para 1.1 ODO WD» "p). So sehr sich Rabi Juda I auch bestrebt haben mag, diesem Grundsätze zu folgen und vielo alte Sätze in ihrem Wortlaute aufzunehmen, so konnte er nicht immer diese Norm befolgen. Spätere Lehrer differirten über Sinn und Ausdruck der Meinungsverschiedenheiten älterer Lehrer. Die Tosifta bewahrt uns viele derartige Sätze; Rabbi entschied sich für eine Lesart. Manchmal stellt er für das Wort des Lehrers nur „Schuldig" und „Nichtschuldig" ein, manchmal zeigt er, wie Simon aus Chinon bemerkt, durch das für das gewöhnliche ,"5ZJ1, dass er des genauen Wortes nicht sicher sei. S. Brüll Einl. II. 118. — Im Talmud findet sich ebenfalls die Pflicht, bei Traditionen den Ausdruck des Lehrers genau anzuwenden. B. Berachot 47a, Menachot 5a. Allein, dass man im talmudischen Zeitalter des Textwortes oft nicht sicher war, zeigen die vielen Richtigstellungen, wie B. Sabbat 50 n ."IDI-PN *m 1Dn\S \S t6tf, Bechorot 5a «"6 P'iPD tOEPN pK, Chullin 43 a VTI *Q^K1 VTIO Jebamot 13a H rüV »b 1t Sabbat 5 b tOtt^ ,NHD nb "101 XWb \XHD nb 1D . mCN NMOH inn pr.V» "II, Ab. Sara 38a Uno KmSQlDa "»Dn i:ne «HDD, Rosch Haschana 27 b rb ^r.DT JCW . . rb "Onoi fcCPN (siehe Abscheri das.), welche häufig wiederkehren. Erscheinen ja Sätze der Amoräer aus deren anderweitigen Aeusserungen gefolgert. S. B. Schebuot 21a. Obwohl man die akc Regel nicht genau und strenge anwenden konnte, so hatte man für sie doch immer eine gewisse Rücksicht, so dass man noch in den geonäischen Zeiten gerne in die Halachot die Sätze der Tanaiten und Amoräer, wie sie der Talmud bewahrt, wörtlich einfügte. S. Misch. Kid. l.i; Edaj. 4.7. u. Scherirabrief.